Marokko bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Marokko

Trainer: Hervé Renard
WM-Teilnahmen: 4
Größte WM-Erfolge: Achtelfinale (1986)

Marokko löste zum fünften Mal und erstmals seit der Ausgabe von 1998 in Frankreich ein Ticket für eine WM-Endrunde, wobei die „Lions de l’Atlas“ nur 1986 das Achtelfinale erreichten und dort mit 0:1 am späteren Vizeweltmeister Deutschland scheiterten. Bei der bisher letzten Teilnahme von 1998 gab es in der Gruppe A zunächst ein 2:2 gegen Norwegen, ehe die marokkanische Nationalmannschaft mit 0:3 gegen den amtierenden Weltmeister sowie dortigen WM-Zweiten Brasilien unterging und mit demselben Ergebnis gegen Schottland gewann. Letztendlich musste Marokko als Gruppendritter nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Selbiges Schicksal ereilte die „Löwen vom Atlas“ auch bei den Ausgaben von 1970 in Mexiko und von 1994 in den USA, wobei die marokkanische Auswahl bei beiden Turnieren als Gruppenletzter ausschied und in den Vereinigten Staaten gegen Belgien, gegen Saudi Arabien sowie gegen Holland keinen einzigen Punkt holte. Die Sportwetten Experten befürchten, dass Marokko auch bei der WM 2018 nach der Vorrunde ausscheidet.

Auf kontinentaler Ebene nahm Marokko bislang 16 Mal an einem Afrika-Cup teil, wobei man „Lions de l’Atlas“ lediglich einmal und 1976 in Äthiopien triumphierten. Zudem wurde man bei der Ausgabe von 2004 in Tunesien Zweiter, holte 1980 in Nigeria sowie 1986 in Ägypten den dritten Platz und erreichte 1988 in der Heimat den vierten Rang. Danach qualifizierte sich Marokko für vier von fünf Afrika-Cups und musste immer nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Die Ausgabe von 2015 hätte im nordafrikanischen Land stattfinden sollen, aber der marokkanische Verband zog sich aufgrund des damals wütenden Ebola-Virus zurück. Die afrikanische Konföderation CAF reagierte auf diese Maßnahme mit der Disqualifikation von Marokko und das Turnier ging letztendlich in Äquatorialguinea über die Bühne. Beim ihrem Afrika-Cup-Comeback von 2017 im Gabun erreichten die „Löwen vom Atlas“ erstmals seit 13 Jahren wieder die KO-Phase und zogen im Viertelfinale gegen den späteren Zweiten Ägypten mit 0:1 den Kürzeren.

 

Marokko Trainer

Der Franzose Hervé Renard, dessen aktive Karriere unauffällig verlief, übernahm im Februar 2016 die marokkanische Auswahl und führte sie im 2017 im Gabun nach vier Vorrunden-Aus sowie nach einer verpassten Qualifikation erstmals wieder in die KO-Phase eines Afrika-Cups. Der 49-Jährige ist aber vor allem der erste ausländische Trainer, der mit zwei verschiedenen Auswahlen bei Afrika-Cup triumphierte. Nachdem er sich 2012 im Gabun und in Äquatorialguinea im Finale sensationell mit Sambia sensationell gegen die Elfenbeinküste nach dem mit 8:7 durchsetzte, triumphierte er 2015 ausgerechnet mit den „Elefanten“ in Äquatorialguinea. Darüber hinaus war der erste ausländische Trainer, der die Ivorer zu einem Afrika-Cup-Titel führte. Renard, der vor seiner erfolgreichen zweiten Ära in Sambia auch in Algerien als Teamchef fungierte, versuchte sich erfolgslos auch als Profi-Coach in seiner Heimat Frankreich. 2014 stieg er mit dem FC Sochaux aus der Ligue 1 ab und im November 2015 wurde er beim damaligen Spitzenklub Lille OSC ein halbes Jahr nach seiner Vertragsunterzeichnung beurlaubt.

Bekannte Spieler

Der Star der marokkanischen Auswahl ist der Abwehrchef und Kapitän Medhi Benatia, der im Sommer 2016 vom deutschen Aushängeschild Bayern München zu Juventus Turin wechselte und beim amtierenden italienischen Serienmeister regelmäßig von Trainer Massimiliano Allegri eingesetzt wird. Der zweite Schlüsselspieler in Renards Team ist der linke Flügelspieler Nordin Amrabat, der vom englischen Premier-League-Klub Watford FC an den spanischen Erstligisten CD Leganés verliehen ist und bei den „Pepineros“ nach Anlaufschwierigkeiten zum Stammspieler avancierte. Der offensive Mittelfeldspieler Amine Harit kam in seiner ersten Saison bei Schalke 04 zu bereits mehr als 1.500 Einsatzminuten in der deutschen Bundesliga. In der linken Außenverteidigung ist das erst 19-jährige Ausnahmetalent Achraf Hakimi von Real Madrid bereits in der Nationalmannschaft gesetzt. Darüber hinaus kommen in den wichtigeren europäischen Ligen der rechte Mittelfeldspieler Nabil Dirar vom türkischen Topverein Fenerbahce Istanbul, der offensive Mittelfeldspieler Younès Belhanda vom weiteren Aushängeschild der Bosporus-Metropole, Galatasaray, der Stürmer Khalid Boutaïb vom türkischen Süper-Lig-Aufsteiger Yeni Malatyaspor und zwei der Holland-Legionäre, der offensive Mittelfeldspieler Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam und der Sechser Karim El Ahmadi von Feyenoord Rotterdam, regelmäßig zum Einsatz.

Stärken

Die Stärke der marokkanischen Nationalmannschaft liegt in der Abwehr rund um Benatia und um Hakimi, die in sechs Spielen in der dritten Stufe der afrikanischen WM-Qualifikation kein einziges Gegentor hinnehmen musste. Auch das offensive Mittelfeld mit unter anderem dem Schalke-04-Legionär Harit ist gut besetzt, aber es hat noch nicht ein internationales Topniveau und selbst bei sehenswerten Aktionen fehlt es abgesehen von Boutaïb an Stürmern mit genügend Qualität.

Schwächen

Die Schwäche bei Marokko liegt im Angriff, denn kein Stürmer der „Löwen vom Atlas“ verdient sein Geld bei einem internationalen Spitzenklub. Der Stammtormann Munir Mohamedi steht zwar beim CD Numancia und somit bei einem spanischen Zweitligisten unter Vertrag, aber die starke Abwehr gleicht diesen Nachteil aus.

Marokko WM-Qualifikation

Marokko stieg in der zweiten Runde in die CAF WM-Qualifikation ein, wobei die „Löwen vom Atlas“ mit einem 2:0-Heimsieg im Hinspiel und trotz einer 0:1-Auswärtsniederlage im Rückspiel Äquatorialguinea eliminierte. In der dritten Stufe holte die marokkanische Auswahl mit 12 Punkten aus sechs Begegnungen und mit vier Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Elfenbeinküste den ersten Rang in der Gruppe C. Marokko war die einzige Auswahl in der dritten Phase der afrikanischen Qualifikation für die WM 2018, die keinen einzigen Gegentreffer kassierte. Im Gegenzug netzten „Lions de l’Atlas“ elfmal ein und hatten gemeinsam mit Nigeria sowie mit Tunesien die zweitbeste Offensive hinter der Demokratischen Republik Kongo (14 Tore), die dennoch die Qualifikation für die Endrunde in Russland verpasste. In den direkten Duellen gegen die Elfenbeinküste holte Marokko im November 2016 ein torloses Heimremis und einen 2:0-Auswärtssieg zum Abschluss der Qualifikation im November 2017.

Potenzial/Chancen

Marokko ist zwar die Nationalmannschaft mit der besten Abwehr auf dem afrikanischen Kontinent und Renard hat zudem ein gut besetztes offensives Mittelfeld zur Verfügung, aber im Angriff hat man zu wenig Qualität auf WM-Niveau.

Zudem wurden die „Löwen vom Atlas“ für die WM 2018 in Russland in die Gruppe B mit dem amtierenden Europameister Portugal, mit Spanien und mit dem Iran gelost. Der marokkanischen Auswahl und dem „Team Melli“ droht die Rolle der Punktelieferanten. Das vermutliche Entscheidungsspiel um den dritten Platz findet am ersten Spieltag in der Gruppe B statt. Falls man mit dem unverhofften Aufstieg in die KO-Phase die faustdicke Sensation schaffen sollte, würde Marokko im WM Achtelfinale auf den Gastgeber Russland, auf Ägypten, auf Saudi Arabien oder auf Uruguay treffen.

Marokko WM 2018 Wettquoten

aktuelle Tipico Wettquote auf Marokko als Weltmeister: 250,00

Endgültiger WM-Kader Marokko – Marokkanische Nationalmannschaft

Tormänner:

Munir Mohamedi (Numancia),

Yassine Bounou (Girona),

Ahmed Reda Tagnaouti (IR Tanger)

Abwehrspieler:

Medhi Benatia (Juventus Turin)

Nabil Dirar (Fenerbahçe Istanbul)

Manuel da Costa (İstanbul Badakdehir),

Romain Saïss (Wolverhampton Wanderers),

Hamza Mendyl (Lille)

Achraf Hakimi (Real Madrid)

Mittelfeldspieler:

Mbark Boussoufa (Al-Jazira Abu Dhabi),

Karim El Ahmadi (Feyenoord Rotterdam),

Younès Belhanda (Galatasaray Istanbul)

Nordin Amrabat (Leganés),

Fayçal Fajr (Getafe),

Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam)

Youssef Aït Bennasser (Caen),

Mehdi Carcela-González Standard Lüttich),

Sofyan Amrabat (Feyenoord Rotterdam)

Amine Harit (Schalke 04)

Stürmer:

Khalid Boutaïb (Yeni Malatyaspor),

Aziz Bouhaddouz (St. Pauli),

Youssef En-Nesyri (Málaga),

Ayoub El Kaabi (RS Berkane)

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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