Polen bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Polen

Trainer: Adam Nawalka
WM-Teilnahmen: 7
Größte WM-Erfolge: Dritter (1974, 1982)

Polen nimmt in Russland zum siebten Mal und erstmals seit der Ausgabe von 2006 in Deutschland an einer WM-Endrunde teil. Vor zwölf Jahren war zum zweiten Mal in Folge nach der WM 2002 in Japan und in Südkorea nach der Vorrunde Endstation. Die „Bialo-Czerwoni“ zogen in der Gruppe A mit 0:2 gegen Ecuador und mit 0:1 gegen den Gastgeber Deutschland den Kürzeren, ehe man sich mit einem 2:1 gegen das punktlose Costa Rica aus dem Turnier verabschiedete. Polens bisher größten Erfolge bei Weltmeisterschaften waren zwei dritte Plätze bei der Ausgabe von 1974 in Deutschland sowie bei jener von 1982 in Spanien, wobei man sich in den Spielen um Platz drei respektive mit 1:0 gegen Brasilien sowie mit 3:2 gegen Frankreich durchsetzte. Polen bestritt 1938 in Frankreich seine erste Weltmeisterschaft und schied gleich im Achtelfinale aus. Bei den Ausgaben von 1978 in Argentinien sowie von 1986 in Mexiko mussten die „Bialo-Czerwoni“ jeweils nach der Zwischenrunde sowie nach dem Achtelfinale und somit nach der zweiten Phase die Heimreise antreten. Schafft Polen bei der WM 2018 in Russland erstmals nach 32 Jahren den Sprung in die KO-Phase? Für die Sportwetten Experten ist die polnische Auswahl hinter Kolumbien die zweite Kraft in ihrer Gruppe.

Auf kontinentaler Ebene nahm Polen bei der Ausgabe von 2008 in Österreich und in der Schweiz erstmals an einer Europameisterschaft teil und ist seitdem ein EM-Fixstarter. Allerdings waren die „Weiß-Roten“ bei der EURO 2012, die man gemeinsam mit der Ukraine veranstaltete, automatisch qualifiziert und schieden wie vier Jahre zuvor nach der Vorrunde aus. 2016 in Frankreich gelang erstmals der Sprung in die KO-Phase einer EM, wobei sich Polen im Viertelfinale gegen den späteren Europameister Portugal im Elfmeterschießen mit 3:5 geschlagen geben musste. Zuvor beendete die polnische Auswahl mit sieben Zählern und punktgleich mit dem amtierenden Weltmeister Deutschland aufgrund der schlechteren Tordifferenz die Gruppe C auf dem zweiten Platz, wobei man das ebenfalls für das Achtelfinale qualifizierte Nordirland und die punktlose Ukraine hinter sich ließ. Die „Bialo-Czerwoni“ setzten sich gegen die Briten und die gegen die ukrainische Nationalmannschaft jeweils mit 1:0 durch und holten am zweiten Spieltag ein 0-0 gegen Deutschland. Polen überstand wettbewerbsübergreifend erstmals seit 30 Jahren eine Vorrunde bei einer Großveranstaltung.

 

Polen Trainer

Adam Nawalka übernahm im November 2013 die polnische Nationalmannschaft, wobei der heute 60-Jährige bei den „Weiß-Roten“ bereits vom Mai 2007 bis zur EURO 2008 als Co-Trainer von Leo Beenhakker fungierte. In der polnischen Ekstraklasa schwang Nawalka bei seinem Stammklub Wisla Krakau in bereits drei Amtszeiten vom März bis zum Juni 2000, vom April bis zum Juni 2001 sowie vom Dezember 2006 bis zum Juni 2007 das Trainerzepter. Zudem betreute Nawalka unter anderem die heutigen Erstligisten Zaglebie Lubin, Sandecja Nowy Sacz, Jagiellonia Bialystok und Górnik Zabrze, für das er vor dem Amt des polnischen Teamchefs vom Oktober 2010 bis zum Oktober 2013 125 Mal an der Seitenlinie stand. In seiner aktiven Karriere spielte der mittlerweile 60-Jährige als Mittelfeldspieler zunächst von 1975 bis zum Sommer 1985 in der Kampfmannschaft von Wisla Krakau, ehe er bis zu seinem Karrierenende Ende 1988 in den USA bei den A.A.C. Eagles unter Vertrag stand. Darüber hinaus absolvierte Nawalka 38 Länderspiele für die polnische A-Nationalmannschaft, wobei er einen Treffer markierte.

Bekannte Spieler

Der Star schlechthin der polnischen Auswahl ist der Kapitän und Goalgetter Robert Lewandowski. Der 29-Jährige, der seit dem Sommer 2014 in der deutschen Bundesliga für Bayern München stürmt, markierte in der Ausscheidung für die WM 2018 16 Treffer und ist gemeinsam mit dem Saudi-Arabier Mohammed Al-Sahlawi sowie mit Ahmed Khalil von den Vereinigten Arabischen Emirate, die nicht das Ticket für die Endrunde lösten, einer der besten Torschützen in diesem Bewerb. Weitere Stützen für Polen, die in der höchsten deutschen Spielklasse ihr Geld verdienen, sind der Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek von Borussia Dortmund sowie der rechte Mittelfeldspieler Jakub Blaszczykowski vom VfL Wolfsburg. Die meisten polnischen Teamspieler stehen aber in der italienischen Serie A unter Vertrag. Die Nummer eins im Tor, Wojciech Szczesny, spielt für den langjährigen Serienmeister Juventus Turin. Unter den Defensivspielern verdienen der Innenverteidiger Thiago Cionek bei SPAL Ferrara, der Linksverteidiger Pawel Jaroszynski bei Chievo Verona und der rechte Abwehrspieler Bartosz Bereszynski von Sampdoria Genua in derselben Liga ihr Geld. Außerdem sammeln Lewandowskis Sturmpartner, Arkadiusz Milik vom Spitzenklub SSC Neapel, der Achter Piotr Zielinski vom selben Team und dessen Backup Karol Linetty von Sampdoria Genua in Italien wertvolle Erfahrung. Der Abwehrchef Kamil Glik spielte vom Sommer 2011 bis zum Sommer 2016 ebenfalls in der Serie A, und genauer gesagt für den FC Turin, ehe ihm der Sprung in die französische Ligue 1 zum Topverein AS Monaco gelang. Der gesetzte Sechser Grzegorz Krychowiak steht in der englischen Premier League bei West Bromwich Albion unter Vertrag.

Stärken

Die größte Stärken der polnischen Nationalmannschaft liegt im brandgefährlichen Angriff mit Lewandowski und mit Milik. Die beiden Stürmer benötigen in der Regel wenige Möglichkeiten um erfolgreich abzuschließen.

Schwächen

Nawalka hat zwar einige interessante Mittelfeldspieler zur Verfügung, aber Polen hat zumindestens einmal auf WM-Niveau keinen wirklich kreativen Spieler in seinen Reihen. Zudem sind die „Bialo-Czerwoni“ in der Defensive vielleicht mit Ausnahme von Glik nicht topbesetzt.

Polen WM-Qualifikation

Die polnische Nationalmannschaft feierte in der Gruppe E der UEFA WM-Qualifikation acht volle Erfolge und fuhr jeweils ein Unentschieden sowie eine Niederlage ein. Die „Weiß-Roten“ mussten sich gleich zum Auftakt im September 2016 mit einem 2:2 in Kasachstan begnügen und zogen im September 2017 mit 0:4 beim späteren Zweiten Dänemark den Kürzeren. Polen schloss die Ausscheidung mit 25 Punkten sowie mit fünf Zählern mehr als die Skandinavier auf dem ersten Platz ab und löste das direkte Ticket für die WM 2018 in Russland. Polen ließ darüber hinaus Montenegro, Rumänien, Armenien und die bereits erwähnte sowie sieglose Auswahl aus Kasachstan hinter sich. 16 der von den „Bialo-Czerwoni“ 28 erzielten Tore gingen auf das Konto von Lewandowski.

Potenzial/Chancen

Wir denken, dass Polen mit dem besten Kader in den letzten gut 30 Jahren zur WM 2018 reist. Die Defensive und das Mittelfeld können zwar nicht mit der Weltelite mithalten, aber der Angriff mit Lewandowski und Milik reicht für eine gute Vorstellung in der Vorrunde definitiv aus.

Polen wurde für die WM 2018 in die Gruppe H mit Kolumbien, mit dem Senegal und mit Japan gelost. Die „Cafeteros“ sind die großen Favoriten auf den Gruppensieg, wobei aber Polen unserer Meinung nach ihr schärfster Konkurrent sind. Wiederum dürfen die „Samurai Blue“ sowie vor allem die „Löwen von Teranga“ im Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz nicht unterschätzt werden. Die Nawalka-Elf trifft in chronologischer Reihenfolge auf die senegalesische Auswahl, auf das kolumbianische Nationalteam und auf die japanische Nationalmannschaft. Im Achtelfinale würde ein Team aus der Gruppe G mit Belgien, mit England und mit den beiden Außenseitern Tunesien und Panama warten. Die „Roten Teufel“ und die „Three Lions“ gehören zum erweiterten Favoritenkreis und wären unserer Meinung nach für Polen eine Nummer zu groß.

Polen WM 2018 Wettquoten

aktuelle Tipico Wettquote auf Polen als Weltmeister: 50,00

Endgültiger WM-Kader Polen – Polnische Nationalmannschaft

Tormänner:

Lukasz Fabianski (Swansea City),

Wojciech Szczesny (Juventus Turin),

Bartosz Bialkowski (Ipswich Town)

Abwehrspieler:

Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund),

Kamil Glik (Monaco),

Maciej Rybus (Lokomotiv Moskau),

Artur Jedrzejczyk (Legia Warschau),

Michal Pazdan (Legia Warschau),

Thiago Cionek (SPAL Ferrara),

Bartosz Bereszynski (Sampdoria Genua),

Jan Bednarek (Southampton)

Mittelfeldspieler:

Jakub Błaszczykowski (VfL Wolfsburg),

Kamil Grosicki (Hull City),

Grzegorz Krychowiak (West Bromwich Albion),

Slawomir Peszko (Lechia Gdansk),

Piotr Zielinski (SSC Neapel),

Karol Linetty (Sampdoria Genua),

Jacek Góralski (Ludogorets Razgrad),

Rafal Kurzawa (Górnik Zabrze)

Stürmer:

Robert Lewandowski (Bayern München),

Arkadiusz Milik (SSC Neapel),

Lukasz Teodorczyk (Anderlecht),

Dawid Kownacki (Sampdoria Genua)

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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