Portugal bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Portugal

Trainer: Fernando Santos
WM-Teilnahmen: 6
Größte WM-Erfolge: Dritter (1966)

Portugal nimmt in Russland zum siebten Mal an einer WM-Endrunde teil und löste zum fünften Mal in Folge das Ticket für eine Weltmeisterschaft. Die bisher besten Platzierungen waren ein dritter Platz beim WM-Debüt von 1966 in England, wo man sich im kleinen Finale gegen die frühere Sowjetunion mit 2:1 durchsetzte, und ein vierter Rang bei der Ausgabe von 2006 in Deutschland, wo man sich im Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber mit 1:3 geschlagen geben musste. Bei der WM 2010 in Südafrika war im Achtelfinale Endstation und dreimal (1986, 2002 und zuletzt 2014) musste sich Portugal nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden. Vor vier Jahren in Brasilien fuhr Portugal in der Gruppe G gegen Deutschland, gegen die USA und gegen Ghana jeweils einen Sieg, ein Unentschieden sowie eine Niederlage ein und musste punktgleich mit den „Soccer Boys“ aufgrund der schlechteren Tordifferenz als Dritter nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Die portugiesische Auswahl startete mit einem 0:4-Debakel gegen den späteren Weltmeister ins Turnier, ehe es ein 2:2 gegen die „Yanks“ und ein 2:1 gegen die sieglose Nationalmannschaft aus Ghana gab. Schafft Portugal als amtierender Europameister bei der WM 2018 in Russland erstmals seit acht Jahren den Sprung in ein WM-Achtelfinale? Laut den Sportwetten Experten sind die „Tugas“ die zweite Kraft in ihrer Gruppe hinter Spanien.

Die Lusitaner nahmen im Vorjahr am Confederations Cup 2017 in Russland teil, wobei man sich im Spiel um Platz drei nach der Verlängerung mit 2:1 gegen Mexiko durchsetzte. Auf kontinentaler Ebene nahm Portugal bisher an sieben Europameisterschaften teil, wobei man nach einem dritten Platz bei der Ausgabe von 1984 in Frankreich seit der EURO 1996 in England ein EM-Stammgast ist. Nachdem man 2004 vor eigenem Publikum im Finale gegen Griechenland überraschend mit 0:1 den Kürzeren zog, folgte bei der EURO 2016 in Frankreich mit dem ersten Triumph bei einer Europameisterschaft die Rehabilitation. Portugal setzte sich wiederum im Endspiel nach der Verlängerung mit 1:0 gegen den Gastgeber durch. Allerdings triumphierte die „Seleção das Quinas“ ohne nie wirklich zu überzeugen. In der Gruppe F wurde Portugal hinter Ungarn und Island mit drei Unentschieden Dritter: Einem 1:1 gegen den Debütanten aus Nordeuropa folgten eine Nullnummer gegen das ebenfalls sieglose Österreich und 3:3 gegen die Magyaren. In der KO-Phase gabe es zunächst nach der Verlängerung ein 1:0 gegen Kroatien, ehe Portugal im Viertelfinale Polen mit einem 5:3 im Elfmeterschießen aus dem Bewerb warf. Der einzige Sieg nach der regulären Spielzeit gelang mit einem 2:0 gegen einen weiteren Debütanten, Wales, im Halbfinale. Die „Tugas“ erreichten bei allen bisherigen EM-Teilnahmen die KO-Phase. Neben 1984, 2004 und 2016 gelang auch bei der Ausgabe von 2000 in Holland und Belgien sowie 2012 in Polen und in der Ukraine der Einzug ins Halbfinale. 1996 in England sowie 2008 in Österreich und in Schweiz musste man sich hingegen im Viertelfinale aus dem Turnier verabschieden.

 

Portugal Trainer

Fernando Santos übernahm die portugiesische Nationalmannschaft im September 2014 nachdem er Griechenland zum Abschluss einer vierjährigen Ära bei der WM 2014 in Brasilien überraschend ins Viertelfinale führte. Die Trainerlaufbahn des heute 63-Jährigen verlief vor dem Teamchef-Posten in Portugal weitgehend in Griechenland, wobei Santos unter anderem vom September 2007 bis zum Juni 2010 bei PAOK Saloniki an der Seitenlinie stand. Weitere Stationen in der griechischen Super League waren AEK Athen vom Juni 2001 bis zum Mai 2002 sowie vom Juli 2004 bis zum Mai 2006 und der Stadtrivale Panathinaikos Athen mit einer kurzen Amtszeit von Juli bis Mitte Oktober 2002. Zudem betreute Santos in der Heimat unter anderem vom Juli 1998 bis zum Mai 2001 den FC Porto, Sporting Lissabon in der Saison 2003/2004 und Benfica Lissabon vom Juli 2006 bis zum August 2007. Auf der Visitenkarte des mittlerweile 63-Jährigen stehen neben dem EM-Triumph mit den „Tugas“ vier nationale Titel mit dem FC Porto (ein Meistertitel von 1999, zwei Cupsiege von 2002 und von 2001 sowie zwei Supercups von 1998 und von 1999) sowie ein griechischer Cup mit AEK Athen in der Saison 2001/2002. Der frühere Verteidiger spielte während seiner Profi-Karriere ausschließlich für GD Estoril Praia und für CS Marítimo Funchal.

Bekannte Spieler

Portugals Star schlechthin ist natürlich Cristiano Ronaldo. Der Angreifer von Real Madrid, der unter anderem dreimal zum Weltfußballer des Jahres gekürt wurde und fünfmal den Ballon d’Or gewann, ist zweifelsohne das Gesicht und die prägende Figur des amtierenden Europameisters. Neben CR7 verdient auch der Linksaußen Gonçalo Guedes vom Valencia CF bei einem spanischen Spitzenklub sein Geld. Zudem wechselte der Innenverteidiger Pepe im Sommer 2017 nach zehn Jahren bei Real Madrid zum türkischen Spitzenklub Besiktas Istanbul. Der linke Abwehrspieler Raphaël Guerreiro von Borussia Dortmund spielt bei einem Topverein in der deutschen Bundesliga. Der linke Abwehrspieler Mário Rui vom SSC Neapel und der Stürmer André Silva vom AC Milan stehen bei Topadressen in der italienischen Serie A unter Vertrag. Der rechte Flügelspieler Bernardo Silva vom Aushängeschild Manchester City, der offensive Mittelfeldspieler João Mário von West Ham United und der Achter Adrien Silva von Leicester City spielen in der englischen Premier League. Für die Position des zentralen Mittelfeldspielers in der portugiesischen Nationalmannschaft ist allerdings João Moutinho vom französischen Meister 2016/2017 AS Monaco gesetzt. Ein weiterer Legionär in der Ligue 1, Anthony Lopes von Olympique Marseille, ist ein mehr als ernstzunehmender Konkurrent für die langjährige Nummer eins im Tor, Rui Patricio von Sporting Lissabon.

Stärken

Die größte Stärke der portugiesischen Nationalmannschaft ist unseres Erachtens die taktische Cleverness bzw. Disziplin. Zudem zeigt der amtierende Europameister auch abseits von Cristiano Ronaldo einen technisch anspruchsvollen Fußball.

Schwächen

CR7 ist paradoxerweise auch eine Schwäche für die „Tugas“, weil Portugals Spielweise sehr auf den Superstar von Real Madrid zugeschnitten und leicht ausrechenbar ist.

Portugal WM-Qualifikation

Das portugiesische Nationalmannschaft gewann neun ihrer zehn Begegnungen in der Gruppe B der UEFA WM-Qualifikation und musste sich lediglich zum Auftakt im September 2016 mit 0:2 in der Schweiz geschlagen geben. Weil man ab diesem Zeitpunkt mit den Eidgenossen gleichzog, entschied sich das Rennen um den ersten Platz und somit um das direkte Ticket für die WM 2018 in Russland mit einem 2:0-Heimsieg der „Seleção das Quinas“ gegen die „Nati“ am letzten Spieltag. Es war allerdings die eindeutig bessere Tordifferenz zugunsten von Portugal ausschlaggebend. Der amtierende Europameister und die Schweiz, die jeweils 27 Punkte holten, ließen Ungarn sowie die Punktelieferanten aus den Färöer, aus Lettland sowie aus Andorra hinter sich.

Potenzial/Chancen

Wenn Portugal bei der WM 2018 in Russland ähnlich wie bei der EM 2016 in Frankreich auftreten sollte, ist für den amtierenden Europameister der Einzug ins Halbfinale auf jeden Fall ein realistisches Ziel.

Die portugiesische Auswahl wurde für die WM 2018 gemeinsam mit Spanien, mit Marokko sowie mit dem Iran in die Gruppe B gelost. Die „Furia Roja“ ist der Favorit auf den ersten Platz und die Lusitaner gehen als zweite Kraft in diese Gruppe. Den Vertretern aus Nordafrika und Asien droht hingegen wenig überraschend die Rolle der Punktelieferanten. Das direkte Duell gegen die spanische Nationalmannschaft geht gleich am ersten Spieltag über die Bühne. Die ersten beiden Teams aus der Gruppe B treffen im Achtelfinale auf die besten zwei Mannschaften in der Gruppe A mit dem Gastgeber Russland, mit Ägypten, mit Saudi Arabien sowie mit Uruguay. Wir nehmen an, dass die Südamerikaner als Erste in die KO-Phase aufsteigen und insofern wäre der Gruppensieg für Portugal mit ziemlicher Sicherheit von Vorteil.

Portugal WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Portugal als Weltmeister: 29,00

Endgültiger WM-Kader Portugal – Portugiesische Nationalmannschaft

Tormänner:

Rui Patrício (Sporting Lissabon),

Beto (Göztepe),

Anthony Lopes (Lyon)

Abwehrspieler:

Bruno Alves (Glasgow Rangers),

Pepe (Besiktas Istanbul),

Rúben Dias (Benfica Lissabon)

Ricardo Pereira (Porto),

Raphaël Guerreiro (Borussia Dortmund),

José Fonte (Dalian Yifang),

Mário Rui (SSC Neapel),

Cédric Soares (Southampton)

Mittelfeldspieler:

João Moutinho (Monaco),

William Carvalho (Sporting Lissabon),

João Mário (West Ham United),

Bernardo Silva (Manchester City),

Manuel Fernandes (Lokomotiv Moskau),

Adrien Silva (Leicester City),

Bruno Fernandes (Sporting Lissabon)

Stürmer:

Cristiano Ronaldo (Real Madrid),

André Silva (AC Milan),

Gonçalo Guedes (Valencia),

Ricardo Quaresma (Besiktas Istanbul)

Gelson Martins (Sporting Lissabon)

Stand: 17.05.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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