Kroatien bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Kroatien

Trainer: Zlatko Dalic
WM-Teilnahmen: 4
Größte WM-Erfolge: Dritter (1998)

Kroatien, das im Jahr 1991 unabhängig und 1992 FIFA-Mitglied wurde, hatte aufgrund einer Sperre des Weltverbandes für alle Länder Ex-Jugoslawiens nicht die Möglichkeit, sich für die WM 1994 in den USA zu qualifizieren. Seit der darauffolgenden Ausgabe von 1998 in Frankreich, bei der sich die „Feurigen“ im Spiel um Platz drei mit 2:1 gegen Holland durchsetzte, musste die kroatische Auswahl nur bei der Endrunde von 2010 in Südafrika zusehen. Bei den drei WM-Teilnahmen von 2002 in Japan und in Südkorea, von 2006 in Deutschland und zuletzt von 2014 in Brasilien musste sich Kroatien nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden. Vor vier Jahren beendeten die „Karierten“ die Gruppe A hinter dem Gastgeber und Mexiko sowie vor der punktlosen Auswahl aus Kamerun mit drei Zählern auf dem dritten Platz. Die kroatische Nationalmannschaft zog zum Auftakt gegen die Brasilianer sowie am letzten Spieltag gegen die „Tri“ jeweils mit 1:3 den Kürzeren und schoss die „Unbezähmbaren Löwen“ mit 4:0 vom Platz. Schafft Kroatien bei der WM 2018 in Russland erstmals seit 20 Jahren den Sprung in die KO-Phase? Für die Sportwetten Experten sind die „Feurigen“ in der Argentinien-Gruppe der aussichtsreichste Kandidat auf den zweiten Platz.

Etwas erfolgreicher ist Kroatiens Bilanz auf kontinentaler Ebene. Die „Karierten“ debütierten 1996 bei einer EM, wobei man sich in England im Viertelfinale mit 1:2 gegen den späteren Europameister Deutschland. Nachdem man die Qualifikation für die Ausgabe von 2000 in Holland und in Belgien verpasste, ist die kroatische Nationalmannschaft ein Stammgast bei Europameisterschaften. Die „Feurigen“ mussten sich 2004 in Portugal sowie 2012 bei der Endrunde in Polen und in der Ukraine nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden. Bei der EURO 2008 in Österreich und in der Schweiz sowie bei der bisher letzten Ausgabe von 2016 in Frankreich war hingegen zum Auftakt der KO-Phase Endstation. Vor zwei Jahren beendete Kroatien die Gruppe D ungeschlagen mit sieben Punkten und mit einem Zähler Vorsprung auf Spanien, das man im Showdown um den ersten Platz mit 2:1 bezwang. Zuvor hatte die kroatische Auswahl zum Auftakt ein 1:0 gegen die Türkei geholt und sich vom eigentlichen Punktelieferanten Tschechien mit 2:2 getrennt. Im Achtelfinale zogen die „Feurigen“ gegen den späteren Gewinner Portugal nach der Verlängerung mit 0:1 den Kürzeren.

 

Kroatien Trainer

Zlatko Dalic übernahm die kroatische Nationalmannschaft am 07.10.2017 nachdem Ante Cacic ein 1:1-Heimremis gegen Finnland vom Vortag den Job kostete. Der 51-Jährige führte die „Feurigen“ zwei Tage später zu einem 2:0 in der Ukraine und als Zweiter in Playoffs, wo man sich dank eines 4:1-Heimerfolges und dank eines 0:0 in der Ferne gegen Griechenland durchsetzte. Der frühere defensive Mittelfeldspieler begann seine Trainerlaufbahn von 2005 bis 2007 beim heutigen kroatischen Zweitligisten NK Varazdin, für den er während seiner aktiven Karriere die mit Abstand meisten Spiele absolvierte. In weiterer Folge schwang Dalic‘ abwechselnd in der Heimat bei HNK Rijeka sowie bei Slaven Belupo und dazwischen bei Dinamo Tirana, mit dem er 2009 den albanischen Supercup gewann, das Trainerzepter. Danach zog es den mittlerweile 51-Jährigen nach Saudi Arabien, wobei der frühere Sechser zwischen 2010 und 2013 für Al Faisaly sowie für Al Hilal arbeitete. Dalic‘ bisher letzte Station als Klubtrainer war vom März 2014 bis zum Januar 2017 Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Neben für NK Varazdin spielte der frühere Sechser unter anderem auch für Hajduk Split sowie für den heutigen bosnischen Erstligisten Velez Mostar und für montegrinischen Meister 2017/2018 Buducnost Titograd.

Bekannte Spieler

Das Herzstück der kroatischen Nationalmannschaft ist das zentrale Mittelfeld mit den Spanien-Legionären Luka Modric von Real Madrid und mit Ivan Rakitic vom Barcelona FC. Ein weiterer Schlüsselspieler, der in der La Liga sein Geld verdient, ist der rechte Abwehrspieler Šime Vrsaljko von Atlético Madrid. Mit Mateo Kovacic verdient auch ein zweiter Achter bei den „Königlichen“ sein Geld. Andere vier Stammakteure der „Feurigen“ stehen in der italienischen Serie A unter Vertrag: Es handelt sich um den Angreifer Mario Mandzukic von Juventus Turin, um den Linksaußen Ivan Perišic von Inter Mailand, um den Sechser Milan Badelj von Fiorentina sowie um den linken Abwehrspieler Ivan Strinic von Sampdoria Genua. Zudem kommen in der höchsten italienischen Spielklasse der zentrale Mittelfeldspieler Marcelo Brozovic von Inter Mailand und der Angreifer Nikola Kalinic vom AC Milan regelmäßig zum Einsatz. Andrej Kramaric von der TSG 1899 Hoffenheim ist ebenfalls ein Schlüsselspieler bei den „Karierten“ und mit Ante Rebic von Eintracht Frankfurt sowie mit Marko Pjaca von Schalke 04 stehen auch zwei weitere Offensivspieler, die in der deutschen Bundesliga ihr Geld verdienen, im erweiterten Kader. Selbiges gilt auch für den Innenverteidiger Tin Jedvaj von Bayer 04 Leverkusen. Der Abwehrchef Dejan Lovren verdient beim englischen Aushängeschild Liverpool FC sein Geld und die Nummer eins im Tor ist Danijel Subašic vom französischen Meister 2016/2017 AS Monaco. In Kroatiens erweitertem Kader stehen auch zwei Fußballer mit Österreich-Bezug: Der Innenverteidiger Duje Caleta–Car spielt für das Aushängeschild Red Bull Salzburg und der Linksverteidiger Marko Leovac von Panathinaikos Athen spielte bis 2014 beim FK Austria Wien.

Stärken

Die Stärke der kroatischen Nationalmannschaft liegen zweifelsohne in der Kreativität ab den Dreh- und Angelpunkten Modric sowie Rakitic bis hin zu beispielsweise Perišic und Mandzukic. Wenn die „Feurigen“ gut ins Spiel kommen, können sie grundsätzlich jeden Gegner an die Wand spielen.

Schwächen

Kroatiens größte Schwäche liegt in der Tatsache, dass die „Feurigen“ in schwierigen Situation oft die Geduld und die Disziplin verdienen. Zudem fehlt es der Defensive etwas an Qualität und man versucht dieses Manko mit übermäßiger Härte auszugleichen.

Kroatien WM-Qualifikation

Das kroatische Nationalteam feierte in der Gruppe I der UEFA WM-Qualifikation sechs Dreier und fuhr jeweils zwei Unentschieden sowie zwei Niederlagen ein. Die „Feurigen“ holten letztendlich mit 20 Zählern und mit zwei Punkten Rückstand auf den Gruppensieger Island den zweiten Platz. Gegen die Nordeuropäer gab es für die kroatische Nationalmannschaft einen 2:0-Heimsieg im November 2016 sowie eine 0:1-Auswärtsniederlage vom Juni 2017. Das kroatische Nationalteam ließ die Ukraine, die Türkei sowie die Punktelieferanten Finnland und Kosovo hinter sich. Darüber hinaus schaffte Kroatien als viertbester Zweiter den Sprung in die Playoffs, in denen man nach einem 4:1-Heimsieg im Hinspiel sowie mit einem torlosen Auswärtsremis Griechenland bezwang und sich für die WM 2018 in Russland qualifizierte.

Potenzial/Chancen

Die kroatische Nationalmannschaft setzt bei der WM 2018 vor allem auf seine Kreativität im Offensivspiel. Trotz Schwächen in der Organisation bzw. in der Defensive treten die „Feurigen“ vermutlich mit der besten Mannschaft seit der ersten Teilnahme von 1998 bei der Endrunde in Russland an.

Kroatien wurde für die WM 2018 gemeinsam mit Argentinien, mit Island sowie mit Nigeria in die Gruppe D gelost. Die „Albiceleste“ gehört zum erweiterten Favoritenkreis, aber die kroatische Auswahl ist laut den Sportwetten Experten der aussichtsreichste Kandidat auf den zweiten Platz. Allerdings zeigte bereits die WM-Qualifikation, dass die „Karierten“ die Nordeuropäer auf keinen Fall unterschätzen dürfen und auch die „Super Eagles“ aus Afrika haben Chancen auf den Sprung in dkie KO-Phase. Bei einem Aufstieg ins Achtelfinale würde Kroatien auf einen Vertreter der Gruppe C mit Frankreich, mit Australien, mit Peru und mit Dänemark treffen. Wir gehen davon aus, dass der WM-Rückkehrer an einem guten Tag auch die „Bleus“ bezwingen kann.

Kroatien WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Kroatien als Weltmeister: 34,00

Endgültiger WM-Kader Kroatien – Kroatische Nationalmannschaft

Tormänner:

Dominik Livakovic (Dinamo Zagreb),

Lovre Kalinic (Gent),

Danijel Subašic (Monaco)

Abwehrspieler:

Šime Vrsaljko (Atlético Madrid),

Ivan Strinic (Sampdoria Genua),

Vedran Corluka (Lokomotiv Moskau),

Dejan Lovren (Liverpool),

Tin Jedvaj (Bayer 04 Leverkusen),

Domagoj Vida (Besiktas Istanbul),

Josip Pivaric (Dynamo Kiew),

Duje Caleta-Car (Red Bull Salzburg)

Mittelfeldspieler:

Ivan Rakitic (FC Barcelona),

Mateo Kovacic (Real Madrid),

Milan Badelj (Fiorentina),

Filip Bradaric (Rijeka),

Luka Modric (Real Madrid),

Marcelo Brozovic (Inter Mailand)

Stürmer:

Ivan Perišic (Inter Mailand),

Andrej Kramaric (1899 Hoffenheim),

Marko Pjaca (Schalke 04),

Nikola Kalinic (AC Milan),

Mario Mandzukic (Juventus Turin),

Ante Rebic (Eintracht Frankfurt)

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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