Tunesien bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Tunesien

Trainer: Nabil Maaloul
WM-Teilnahmen: 4
Größte WM-Erfolge: Keine

Tunesien qualifizierte sich zum fünften Mal und erstmals nach zwölf Jahren für eine WM-Endrunde, wobei die „Die Adler von Karthago“ bei den bisherigen Teilnahmen nie die Vorrunde überstanden. Bei der bisher letzten Teilnahme von 2006 bei der WM in Deutschland nahm die tunesische Auswahl in der Gruppe H lediglich gegen Saudi Arabien einen Punkt mit und schied als Dritter aus. Auch bei den Turnieren von 1998 in Frankreich sowie von 2002 in Japan und in Südkorea teilte man jeweils einmal die Punkte und verlor zweimal, wobei Tunesien als Gruppenletzter die Heimreise antreten musste. Der bislang einzige volle Erfolg bei einer WM-Endrunde gelang der tunesischen Nationalmannschaft 1978 in Argentinien, als sich Tunesien überraschend gegen Mexiko durchsetzte. Es folgten aber ein Remis gegen Polen sowie eine Niederlage gegen den damaligen Titelverteidiger Deutschland und Tunesien musste sich als Gruppendritter nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden. Für die Sportwetten Experten wird es auch beim fünften Anlauf für die „Adler von Karthago“ nicht zu einem Aufstieg ins Achtelfinale reichen.

In 18 Teilnahmen triumphierte Tunesien nur einmal – 2004 als Gastgeber – bei einem Afrika-Cup, zudem holte man 1965 ebenfalls in der Heimat und 1996 in Südafrika jeweils einen zweiten Platz und zuvor 1962 in Äthiopien den dritten Platz. Nach dem Titel vor 14 Jahren qualifizierte sich Tunesien immer für die Afrika-Meisterschaft, wobei „Die Adler von Karthago“ zweimal nach der Vorrunde die Heimreise antreten mussten und zuletzt 2017 im Gabun zum fünften Mal das Viertelfinale erreichten.

 

Tunesien Trainer

Nabil Maaloul, der während seiner aktiven Karriere als Mittelfeldspieler zum Beispiel von 1989 bis 1991 bei Hannover 96 unter Vertrag stand, übernahm im April 2017 zum zweiten Mal nach einer siebenmonatigen Amtszeit im Jahr 2013 das Nationalteam seines Heimatlandes Tunesien. Unmittelbar zuvor betreute der 55-Jährige von 2014 bis 2017 die Auswahl des Kuwaits. Maaloul schwang bisher nur bei zwei Klubs das Trainerzepter, und zwar von 2010 bis 2013 beim tunesischen Rekordmeister Espérance Tunis, mit dem er 2011 in der afrikanischen Champions League triumphierte, sowie 2014 Al-Jaish im Katar. Der mittlerweile 55-jährige frühere Mittelfeldspieler ist einer von wenigen Fußballern, die sowohl bei Espérance Tunis als auch bei Club Africain Tunis unter Vertrag standen. Die beiden tunesischen Hauptstadt-Klubs hegen eine der größten Rivalitäten im arabischen sowie im afrikanischen Fußball.

Bekannte Spieler

Das tunesische Nationalteam musste Anfang April 2018 einen schweren Rückschlag hinnehmen. Denn: Der Star Youssef Msakni, der 2013 von Espérance Tunis in katarische Stars League zu Al-Duhail SC wechselte und in 174 Pflichtspielen 74 Mal für seinen Arbeitgeber traf, zog sich einen Kreuzbandriss zu und fällt für die WM 2018 aus. Der aussichtsreichste Ersatz für den 27-Jährigen, der in Tunesiens Team bei neun Toren in 50 Länderspielen hält, ist Taha Yassine Khenissi von Espérance Tunis. Der derzeit einzige Schlüsselspieler in Maalouls Team der offensive Mittelfeldspieler Wahbi Khazri, der in der Saison 2017/2018 vom englischen Championship-Klub Sunderland AFC an den französischen Ligue-1-Vertreter Stade Rennes verliehen ist und beim Klub aus der Bretagne zum Stammspieler avancierte. Für die „Die Adler von Karthago“ markierte der 27-Jährige elf Tore in 35 Länderspielen. Ebenfalls in der höchsten französischen Spielklasse, und genauer gesagt beim Europa-League-Teilnehmer OGC Nizza, beim Montpellier HSC sowie beim Dijon FCO, stehen vier weitere Akteure unter Vertrag. Während der rechte Flügelspieler Bassem Srarfi an der Côte d’Azur weitgehend zu Kurzeinsätzen kommt, sind der Sechser Ellyes Skhiri in Montpellier sowie der linke Abwehrspieler Oussama Haddadi und der linke Flügelspieler Naïm Sliti in Dijon nahezu gesetzt. Zudem ist der Innenverteidiger Dylan Bronn beim belgischen Spitzenklub KAA Gent ein Stammspieler. Das kann ein weiterer zentraler Abwehrspieler, Yohan Benalouane, nicht von sich behaupten: Der Akteur von Leicester City kam beim englischen Meister von 2016 in der Premier League 2017/2018 gerademal einmal zum Einsatz.

Stärken

Die Tatsache, dass einige Teamspieler in der französischen Ligue 1, in der englischen Premier League und/oder in der belgischen Jupiler Pro League ihr Geld verdienen, trägt natürlich dem tunesischen Team an internationaler Erfahrung bei. Haddadi, Srarfi, Skhiri, Benalouane und Bronn kamen in der A-Auswahl zwar noch nicht oder nur kaum zum Einsatz, aber wir gehen davon aus, dass sie zumindest einmal teilweise von Maaloul nicht nur als Ergänzungsspieler für die WM 2018 nominiert wurden. Sliti hat mit Stand Mitte 14 A-Länderspiele mit drei Treffern auf seiner Visitenkarte stehen und dementsprechend ist unserer Meinung nach das offensive Mittelfeld mit 25-Jährigen und mit Khazri das Herzstück der Mannschaft.

Schwächen

Die tunesische Auswahl, die wenige Monate vor der WM den verletzten Msakni verlor, ist stark von ihrem Star Khazri abhängig. Gegen Panama können sich die „Die Adler von Karthago“ bei einem guten Tag des offensiven Mittelfeldspielers von Stade Rennes gute Chancen auf den ersten vollen Erfolg bei einer WM-Endrunde nach exakt 40 Jahren ausrechnen. Bei einer Enttäuschung gegen die „Canaleros“ sieht es rund um Tunesien, das viel zu wenig Qualität auf WM-Niveau und kaum internationale Erfahrung in seinen Reihen hat, düster aus.

Tunesien WM-Qualifikation

Tunesien stieg in der zweiten Runde in die CAF WM-Qualifikation ein, wobei man sich mit einem Gesamtscore von 4:2 erwartungsgemäß gegen Mauretanien durchsetzte. Auch in der dritten Stufe blieben die „Die Adler von Karthago“ ungeschlagen, denn man feierte in der Gruppe A vier Siege und teilte zweimal die Punkte. Die tunesische Auswahl beendete die WM-Qualifikation mit 14 Zählern sowie mit einem Punkt Vorsprung auf den Zweiten, die Demokratische Republik Kongo, auf dem ersten Platz. Libyen und Guinea waren fast ausschließlich Punktelieferanten, auch wenn die tunesische Nationalmannschaft ausgerechnet im letzten Heimspiel von Mitte November nicht über ein 0:0 gegen die libysche Nationalelf hinauskam und gleichzeitig damit das Ticket für die WM 2018 in Russland holte.

Potenzial/Chancen

Die Tunesier sind zwar eine der stärksten Auswahlen auf dem afrikanischen Kontinent, aber bei der WM 2018 gehen die „Adler von Karthago“ als krasser Außenseiter ins Turnier. Sicher hat man einige interessanten Frankreich- und Belgien-Legionäre in seinen Reihen, aber wir befürchten, dass die internationale Erfahrung und die Qualität nur mit jener des vermeintlichen Punktelieferanten Panama mithalten können.

In der WM Gruppenphase muss sich Tunesien bereits gegen Belgien und gegen England sowie gegen bereits erwähnte Auswahl aus dem Kanalstaat messen. Man trifft zwar nicht auf einen Topfavoriten, aber die „Roten Teufel“ und die „Three Lions“ zählen zum erweiterten Favoritenkreis. Somit wäre das erstmalige Erreichen des Achtelfinales für Tunesien ein Fußball-Wunder. Falls man die faustdicke Sensation schaffen sollte, würde man im WM Achtelfinale auf Japan, auf Kolumbien, auf Polen oder auf den Senegal treffen.

Tunesien WM 2018 Wettquoten

aktuelle Tipico Wettquote auf Tunesien als Weltmeister: 500,00

Endgültiger WM-Kader Tunesien – Tunesische Nationalmannschaft

Tormänner:

Aymen Mathlouthi (Al-Batin),

Farouk Ben Mustapha (Al-Shabab Riad),

Mouez Hassen (Châteauroux)

Abwehrspieler:

Ali Maâloul (Al Ahly Kairo),

Syam Ben Youssef (Kasimpasa),

Yassine Meriah (CS Sfaxien),

Hamdi Nagguez (Zamalek Kairo),

Rami Bedoui (Étoile du Sahel),

Oussama Haddadi (Dijon),

Dylan Bronn (Gent),

Yohan Benalouane (Leicester City)

Mittelfeldspieler:

Ferjani Sassi (Al-Nassr Riad),

Mohamed Amine Ben Amor (Al-Ahli Dschidda),

Naïm Sliti (Dijon),

Ahmed Khalil (Club Africain Tunis),

Saîf-Eddine Khaoui (Troyes),

Ellyes Skhiri (Montpellier),

Ghailene Chaalali (Espérance Tunis),

Bassem Srarfi (Nizza)

Stürmer:

Wahbi Khazri (Rennes),

Fakhreddine Ben Youssef (Al-Ettifaq Dammam),

Saber Khalifa (Club Africain Tunis),

Anice Badri (Espérance Tunis).

Stand: 02.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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