Schweiz bei der WM 2014 – Wetten & Wett-Quoten

Schweiz

Trainer: Ottmar Hitzfeld
WM-Teilnahmen: 9
Größte WM-Erfolge: Viertelfinale (1934, 1938, 1954), Achtelfinale (1994, 2006)

Die Schweiz nimmt zum zehnten Mal und zum dritten Mal in Folge an einer WM-Endrunde teil. 1934 in Italien, 1938 in Frankreich und zuletzt 1954 in der Heimat gelang der Schweizer “Nati” die Qualifikation für das Viertelfinale. 1994 in den USA und vor acht Jahren in Deutschland zogen die Eidgenossen ins Achtelfinale ein. Nach einem überraschenden ersten Platz in der Gruppe G gegen Frankreich, gegen Südkorea und gegen Togo kam in der Runde der besten 16 mit einem 0:3 im Elfmeterschießen gegen die Ukraine das Aus. Bei der WM 2010 in Südafrika verpasste die Schweiz den Einzug in die KO-Runde. In der Gruppe H reichte es gegen die Konkurrenz aus Spanien, Chile und Honduras nur für den dritten Platz. Mit einer Bilanz von einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage schied man aus dem Wettbewerb aus.

Auf kontinentaler Ebene hat sich die Schweiz um einiges schwächer präsentiert, denn bei insgesamt drei EM-Endrunden (1996 in England, 2004 in Portugal und 2008 bei der gemeinsam mit Österreich ausgetragenen EURO) ist man immer nach der Vorrunde ausgeschieden. Vor sechs Jahren belegte man in der Gruppe A trotz eines 2:0 gegen Portugal am letzten Spieltag hinter den Lusitanern, hinter der Türkei und hinter der Tschechischen Republik nur den letzten Platz. Für die EM 2012 verpasste man die Qualifikation.

Schweiz Trainer

Ottmar Hitzfeld hat die Schweizer “Nati” im Sommer 2008 von Köbi Kuhn übernommen. Der 65-Jährige ist zwar ein waschechter Deutscher, ist aber in der Nähe der Grenze zur Schweiz aufgewachsen. Außerdem ist Hitzfeld als Profi-Spieler über weite Strecken in der Schweiz, und genauer gesagt beim FC Basel, beim FC Lugano und beim FC Luzern unter Vertrag gestanden. Außerdem hat der heute 65-Jährige in der Schweiz als Trainer des FC Zug, des FC Aarau und der Grasshoppers Zürich gearbeitet. In der deutschen Bundesliga hat Hitzfeld von 1975 bis 1978 für den VfB Stuttgart gestürmt und vor allem von 1991 bis 1997 Borussia Dortmund sowie von 1998 bis 2004 und von 2007 bis 2008 Bayern München betreut. Der heute 65-Jährige führte die beiden deutschen Spitzenklubs unter anderem jeweils zu einem Champions-League-Erfolg und zu einem Weltpokal: 1997 gelang ihm dieses Kunststück mit Borussia Dortmund, 2001 mit Bayern München. In diesen beiden Jahren wurde Hitzfeld auch zum Welt-Trainer des Jahres gewählt.

Bekannte Spieler

Die Schweizer Nationalmannschaft durchlebte in den letzten Jahren einen Wandel. Mittlerweile agieren viele Spieler in den großen europäischen Ligen und wachsen bei ihren jeweiligen Vereinen zu Leistungsträgern heran. Zu den ganz großen und bekannten Spielern im Kreise der Nationalelf zählt Xherdan Shaqiri. Der Flügelspieler steht beim deutschen Rekordmeister Bayern München unter Vertrag und spielt seit Jahren auf hohem internationalen Niveau. Weiterhin sind im Mittelfeld natürlich Gökhan Inler, Valon Behrami und Blerim Dzemaili zu erwähnen. Alle drei Spieler kommen vom SSC Neapel und sind somit bestens aufeinander abgestimmt. Im Sturm hat man mit Eren Derdiyok einen treffsicheren Angreifer. Der Torjäger erzielte in 36 Länderspielen sechs Tore. Josip Drmic vom 1. FC Nürnberg rückt als junges Talent im Angriff nach. Der 21-jährige Stürmer absolvierte bisher drei Pflichtspiele für die Schweiz. In der Defensive hat man mit Stephan Lichtsteiner einen erfahrenen Verteidiger. Dieser steht bei Juventus Turin unter Vertrag. Weiterhin zeigt man mit Ricardo Rodriguez vom VFL Wolfsburg in der Abwehr ein weiteres junges Talent auf. Den Kasten hütet Diego Benaglio vom VFL Wolfsburg. Auch im Torwartbereich rückt mit Yann Sommer vom FC Basel ein junges Talent nach.

Stärken

Der Schweizer “Nati” fehlt es mit Sicherheit nicht an Qualität: Dafür sprechen auch die Legionäre in den europäischen Topligen. In allen vier Bereichen – egal ob im Tor, in der Abwehr, im Mittelfeld und im Angriff – haben die Eidgenossen Qualität in ihren Reihen. Die größte Stärke der Schweizer “Nati” liegt allerdings in ihrer Abwehr, denn Lichtsteiner und Rodriguez halten die Bälle fern vom Tor. Die Kombination aus Erfahrung und junger Frische scheint sich auszuzahlen. Das Mittelfeld ist mit dem Block vom SSC Neapel und dem Flügelblitzer Shaqiri technisch auf einem hohen Level gerüstet und immer für einen gefährlichen Angriff zu haben. Youngster Josip Drmic befindet sich momentan in bestechend guter Form und könnte auch bei der WM für die eine oder andere Überraschung im Angriff sorgen. Außerdem sprechen die taktische Disziplin und die Tatsache, dass man die “Nati” nur schwer in Bedrängnis bringen kann, für die Schweiz.

Schwächen

Dass die Schweizer Nationalelf keine Turnier-Mannschaft ist, hat sie vor allem bei den EM-Endrunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Fragezeichen stellt die Tormann-Frage dar, denn Benaglio kämpft ständig mit Verletzungsproblemen und weiß nicht immer zu überzeugen. Beim VFL Wolfsburg kassierte er in der laufenden Saison bereits 32 Gegentore. Sein Ersatzmann bei der “Nati”,Yann Sommer vom amtierenden Schweizer Meister FC Basel, hat nur zwei Länderspiele absolviert. Der 25-Jährige konnte aber immerhin mit dem FC Basel in der Champions League und in der Europa League eine gewisse internationale Erfahrung sammeln.

Schweiz WM-Qualifikation

Die Schweizer Nationalmannschaft spielte souverän die WM Qualifikation in der Gruppe E. Am Ende setzten sich die Eidgenossen ungeschlagen mit einer Bilanz von 7 Siegen und 3 Unentschieden vor dem Tabellenzweiten Island mit einem sieben Punkte Vorsprung durch. Besonders die Defensive konnte während der Qualifikationsphase überzeugen. Nur ganze 6 Gegentore musste man kassieren. Damit besaß man die beste Abwehr aller Konkurrenten der WM Qualifikationsgruppe E. Aber auch die Offensive entpuppte sich als stark. Zusammen mit Island erzielten die Schweizer die meisten Tore in dieser Gruppe – An Zahl 17 Treffer. Allerdings müssen die Leistungen auch ein wenig relativiert werden, denn mit Island, Slowenien, Norwegen, Zypern und Albanien waren keine wirklichen Fußball Schwergewichte in der Gruppe vertreten.

Potenzial/Chancen

Bereits bei der WM 2010 in Südafrika sorgte die Schweiz in der Gruppenphase für eine dicke Überraschung. Im ersten Spiel setzte man sich gegen den späteren Weltmeister aus Spanien mit 1:0 durch. Am Ende musste man sich dennoch als Tabellendritter aus dem Wettbewerb verabschieden. In diesem Jahr möchte man es definitiv besser machen und die KO-Runde erreichen. Die Schweiz verfügt durchaus über ein großes Potenzial innerhalb der eigenen Reihen. Ihnen ist einiges zuzutrauen.

Die Hitzfeld-Elf ist in der Gruppe E gesetzt. Dort ist die Konkurrenz mit Frankreich, Ecuador und Honduras nicht zu verachten. Dennoch sollte der Einzug in die KO-Runde durchaus möglich sein. Als Gruppenzweiter könnte man im Achtelfinale auf Argentinien treffen. Man wird natürlich mit allen Mitteln versuchen diesem Gegner aus dem Weg zu gehen. Weitere mögliche Gegner im Achtelfinale wären Bosnien, Iran oder Nigeria. Der Einzug ins Achtelfinale wäre durchaus ein Erfolg für die Schweizer.

 

Schweiz WM 2014 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Schweiz als Weltmeister: 101.00 

Vor der WM war die Wettquote auf Schweiz  67  (Stand 10.03.2014)

WM-Kader Schweiz – Schweizer Nationalmannschaft (Nati)

Tormänner:

Diego Benaglio (VfL Wolfsburg),

Roman Bürki (Grasshopper Zürich),

Yann Sommer (FC Basel)

Abwehrspieler:

Johan Djourou (Hamburger SV),

Michael Lang (Grasshopper Zürich),

Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin),

Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg),

Fabian Schär (FC Basel),

Philippe Senderos (FC Valencia),

Steve von Bergen (Young Boys Bern),

Reto Ziegler (Sassuolo Calcio)

Mittelfeldspieler:

Tranquillo Barnetta (Eintracht Frankfurt),

Valon Behrami (SSC Neapel),

Blerim Dzemaili (SSC Neapel),

Gelson Fernandes (SC Freiburg),

Gökhan Inler (SSC Neapel),

Xherdan Shaqiri (Bayern München),

Valentin Stocker (FC Basel),

Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach)

Stürmer:

Josip Drmic (Nürnberg),

Mario Gavranovic (FC Zürich),

Admir Mehmedi (SC Freiburg),

Haris Seferovic (Real Sociedad San Sebastian)

Stand: 11.06.2014

 

WM 2014 Schweiz Spiele/Termine – Gruppe E

Datum Uhrzeit Begegnung Ergebnis
So. 15.06. 18:00 Schweiz – Ecuador 2:1
So. 15.06. 21:00 Frankreich – Honduras 3:0
Fr. 20.06. 21:00 Schweiz – Frankreich 2:5
Fr. 20.06. 24:00 Honduras – Ecuador 1:2
Mi. 25.06. 22:00 Schweiz – Honduras 3:0
Mi. 25.06. 22:00 Ecuador – Frankreich 0:0

WM 2014 Schweiz Gruppe E – Tabelle

Platz Mannschaft Spiele S U N Tordiff. Punkte
1 Frankreich 3 2 1 0 8:2 7
2 Schweiz 3 2 0 1 7:6 6
3 Ecuador 3 1 1 1 3:3 4
4 Honduras 3 0 0 3 1:8 0

WM Spielplan und Ergebnisse

 



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