Belgien bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Belgien

Trainer: Roberto Martínez
WM-Teilnahmen: 13
Größte WM-Erfolge: Vierter (1986)

Belgien nimmt in Russland zum 14. Mal und zum zweiten Mal in Folge an einer WM-Endrunde teil. Bei der Ausgabe von 2014 gehörten die „Roten Teufel“ zum erweiterten Favoritenkreis und mussten sich im Viertelfinale aus dem Turnier verabschieden. Die belgische Nationalmannschaft beendete die Gruppe H dank drei Arbeitssiegen – einem 2:1 zum Auftakt gegen Algerien folgten zwei 1:0 gegen Russland sowie gegen Südkorea – mit der vollen Punkteanzahl von neun Zählern sowie mit fünf Punkten mehr als die nordafrikanische Auswahl auf dem ersten Platz. Im Achtelfinale wurden die USA nach der Verlängerung mit 2:1 bezwungen und in der Runde der besten acht Teams setzte sich der spätere Vizeweltmeister Argentinien mit 1:0 durch. Belgien bisher größter Erfolg bei einer Weltmeisterschaft war ein vierter Platz bei der Ausgabe von 1986 in Mexiko, wobei man nach einer 0:2-Halbfinal-Niederlage gegen die „Albiceleste“, und somit gegen den späteren Gewinner, im Spiel um Platz drei nach der Verlängerung mit 2:4 an Frankreich scheiterte. Bei den weiteren WM-Teilnahmen hielten sich die Erfolgserlebnisse für die „Roten Teufel“ in Grenzen. Viermal (1930, 1954, 1970 sowie 1998) war nach der Vorrunde Endstation und sechsmal musste man sich nach der zweiten Phase aus dem Turnier verabschieden. Das war 1934, 1938, 1990, 1994 und 2002 im Achtelfinale sowie 1982 in der Zwischenrunde der Fall. Schafft Belgien bei der WM 2018 in Russland zum zweiten Mal den Sprung ins Halbfinale? Für die Sportwetten Experten gehören die „Roten Teufel“ wie auch ein Gruppengegner, England, zum erweiterten Favoritenkreis.

Auf kontinentaler Ebene nahm Belgien bislang an fünf Europameisterschaften teil. Bei der EURO 2016 in Frankreich gehörten die „Roten Teufel“ wie schon zwei Jahre zuvor in Brasilien zum erweiterten Favoritenkreis, aber man musste sich im Viertelfinale mit 1:3 gegen Wales geschlagen geben. Die belgische Nationalmannschaft hatte in der Gruppe E nach einem 0:2 zum Auftakt gegen Italien Irland mit 3:0 sowie Schweden mit 1:0 bezwungen und wie die „Azzurri“ letztendlich sechs Punkte geholt. Zum Auftakt der KO-Phase wurde Ungarn mit 4:0 vom Platz gefegt. Den größten EM-Erfolg feierte Belgien mit einem zweiten Platz bei der Ausgabe von 1980 in Italien, und 1972 in der Heimat belegten die „Roten Teufel“ unter vier Teilnehmern den dritten Rang. 1984 in Frankreich und 2000 bei der gemeinsam mit Holland ausgerichteten Ausgabe war nach der Vorrunde Endstation gewesen.

 

Belgien Trainer

Der Spanier Roberto Martínez übernahm die belgische Nationalmannschaft nach dem Viertelfinal-Aus bei der EURO 2016 in Frankreich. Es handelt sich um den ersten Trainerjob des 44-Jährigen außerhalb der zwei höchsten Spielklassen im englischen Fußball. Martínez‘ erste Station als Manager war der damalige Championship-Klub Swansea City, wobei der frühere defensive Mittelfeldspieler vom Februar 2007 bis zum Mai 2009 für die Geschicke der Waliser verantwortlich war. Der Spanier wechselte daraufhin für vier Jahre zum damaligen Premier-League-Klub Wigan Athletic, den er 2013 mit einem 1:0 gegen Manchester City zu einem historischen Triumph im FA-Cup führte. Der mittlerweile 44-Jährige folgte unmittelbar später dem Ruf eines weiteres Klubs in der höchsten englischen Liga, dem Everton FC, für den er bis zum Mai 2016 an der Seitenlinie stand. Auch die aktive Karriere des früheren defensiven Mittelfeldspielers verlief weitgehend in Großbritannien. Nachdem es in der Kampfmannschaft des damaligen spanischen Erstligisten Real Saragossa zu lediglich einem Einsatz reichte, wechselte Martínez im Sommer 1995 nach einer Saison bei seinem Heimatverein CF Balaguer zu Wigan Athletic, für das er in vierten sowie in der dritten Spielklasse 187 Meisterschaftspartien absolvierte. Für Swansea City stand der Sechser zwischen 2003 und 2006 ebenfalls im englischen Fußball-Unterhaus 122 Mal auf dem Platz. Eine weitere relativ bekannte Station in der aktive Karriere des Spaniers ist der schottische Erstligist Motherwell FC, bei dem er sich allerdings nie wirklich durchsetzte.

Bekannte Spieler

Gleich vorweg, Belgiens Kader für die WM 2018 ist für praktisch alle Positionen mit Topspielern gespickt. Es ist daher auch wenig überraschend, dass die meisten Akteure in den wichtigsten europäischen Ligen unter Vertrag stehen. Das Herzstück der „Roten Teufeln“ ist unseres Erachtens das offensive Mittelfeld, in dem der Teamkapitän Eden Hazard vom Chelsea FC und Kevin De Bruyne von Manchester City gesetzt ist. Ein weiterer Star in der englischen Premier League ist der Goalgetter Romelu Lukaku von Manchester United, hier gibt es im Normalfall selbst für Dries Mertens vom italienischen Spitzenklub SSC Neapel sowie für den im Frühjahr 2018 von Chelsea an Borussia Dortmund verliehenen Michy Batshuayi kein Vorbeikommen. Weitere besonders prominente Namen für das Mittelfeld sind jene der Achter Marouane Fellaini von Manchester United sowie Axel Witsel, der im Sommer 2017 vom russischen Aushängeschild Zenit St. Petersburg nach China zu Tianjin Quanjian wechselte. Die wichtigsten Optionen für die Abwehr sind Jan Vertonghen und Toby Alderweireld vom englischen Spitzenklub Tottenham Hotspur, Vincent Kompany von Manchester City und Thomas Vermaelen, der mit dem FC Barcelona die Saison 2017/2018 in der spanischen La Liga dominierte. Im Tor stehen mit Thibaut Courtois vom Chelsea FC sowie mit Simon Mignolet vom Liverpool FC zwei Stammspieler in der Premier League zur Verfügung. Neben Batshuayi spielten auch der Linksaußen Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach und zwei Akteure vom VfL Wolfsburg, der Stürmer Divock Origi und der Tormann Koen Casteels, in der deutschen Bundesliga 2017/2018. Auch diese drei Spieler haben keine großen Chancen auf einen Stammplatz bei den hochkarätig besetzten „Diables Rouges“.

Stärken

Die größte Stärken der belgischen Nationalmannschaft liegen in der Offensive, wobei man vor allem im Angriff sehr gut besetzt ist. So kommt es auch, dass sich ein Topstar wie Mertens hinter Romelu Lukaku anstellen muss. Belgien ist aber für praktisch alle Positionen mit Topspielern gespickt.

Schwächen

Wenn es eine Schwäche bei den „Roten Teufeln“ gibt, dann liegt sie in der Defensive. Martínez stehen zwar auch für die Abwehr Spitzenfußballer zur Verfügung, aber unter Druck kommt es zum einen oder anderen Fehler.

Belgien WM-Qualifikation

Das belgische Nationalteam blieb in der Gruppe H der UEFA WM-Qualifikation ungeschlagen, wobei man neun volle Erfolge feierte und sich lediglich im März 2017 mit einem 1:1 vor eigenem Publikum gegen Griechenland begnügen musste. Die „Roten Teufel“ schlossen die Ausscheidung mit 28 Punkten sowie mit neun Zählern mehr als die zweitplatzierten Hellenen auf dem ersten Platz ab und lösten das direkte Ticket für die WM 2018 in Russland. Belgien ließ darüber hinaus Bosnien, Estland, Zypern und das punktlose Gibraltar hinter sich.

Potenzial/Chancen

Belgien gehört auch bei der WM 2018 in Russland zum erweiterten Favoritenkreis. Das könnte auch nicht anders sein, weil man auf praktisch allen Positionen zur Superstars zur Verfügung hat. Wenn die Defensivabteilung ihre Nerven im Griff behalten sollte, ist auf jeden Fall der zweite Einzug in ein WM-Halbfinale möglich.

Die belgische Nationalmannschaft wurde für die WM 2018 gemeinsam mit England, mit Tunesien sowie mit Panama in die Gruppe G gelost. Die nordafrikanische Auswahl und der Debütant aus dem mittelamerikanischen Kanalstaat gehen als krasse Außenseiter in dieses Turnier und dementsprechend gehen wir stark davon aus, dass sich die „Roten Teufel“ gemeinsam mit den „Three Lions“ für das Achtelfinale qualifizieren. Das direkte Duell um den ersten Platz findet am letzten Spieltag statt. In der Runde der besten 16 Mannschaften wartet ein Vertreter aus der Gruppe F mit Polen, dem Senegal, Kolumbien sowie Japan und wir schätzen Belgien auf jeden Fall höher als diese Mannschaften ein.

Belgien WM 2018 Wettquoten

aktuelle Tipico Wettquote auf Belgien als Weltmeister: 12,00

Endgültiger WM-Kader Belgien – Belgische Nationalmannschaft

Tormänner:

Thibaut Courtois (Chelsea London),

Simon Mignolet (Liverpool),

Koen Casteels (VfL Wolfsburg)

Abwehrspieler:

Toby Alderweireld (Tottenham Hotspur),

Vincent Kompany (Manchester City),

Jan Vertonghen (Tottenham Hotspur),

Thomas Meunier (Paris Saint-Germain),

Thomas Vermaelen (Barcelona FC),

Dedryck Boyata (Celtic Glasgow)

Mittelfeldspieler:

Axel Witsel (Tianjin Quanjian),

Kevin De Bruyne (Manchester City),

Marouane Fellaini (Manchester United),

Adnan Januzaj (Real Sociedad San Sebastián),

Mousa Dembélé (Tottenham Hotspur),

Youri Tielemans (Monaco),

Yannick Carrasco (Dalian Yifang),

Leander Dendoncker (Anderlecht),

Nacer Chadli (West Bromwich Albion)

Stürmer:

Romelu Lukaku (Manchester United),

Eden Hazard (Chelsea London),

Dries Mertens (SSC Neapel),

Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach),

Michy Batshuayi (Borussia Dortmund)

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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