Schweiz bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Schweiz

Trainer: Vladimir Petkovic
WM-Teilnahmen: 10
Größte WM-Erfolge: Viertelfinale (1934, 1938 und 1954)

Die Schweiz nimmt in Russland zum elften Mal und zum vierten Mal in Folge an einer WM-Endrunde teil. Bei der Ausgabe von 2014 musste sich die „Nati“ im Achtelfinale aus dem Turnier verabschieden. Die schweizer Nationalmannschaft beendete die Gruppe E mit sechs Zählern und mit einem Punkt weniger als Frankreich auf dem zweiten Platz, wobei die Eidgenossen im direkten Duell um den Poolsieg am zweiten Spieltag mit 2:5 gegen die „Bleus“ untergingen. Gegen das drittplatzierte Ecuador und das punktlose Honduras setzte sich die Schweiz hingegen jeweils mit 2:1 und mit 3:0 durch. Zum Auftakt der KO-Phase zog die „Nati“ gegen den späteren Vizeweltmeister Argentinien nach der Verlängerung mit 0:1 den Kürzeren. Für die schweizer Nationalmannschaft war es das dritte Achtelfinal-Aus bei einer WM nach jenen von 1994 in den USA sowie von 2006 in Deutschland. Bei den Ausgaben von 1950 in Brasilien, von 1962 in Chile, von 1966 in England und von 2010 in Südafrika war hingegen nach der Vorrunde Endstation. Die größten Erfolge für die Schweiz bei Weltmeisterschaften waren drei Viertelfinal-Teilnahmen: Diese kamen allerdings 1934 in Italien, 1938 in Frankreich sowie 1954 vor eigenem Publikum zustande. Wie ergeht es der Schweiz bei der WM 2018 in Russland? Für die Sportwetten Experten sind die Eidgenossen in ihrer Gruppe die zweite Kraft hinten Brasilien und man kann davon ausgehen, dass im Achtelfinale ein Duell gegen Deutschland folgt. Kurzum: Vieles deutet daraufhin, dass sich die schweizer Auswahl in den ersten beiden Turnierphasen gegen die Topfavoriten messen muss.

Auf kontinentaler Ebene nahm die Schweiz bislang an vier Europameisterschaften teil, wobei man in den ersten vier Anläufen von 1996 in England, von 2004 in Portugal sowie bei der gemeinsam mit Österreich ausgerichteten Ausgabe von 2008 nach der Vorrunde ausschied. Bei der EURO 2016 in Frankreich zogen die Eidgenossen erstmals in eine EM-KO-Phase ein, wobei die schweizer Nationalmannschaft im Achtelfinale im Elfmeterschießen mit 4:5 an Polen scheiterte. Zuvor blieb die „Nati“ in der Gruppe A mit einem 1:0 gegen Albanien, mit einem 1:1 gegen das sieglose Rumänien und mit einer Nullnummer gegen den Gastgeber ungeschlagen. Die Schweiz holte mit fünf Punkten und mit zwei Zählern weniger als die französische Auswahl den zweiten Platz.

 

Schweiz Trainer

Vladimir Petkovic übernahm die schweizer Nationalmannschaft im August 2014 nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Brasilien, wobei sein Vorgänger Ottmar Hitzfeld bereits vor dem Turnier seinen Abgang ankündigte und der 54-jährige Schweiz-Bosnier 2016 in Frankreich erstmals in eine EM-KO-Phase führte. Petkovic begann seine Trainerlaufbahn im schweizer Tessin, wo er vor allem bei der AC Bellinzona und darüber hinaus unter anderem beim heutigen Super-League-Klub FC Lugano an der Seitenlinie stand. Den derzeitigen Viertligisten AC Bellinzona führte der heute 54-Jährige in der Saison 2017/2018 ins schweizer Cupfinale sowie von der Challenge League in die höchste Spielklasse. Petkovic wechselte daraufhin zu den Young Boys Bern, die er bis zum Mai 2011 für knapp drei Jahre betreute. Es folgten unmittelbar später sieben Monate beim damaligen türkischen Erstligisten Samsunspor, ehe Petkovic im Mai 2012 vom exzentrischen FC-Sion-Besitzer Christian Constantin verpflichtet und trotz eines Einjahresvertrages einen Monat später wieder verabschiedet wurde. In seiner letzten Trainerstation vor dem Wechsel zur schweizer Nationalmannschaft betreute Petkovic vom Juli 2012 bis zum Januar 2014 den italienischen Topverein Lazio Rom, den er 2013 zum Triumph in der Coppa Italia führte. In der italienischen Hauptstadt traf der mittlerweile 54-jährige auf einen weiteren Exzentriker, Claudio Lotito, der ihn nach ersten Stimmen zum zukünftigen Job als Teamchef in der Schweiz und verschiedenen Disputen vor die Tür setzte. Petkovic war ein offensiver Mittelfeldspieler, dessen Karriere weitgehend unaufällig und über weite Strecken in der Schweiz verlief. Die bekanntesten Stationen des heute 54-Jährigen waren die heutigen bosnischen Spitzenklubs Rudar Prijedor und FK Sarajevo sowie im schweizer Fußball die AC Bellinzona und der FC Sion.

Bekannte Spieler

Im erweiterten Kader der schweizer Nationalmannschaft in Hinblick auf die WM 2018 stehen vorrangig Akteure, die entweder aktuell in der deutschen Bundesliga ihr Geld verdienen oder früher in der höchsten deutschen Spielklasse unter Vertrag standen. Unter den elf Spielern, die momentan bei deutschen Bundesligisten Erfahrung sammeln, befinden sich die Tormänner Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach, Roman Bürki von Borussia Dortmund sowie Yvon Mvogo von RB Leipzig. Weitere derzeitige Legionäre in der obersten deutschen Liga sind der Innenverteidiger Manuel Akanji von Borussia Dortmund, der Rechtsverteidiger Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach, die Sechser Gelson Fernandes von Eintracht Frankfurt und Denis Zakaria von Borussia Mönchengladbach, der linke Mittelfeldspieler Steven Zuber von der TSG 1899 Hoffenheim, der Stürmer Breel Embolo von Schalke 04 sowie Josip Drmic von Borussia Mönchengladbach. Zudem fällt die hängende Spitze die hängende Spitze Admir Mehmedi vom VfL Wolfsburg verletzungsbedingt für die WM 2018 aus. Eine Vergangenheit in der deutschen Bundesliga haben hingegen der Rechtsaußen Xherdan Shaqiri (in der Saison 2017/2018 in der englischen Premier League beim Absteiger Stoke City), die Innenverteidiger Fabian Schär, der mit Deportivo La Coruña aus der spanischen La Liga abstieg, sowie Johan Djourou vom türkischen Erstligisten Antalyaspor, der linke Abwehrspieler Ricardo Rodríguez vom AC Milan, die defensiven Mittelfeldspieler Granit Xhaka vom englischen Topverein Arsenal FC und Valon Behrami von Udinese Calcio sowie mit Haris Seferovic vom portugiesischen Aushängeschild Benfica Lissabon und mit Mario Gavranovic vom kroatischen Spitzenklub Dinamo Zagreb zwei Stürmer. Neben Rodríguez und Behrami verdienen unter anderem der Teamkapitän sowie Rechtsverteidiger Stephan Lichtsteiner vom Serienmeister Juventus Turin und die zentralen Mittelfeldspieler Remo Freuler von Atalanta Bergamo sowie Blerim Džemaili vom Bologna FC in der italienischen Serie A ihr Geld. Der linke Abwehrspieler François Moubandje steht hingegen in der französischen Ligue 1 beim FC Toulouse unter Vertrag.

Stärken

Die schweizer Nationalmannschaft steht vor allem für einen taktisch klugen, für einen konsequenten sowie für einen konzentrierten Fußball. Darüber hinaus ist das Herzstück der „Nati“ die Defensive. Zudem haben die Eidgenossen etliche Akteure, die in den europäischen Topligen viel internationale Erfahrung sammeln, in ihren Reihen.

Schwächen

Obwohl beispielsweise mit Shaqiri, mit Zuber und mit Džemaili der eine oder andere kreative Spieler zur Verfügung steht, tut sich das schweizer Nationalteam im Spielaufbau schwer. Das ist vor allem bei Rückständen ein Problem, weil die Schweiz dann nur schwer die Wende schafft. Die WM-Qualifikation zeigte, dass sich die „Nati“ selbst gegen wesentlich schwächere Kontrahenten wie den Färöer, Lettland und Andorra schwer tut.

Schweiz WM-Qualifikation

Das schweizer Nationalteam gewann neun seiner Spiele in der Gruppe B der UEFA WM-Qualifikation und musste sich lediglich im großen Showdown zum Abschluss vom Oktober 2017 mit 0:2 in Portugal geschlagen geben. Die Eidgenossen setzten sich zum Auftakt im September 2016 vor eigenem Publikum und mit dem gleichen Ergebnis gegen den amtierenden Europameister durch. Ab diesem Zeitpunkt und bis zum bereits erwähnten zogen die „Seleção das Quinas“ und die „Nati“ gleich, wobei sich die Schweiz letztendlich aufgrund der schlechteren Tordifferenz mit dem zweiten Platz begnügen musste und das direkte Ticket für die WM 2018 in Russland verpasste. Portugal und die Eidgenossen, die jeweils 27 Zähler holten, ließen Ungarn sowie die Punktelieferanten aus den Färöer, aus Lettland sowie aus Andorra hinter sich. In den Playoffs setzte sich die „Nati“ im November 2017 dank eines 1:0-Auswärtssieges und trotz einer Nullnummer vor eigenem Publikum gegen Nordirland durch.

Potenzial/Chancen

Die Schweiz reist mit seiner erfahrensten Nationalmannschaft aller Zeiten zur WM 2018 nach Russland. Möglicherweise auch deshalb zeigt die „Nati“ einen taktisch klugen, konsequenten und konzentrierten Fußball. Zudem stehen die Eidgenossen für eine starke Defensive, aber tut sich im Gegensatz dazu im Spielaufbau schwer.

Außerdem meinte es die Auslosung für die WM 2018 mit der Schweiz nicht besonders gut, denn man trifft in der Gruppe E auf Brasilien, auf Costa Rica sowie auf Serbien. Die Eidgenossen gelten hinter dem südamerikanischen Titelfavoriten als die zweite Kraft in dieser Gruppe, wobei man aber die „Ticos“ aus Mittelamerika und die serbische Auswahl keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen darf. Das bewies die costa-ricanische Nationalmannschaft bereits bei der WM 2014 eindrucksvoll. Die schweizer Auswahl startet gegen Brasilien in die Vorrunde, ehe die „Nati“ gegen Serbien sowie gegen Costa Rica unbedingt gewinnen muss. Die ersten beiden Mannschaften aus der Gruppe E treten im Achtelfinale gegen die besten zwei Teams in der Gruppe F mit Deutschland, mit Schweden, mit Mexiko sowie mit Südkorea an. Wir gehen davon aus, dass die DFB-Elf als Erste in die KO-Phase aufsteigt: Diese Aufgabe wäre die Schweiz zwar nicht ganz unmöglich, aber doch eine harte Nuss.

Schweiz WM 2018 Wettquoten

aktuelle Tipico Wettquote auf Schweiz als Weltmeister: 100,00

Endgültiger WM-Kader Schweiz – Schweizer Nationalmannschaft

Tormänner:

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach),

Roman Bürki (Borussia Dortmund),

Yvon Mvogo (RB Leipzig)

Abwehrspieler:

Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin),

Johan Djourou (Antalyaspor),

Ricardo Rodríguez (AC Milan),

Fabian Schär (Deportivo La Coruña),

Michael Lang (Basel),

François Moubandje (Toulouse),

Manuel Akanji (Borussia Dortmund),

Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach)

Mittelfeldspieler:

Valon Behrami (Udinese),

Xherdan Shaqiri (Stoke City),

Gelson Fernandes (Eintracht Frankfurt),

Blerim Džemaili (Bologna),

Granit Xhaka (Arsenal London)

Steven Zuber (1899 Hoffenheim),

Remo Freuler (Atalanta Bergamo),

Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach)

Stürmer:

Haris Seferovic (Benfica Lissabon),

Josip Drmic (Borussia Mönchengladbach),

Breel Embolo (Schalke 04),

Mario Gavranovic (Dinamo Zagreb)

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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