Serbien bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Serbien

Trainer: Mladen Krstajic
WM-Teilnahmen: 11
Größte WM-Erfolge: Vierter (1930 als Königreich Jugoslawien, 1962 als Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien)

Das serbische Nationalmannschaft nimmt seit der Trennung vom montenegrischen Verband zum zweiten Mal und nach acht Jahren wieder an einer WM-Endrunde teil. 2010 in Südafrika setzten sich die „Weißen Adler“ in der Gruppe D zwar gegen den später Pool-Sieger Deutschland mit 1:0 durch, aber aufgrund eines 0:1 gegen Ghana und eines 1:2 gegen Australien musste man sich mit drei Punkten als Gruppenletzter aus dem Turnier verabschieden. Der Staatenbund Serbien und Montenegro löste sich im Juni 2006 und somit unmittelbar vor der WM 2006 in Deutschland auf, aber man nahm noch gemeinsam an der Weltmeisterschaft teil, wobei im damaligen Anlauf gegen Argentinien, gegen Holland und gegen die Elfenbeinküste kein einziger Punkt zustande kam. Der serbische Verband gilt für die FIFA als der Nachfolger des Königreichs Jugoslawien (1930–1938), der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien (1950–1990) sowie des bereits erwähnten Staatenbunds Serbien und Montenegro (1998–2006, wobei man als bei der WM 1998 in Frankreich als Bundesrepublik Jugoslawien antrat und zum bisher letzten Mal die KO-Phase erreichte). Diese verschiedenen Auswahlen nahmen insgesamt elfmal an einer Weltmeisterschaft teil, wobei es bei der ersten Ausgabe von 1930 in Uruguay sowie 1962 in Chile zum vierten Platz reichte. Schafft Serbien bei der WM 2018 in Russland erstmals seit 20 Jahren und seit der Trennung von Montenegro den Sprung ins Achtelfinale? Für die Sportwetten Experten gelten die „Adler“ als die dritte Kraft in ihrer Gruppe.

Serbien nahm zunächst als Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien sowie in weiterer Folge als Bundesrepublik Jugoslawien an insgesamt sechsmal an Europameisterschaften teil, wobei das zuletzt bei der EURO 2000 in Holland und in Belgien der Fall war und man das Viertelfinale erreichte. Bei der ersten EM von 1960 in Frankreich sowie bei jener von 1968 in Italien wurde die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien Zweite, zudem reichte es 1976 in Heimat für den vierten Platz. 1984 in Frankreich musste man sich hingegen punktlos nach der Gruppenphase aus dem Turnier verabschieden.

Serbien Trainer

Der 41-jährige Mladen Krstajic, der nach seiner aktiven Karriere zunächst vom Juni bis zum Dezember 2011 bei Partizan Belgrad als Sportdirektor fungierte, arbeitete in seiner jungen Trainerlaufbahn bislang ausschließlich für den serbischen Verband. Der frühere Innenverteidiger fungierte vom Mai 2016 bis zum Oktober 2017 als Co-Trainer von Slavoljub Muslin. Nachdem der 64-Jährige trotz eines ersten Platzes in der WM-Qualifikation völlig überraschend beurlaubt wurde, stand Krstajic zunächst im vergangenen November bei einem 2:0 in China sowie bei einem 1:1 in Südkorea als Interimstrainer an der Seitenlinie. Ende Januar folgte die endgültige Beförderung zum Cheftrainer. Krstajic‘ erste Stationen als Profispieler waren der SK Senta und der OFK Kikinda, ehe er 1996 zu Partizan Belgrad wechselte. 2000 verließ der damalige zentrale Abwehrspieler die „Schwarz-Weißen“ und wechselte in deutsche Bundesliga zu Werder Bremen, wobei er in 142 Pflichtspielen zwölfmal traf und zu einem der besten Innenverteidigern in der Liga avancierte. Nach vier Jahren folgte der Wechsel von der Weser zum Liga-Konkurrenten Schalke 04, wobei der mittlerweile 41-Jährigen in fünf Saisonen 183 Partien für die „Königsblauen“ absolvierte und neun Tore erzielte. Krstajic, der in 59 A-Länderspielen zwei Treffer für Serbien markierte, beendete seine aktive Laufbahn im Sommer 2011 nach zwei weiteren Saisonen im Dress von Partizan Belgrad. Der heute 41-Jährige holte als Spieler 2004 mit Werder Bremen das Double und 2005 mit Schalke 04 den DFB Liga-Pokal. Zudem wurde der frühere Innenverteidiger in seiner Heimat fünfmal Meister und zweimal Cupsieger.

Bekannte Spieler

Der Star der serbischen Nationalmannschaft ist unseres Erachtens der defensive Mittelfeldspieler von Manchester United und Vizekapitän Nemanja Matic. Neben dem 29-Jährigen verdienen auch der Linksaußen Dusan Tadic vom Southampton FC und mit Luka Milivojevic von Crystal Palace ein weiterer Sechser ihr Geld in der höchsten englischen Spielklasse. Der beste Torschütze für Serbien in der Qualifikation für die WM 2018, Aleksandar Mitrovic, wechselte im Februar 2018 von Newcastle United zum Fulham FC und spielt nun ebenso wie der zentrale Mittelfeldspieler Marko Grujic von Cardiff City in der zweitklassigen Championship. Mit dem linken Abwehrspieler und Kapitän Aleksandar Kolarov vom AS Rom, mit dem Achter Sergej Milinkovic-Savic von Lazio Rom sowie mit dem offensiven Mittelfeldspieler Adem Ljajic vom FC Turin kommen drei Akteure in der italienischen Serie A regelmäßig zum Einsatz. Der zentrale Mittelfeldspieler Nemanja Maksimovic vom Valencia CF, der rechte Außenverteidiger Antonio Rukavina vom Villarreal CF sowie der Tormann Marko Dmitrovic von der SD Eibar verdienen in der La Liga ihr Geld. Paradoxerweise ist Dmitrovic der einzige Stammspieler unter den drei serbischen Legionären in Spaniens höchster Spielklasse, aber der 26-Jährige muss in der Nationalmannschaft nach wie vor meistens Vladimir Stojkovic von Partizan Belgrad weichen. Mit den Innenverteidigern Matija Nastasic von Schalke 04 und Milos Veljkovic von Werder Bremen, mit dem Linksaußen Filip Kostic vom Hamburger SV sowie mit dem offensiven Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic von Eintracht Frankfurt stehen vier Spieler aus der deutschen Bundesliga im erweiterten Kader vom Serbien.

Stärken

Die Stärken der serbischen Nationalmannschaft liegen in ihrem Teamgeist und in der taktischen Disziplin. Das ist bei der WM 2018 besonders wichtig, weil vor allem in den Gruppenspielen gegen Brasilien und gegen die Schweiz eine stabile Defensive unabdingbar ist.

Schwächen

Im Kader von Serbien steht zwar der eine oder andere interessante Akteur, aber Krstajic hat vor allem auf WM-Niveau keinen herausragenden Spieler zur Verfügung. Zudem ist der Angriff dünn besetzt und selbst der teamintern beste Torschütze in der WM-Qualifikation, Mitrovic, derzeit in einer zweithöchsten Spielklasse.

Serbien WM-Qualifikation

Das serbische Nationalteam feierte in der Gruppe D der UEFA WM-Qualifikation sechs volle Erfolge, teilte zweimal gegen Wales sowie einmal gegen Irland die Punkte und zog mit einer 2:3-Auswärtsniederlage gegen Österreich vom Oktober 2017 einmal den Kürzeren. Die „Weißen Adler“ holten mit 21 Punkten sowie mit zwei Zählern mehr als der Zweite Irland den ersten Platz und lösten das direkte Ticket für die WM 2018 in Russland. Dabei ließ Serbien mit den drittplatzierten Walisern und dem Vierten Österreich neben den „Boys in green“ auch zwei weitere Teilnehmer an der EURO 2016 in Frankreich hinter sich. Den sieglosen Auswahlen aus Georgien und aus Moldawien blieb nur die Rolle der Punktelieferanten. Umso mehr überraschte Muslins Ablöse nach dem Ende der WM-Qualifikation.

Potenzial/Chancen

Die serbische Nationalmannschaft hat zwar den einen oder anderen interessanten Akteur, aber keinen wirklich herausragenden Spieler, in ihren Reihen. Die „Weißen Adler“ setzen bei der WM 2018 vor allem auf ihren Teamgeist sowie auf ihre taktische Disziplin.

Eine stabile Defensive ist für die Endrunde in Russland unabdingbar, weil Serbien mit Brasilien, mit der Schweiz und mit Costa Rica in die Gruppe E gelost wurde. Die „Seleção“ gehört zu den Topfavoriten für die WM 2018, und die „Eidgenossen“ sind dahinter der aussichtsreichste Kandidat für den zweiten Platz. Allerdings zeigte beispielsweise Costa Rica bei der WM 2014, dass man mithilfe des Teamgeists und dank eines konsequenten Defensivspiels von der Papierform her stärkeren Gegnern Probleme bereiten kann. Bei einem Aufstieg ins Achtelfinale würde Serbien auf einen Vertreter der Gruppe E mit Deutschland, mit Schweden, mit Mexiko und mit Südkorea treffen. Wir gehen davon aus, dass die „Weißen Adler“ als Zweiter gegen die deutsche Nationalmannschaft antreten würden und spätestens zum Auftakt der KO-Phase wäre gegen den amtierenden Weltmeister vermutlich Endstation.

Serbien WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Serbien als Weltmeister: 251,00

 



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