Saudi Arabien bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Saudi Arabien

Trainer: Juan Antonio Pizzi
WM-Teilnahmen: 4
Größte WM-Erfolge: Achtelfinale (1994)

Saudi Arabien qualifizierte sich zum fünften Mal und erstmals seit zwölf Jahren wieder für eine WM. Nachdem die „Grünen Falken“ beim Debüt von 1994 in den USA das Achtelfinale erreichten und zum Auftakt der KO-Phase an Schweden scheiterten, war bei den Ausgaben von 1998 in Frankreich, von 2002 in Japan und in Südkorea sowie von 2006 in Deutschland bereits nach der Vorrunde Endstation. Bei der bisher letzten Teilnahme vor zwölf Jahren startete Saudi Arabien mit einem 2:2 gegen den zweiten Außenseiter Tunesien in die Gruppe H, ehe man gegen die Ukraine mit 0:4 und gegen Spanien mit 0:1 den Kürzeren zog. Die saudi-arabische Nationalmannschaft holte wie auch die tunesische Auswahl einen Punkt und beendete die Vorrunde aufgrund der schlechteren Tordifferenz als Gruppenletzter. Die bisher einzigen zwei volle Erfolge bei WM-Endrunden gelangen Saudi Arabien vor 24 Jahren in den Vereinigten Staaten, wobei es in der Gruppe F ein 2:1 gegen Marokko sowie ein 1:0 gegen Belgien und lediglich zum Auftakt ein 1:2 gegen Holland gab. Die zweitplatzierten „Grünen Falken“ beendeten die Vorrunde ebenso wie die „Oranjes“ und die „Roten Teufel“ mit sechs Punkten. Geht Saudi Arabien bei der WM 2018 in Russland erstmals seit 1994 wieder nach einem Spiel als Sieger vom Platz? Die Sportwetten Experten sehen die saudi-arabische Auswahl aber als eines der schwächsten Teams in dieses Turnier.

Saudi Arabien bestritt außerdem viermal den Confederations Cup. 1992, 1995 und 1997 holte man als Ausrichter in chronologischer Reihenfolge den zweiten, den fünften und den siebten Platz. Darüber hinaus nahmen die „Grünen Falken“ als amtierender Asienmeister an der Ausgabe von 1999 in Mexiko teil und mussten sich im Spiel um Platz drei gegen die USA mit 0:2 geschlagen geben. Auf kontinentaler Ebene bestritt die saudi-arabische Nationalmannschaft bisher neun Asien-Cups, wobei man 1984 in Singapur, 1988 in Katar und 1996 in den Vereinigten Arabischen Emiraten triumphierte. Darüber hinaus wurden die „Grünen Falken“ dreimal (1992, 2000 und 2007) Zweiter. Allerdings war beim Asien-Cup von 2015 in Australien zum zweiten Mal in Folge nach 2011 im Katar Endstation. Vor drei Jahren holte Saudi Arabien lediglich ein 4:1 gegen den punktelose Nordkorea und verlor gegen China (0:1) sowie gegen Usbekistan (1:3).

 

Saudi Arabien Trainer

Der im November 2017 verpflichtete Argentinier Juan Antonio Pizzi ist nach dem Holländer Bert Van Marwijk, der vor Kurzem mit Australien einen weiteren WM-Teilnehmer aus der asiatischen Konföderation übernahm, und nach Edgardo Bauza der dritte Teamchef von Saudi Arabien seit dem August 2015. Der 49-Jährige reist somit zur WM 2018 nach Russland, obwohl er im Oktober im Fotofinish mit Chile die südamerikanische WM-Qualifikation auf dem sechsten Platz beendete, somit leer ausging und daraufhin den Rücktritt erklärte. Immerhin holte Pizzi nach dem Triumph bei der Copa América Centenario von 2016 in den USA im Juli 2017 mit der „Roja“ den zweiten Platz beim Confederations Cup in Russland. Die bisher einzige Trainerstation des früheren Stürmers war der Valencia CF, wobei er trotz eines Vertrags bis zum Sommer 2015 nach einem halben Jahr vom damals neuen Besitzer des spanischen Spitzenklubs, Peter Lim, ein Jahr früher als geplant vor die Tür setzte. Zuvor arbeitete der heute 49-Jährige ebenfalls als Klubtrainer in der Heimat, in Peru und in Chile, wobei der mit Abstand in Europa bekannteste Verein der argentinische Copa-Libertadores-Gewinner von 2014 sowie der Lieblingsklub von Papst Franziskus, San Lorenzo de Almagro, ist. Während seiner aktiven Karriere verdiente Pizzi, der in 22 A-Länderspielen achtmal für Spanien traf, unter anderem in der höchsten spanischen Spielklasse beim Barcelona FC, beim Valencia CF und beim Villarreal CF sowie beim argentinischen Aushängeschild River Plate sein Geld.

Bekannte Spieler

Im Kader von Saudi Arabien steht kein Spieler, der im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Das hängt auch damit zusammen, dass mit wenigen Ausnahmen alle für die WM 2018 in Frage kommenden Akteure in der Heimat ihr Geld verdienen. Der erste Fußballer im aktuellen Kader von Saudi Arabien, der in Europa einige Pflichtspiele absolvierte, ist der in Somalien geborene defensive Mittelfeldspieler Mukhtar Ali, der im Januar 2017 vom Nachwuchs des englischen Spitzenklubs Chelsea FC zum holländischen Erstligisten Vitesse Arnheim wechselte. Der heute 20-Jährige, der auch zwölf Minuten in der Europa League bei der 0:3-Auswärtsniederlage gegen OGC Nizza zum Einsatz kam, bestritt vier seiner bisherigen Pflichtspiele mit der zweiten Mannschaft in der dritthöchsten Spielklasse. Außerdem sind mit den Rechtsaußen Fahad Al-Muwallad bei Levante UD und Salem Al-Dawsari beim Villarreal CF sowie mit dem offensiven Mittelfeldspieler Yahya Al-Shehri beim CD Leganés drei Teamspieler in der spanischen La Liga verliehen, wobei lediglich Al-Muwallad einmal eingesetzt wurde. Der Angreifer Mohammed Al-Sahlawi von Al-Nasr Riad netzte in der Qualifikation für die WM 2018 16 Mal ein und war gemeinsam mit Polens Robert Lewandowski sowie mit Ahmed Khalil von den Vereinigten Arabischen Emirate, der nicht das Ticket für die Endrunde löste, einer der besten Torschützen in diesem Bewerb.

Stärken

Die saudi-arabische Nationalmannschaft stand zumindest einmal in der Qualifikation für die WM 2018 defensiv sehr kompakt und diese taktische Einstellung ist auch für die Endrunde unabdingbar. Es bleibt abzuwarten, ob Al-Sahlawi auch in Russland seine Goalgetter-Qualitäten unter Beweis stellen kann.

Schwächen

Saudi Arabien gehört in spielerischer Hinsicht vermutlich zu den schwächsten Mannschaften bei dieser Weltmeisterschaft. Zudem fehlt es nahezu komplett an internationaler Erfahrung.

Saudi Arabien WM-Qualifikation

Saudi Arabien stieg in der zweiten Phase in die AFC WM-Qualifikation ein, wobei die „Grünen Falken“ mit 20 Punkten sowie mit zwei Zählern mehr als die Vereinigten Arabischen Emirate den ersten Platz in der Gruppe A holten und gleichzeitig das Ticket für den Asien-Cup 2019 lösten. Die weiteren Gegner waren der Staat Palästina, Malaysia und Osttimor. In der dritten Stufe beendete die saudi-arabische Auswahl die Gruppe B mit sechs vollen Erfolgen, einem Unentschieden und drei Niederlagen mit 19 Zählern und punktgleich mit Australien dank der besseren Tordifferenz auf dem zweiten Platz. Während die „Socceroos“ in weiterer Folge die Playoffs zunächst gegen Syrien und dann gegen Honduras erfolgreich absolvierten, qualifizierte sich Saudi Arabien gemeinsam mit dem Gruppensieger Japan direkt für die WM 2018 in Russland. Die Vereinigten Arabischen Emirate, der Irak und der Punktelieferant Thailand gingen leer aus.

Potenzial/Chancen

Die saudi-arabische Auswahl ist sehr defensivstark und diese taktische Einstellung macht Hoffnung, dass die „Grünen Falken“ bei der WM 2018 keine hohen Niederlagen kassieren. Saudi Arabiens Ziel ist der erste Sieg bei einer Weltmeisterschaft seit 1994, aber de facto reist Teamchef Pizzi mit eine der fußballerisch schwächsten Mannschaften nach Russland.

Die saudi-arabische Nationalmannschaft wurde für diese Weltmeisterschaft in die Gruppe A mit dem Gastgeber Russland, mit Ägypten und mit Uruguay gelost, wobei alle drei Gegner zumindest einmal auf dem Papier wesentlich mehr Qualität als die „Grünen Falken“ haben. Insofern wären unseres Erachtens selbst Unentschieden im Eröffnungsspiel gegen die „Sbornaja“ sowie in den darauffolgenden Begegnungen gegen die „Celeste“ und gegen die „Pharaonen“ Sensationen.

Saudi Arabien WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Saudi Arabien als Weltmeister: 1.001,00

Endgültiger WM-Kader Saudi Arabien – Saudi-arabische Nationalmannschaft

Tormänner:

Abdullah Al-Mayouf (Al-Hilal Riad),

Yasser Al Mosailem (Al-Ahli Dschidda),

Mohammed Al-Owais (Al-Ahli Dschidda)

Abwehrspieler:

Mansoor Al-Harbi (Al-Ahli Dschidda),

Osama Hawsawi (Al-Hilal Riad),

Omar Hawsawi (Al-Nassr Riad),

Mohammed Al-Breik (Al-Hilal Riad),

Yasser Al-Shahrani (Al-Hilal Riad),

Ali Al Bulaihi (Al-Hilal Riad),

Motaz Hawsawi (Al-Ahli Dschidda)

Mittelfeldspieler:

Salman Al-Faraj (Al-Hilal Riad),

Yahya Al-Shehri (Leganés),

Abdulmalek Al-Khaibri (Al-Hilal Riad),

Abdullah Otayf (Al-Hilal Riad),

Abdullah Al-Khaibari (Al-Shabab Riad),

Taisir Al-Jassim (Al-Ahli Dschidda),

Salem Al-Dawsari (Villarreal),

Hattan Bahebri (Al-Shabab Riad),

Mohamed Kanno (Al-Hilal Riad)

Housain Al-Mogahwi (Al-Ahli Dschidda),

Fahad Al-Muwallad (Levante UD)

Stürmer:

Mohammad Al-Sahlawi (Al-Nassr Riad),

Muhannad Assiri (Al-Ahli Dschidda)

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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