Kolumbien bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Kolumbien

Trainer: José Néstor Pékerman
WM-Teilnahmen: 5
Größte WM-Erfolge: Viertelfinale (2014)

Kolumbien qualifizierte sich zum sechsten Mal und zum zweiten Mal in Folge für eine WM-Endrunde. 2014 in Brasilien erreichten die „Cafeteros“ erstmals das Viertelfinale, wobei in der Runde der besten acht Teams gegen den Gastgeber Endstation war. Zuvor dominierte die „Tricolor“ die Gruppe C, die die kolumbianische Auswahl mit der vollen Punkteanzahl von neun Zählern und mit fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Griechenland, das man zum Auftakt mit 3:0 bezwang, als Erster beendete. Darüber hinaus zogen die Elfenbeinküste mit 1:2 und Japan mit 1:4 gegen die „Tricolor“ den Kürzeren. Selbiges Schicksal ereilte im Achtelfinale Uruguay, das sich mit 0:2 gegen Kolumbien geschlagen geben musste. Der heutige Bayern-München-Legionär James Rodríguez markierte sechs der zwölf Treffer der „Cafeteros“ bei der WM 2014. Zuvor hatte das kolumbianische Team lediglich bei der Ausgabe von 1990 die Vorrunde überstanden, wobei man im Achtelfinale mit 1:2 an Kamerun scheiterte. 1962 in Chile, 1994 in den USA sowie 1998 in Frankreich mussten die Kolumbianer hingegen nach der ersten Phase die Heimreise antreten. Wie ergeht es Kolumbien bei der WM 2018 in Russland? Die Sportwetten Experten sind sich zumindest einmal darüber einig, dass die kolumbianische Nationalmannschaft der große Favorit auf den ersten Platz in seiner Vorrunden-Gruppe ist.

Auf kontinentaler Ebene nahm Kolumbien bisher 21 Mal an der Copa América teil, wobei die „Tricolor“ 2001 als Ausrichter das bisher einzige Mal triumphierte. Zudem wurde die kolumbianische Nationalmannschaft 1975 Zweiter und holte viermal (1987, 1993, 1995 und zuletzt 2016 bei der Copa América Centenario) den dritten Platz. Bei der vor zwei Jahren in den USA ausgetragenen Ausgabe setzte sich Kolumbien im Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber mit 1:0 durch. Außerdem bestritten die „Cafeteros“ die CONCACAF Gold Cups von 2000 sowie von 2005 in den USA und jene von 2003, die von den USA gemeinsam mit Mexiko ausgerichtet wurde. Das kolumbianische Nationalteam holte auf Anhieb den zweiten Platz, schied bei der zweiten Teilnahme im Viertelfinale aus und musste sich beim bislang letzten Antreten mit dem vierten Rang begnügen.

 

Kolumbien Trainer

José Néstor Pékerman übernahm im Januar 2012 die kolumbianische Nationalmannschaft. Die erste Trainerstation des heute 68-Jährigen im Erwachsenenfußball war die Nationalmannschaft seines Heimatlandes Argentinien, wobei Pékerman die „Albiceleste“ von 2004 bis zum Viertelfinal-Aus bei der WM 2006 in Deutschland betreute. „Don José“ war aber bei der WM 2002 in Japan und in Südkorea als Generalkoordinator der argentinischen Nationalteams zuständig und vier Jahre zuvor als U20-Teamchef in die Rolle des Interimstrainers gerutscht. 2007 zog es Pékerman nach Mexiko, wo er in der hiesigen Primera División zunächst bis zum Mai 2008 Deportivo Toluca und dann vom Februar bis zum Mai 2009 die UANL Tigres betreute. Der Traditionsklub hätte nach dem erreichten Klassenerhalt den Argentinier gerne länger an sich gebunden, aber der heute 68-Jährige schlug das Angebot aus. Das waren gleichzeitig die letzten Stationen vor der Verpflichtung durch den kolumbianischen Verband, bei dem „Super Pékerman“ offenbar seine Dimension fand. In seiner aktiven Karriere, die „Don José“ mit 28 Jahren aufgrund einer Knieverletzung beendeten musste, spielte der frühere Mittelfeldmann Pékerman von 1966 bis 1974 für die Argentinos Juniors und von 1974 bis 1978 in Kolumbien für Independiente Medellín.

Bekannte Spieler

Viele kolumbianische Teamspieler stehen in europäischen Topligen unter Vertrag und sind daher auch für die meisten Fans des internationalen Fußballs ein Begriff. Der im deutschen Sprachraum bekannteste Akteur ist der offensive Mittelfeldspieler James Rodríguez, der im Sommer 2017 von Real Madrid für zwei Jahre an Bayern München verliehen wurde. Im Sturm hat Pékerman beispielsweise den Teamkapitän Radamel Falcao vom französischen Topverein AS Monaco und Carlos Bacca vom spanischen La-Liga-Vertreter Villarreal CF zur Verfügung. Außerdem steht unter anderem Luis Muriel, der ebenfalls bei einem spanischen Aushängeschild und genauer gesagt beim Sevilla FC unter Vertrag steht im endgültigen Kader für die WM 2018. Im Mittelfeld sind die berühmtesten Namen neben James Rodríguez jene des Rechtsfußes Juan Cuadrado vom italienischen Serienmeister Juventus Turin sowie jener eines weiteren Spanien-Legionärs, des Achter Carlos Sánchez von Espanyol Barcelona. Der Abwehrchef Cristian Zapata vom AC Milan verdient ebenfalls sein Geld in Italien. Der Tormann David Ospina von Arsenal London, der Innenverteidiger Davinson Sánchez von Tottenham Hotspur und der Linksaußen José Izquierdo von Brighton & Hove Albion sammeln in der englischen Premier League Erfahrung, auch wenn nur Sánchez sowie Izquierdo regelmäßig zum Einsatz kommen. Der Innenverteidiger Éder Álvarez Balanta vom FC Basel, der allerdings beim schweizerischen Aushängeschild ein Ergänzungsspieler ist, muss nach einer dreimonatigen Verletzungspause zusehen.

Stärken

Die größten Stärken der kolumbianischen Auswahl sind das hohe technische Niveau, die Ballsicherheit und das besonders schnelle Konterspiel. Außerdem steht mit James Rodriguez ein Spieler, der jede Begegnung bei Bedarf auch im Alleingang entscheiden kann, zur Verfügung.

Schwächen

Die größte Schwäche bei Kolumbien liegt unseres Erachtens in der Defensive und vor allem im Tor, wo Ospina der einzige Mann mit Erfahrung im europäischen Fußball ist und bei Arsenal London nur im Europacup gesetzt ist. Zudem kann Pékerman vielleicht mit Ausnahme der Offensivtabteilung nicht auf viele nahezu gleichwertige Backups zurückgreifen, was insbesondere mit Fortdauer der WM 2018 zum Problem werden kann.

Kolumbien WM-Qualifikation

In der südamerikanischen WM-Qualifikation treten alle Nationalteams der CONMEBOL-Konföderation in einer Zehnergruppe gegeneinander an. Kolumbien entschied sieben seiner 18 Spiele für sich, zudem fuhr man sechs Unentschieden und fünf Niederlagen ein. Nachdem man in der Qualifikation für die WM 2018 kurzzeitig zunächst auf dem zweiten und dann auch auf dem dritten Platz rangiert hat, fiel man letztendlich hinter Argentinien auf den vierten Platz zurück. Außerdem mussten die „Cafeteros“, die 27 Punkte holten, bis zum letzten Spieltag um das direkte Ticket nach Russland bangen. Der überraschende Fünfte Peru kam aber im Showdown vom 10.10.2017 nicht über ein 1:1 gegen Kolumbien hinaus und musste die Playoffs bestreiten. Der amtierende Südamerikameister Chile ging leer aus und muss wie auch Paraguay, Ecuador und die beiden Punktelieferanten Bolivien und Venezuela zusehen.

Potenzial/Chancen

Kolumbien spielt einen technisch sehenswerten Fußball und ist darüber hinaus bei Kontern sehr gefährlich. Außerdem kann James Rodriguez notfalls jedes Spiel im Alleingang entscheiden. Damit gleicht sich auch die Defensivschwäche aus.

Kolumbien wurde für die WM 2018 in die Gruppe H mit Polen, mit dem Senegal und mit Japan gelost. Die „Cafeteros“ sind die großen Favoriten auf den Gruppensieg, wobei der schärfste Konkurrent um den ersten Platz unserer Meinung nach Polen ist und zudem auch die „Samurai Blue“ sowie vor allem die „Löwen von Teranga“ nicht unterschätzt werden dürfen. Das direkte Duell gegen die „Bialo-Czerwoni“ findet am zweiten Spieltag statt. Davor ist ein Dreier gegen das japanische Nationalteam im ersten Gruppenspiel im Rennen um den ersten Platz Pflicht und zum Abschluss der Vorrunde wartet die Partie gegen die senegalesische Nationalmannschaft. Im Achtelfinale würde ein Vertreter aus der Gruppe G mit Belgien, mit England sowie mit den beiden Außenseitern Tunesien und Panama warten. Die „Roten Teufel“ und die „Three Lions“ gehören zum erweiterten Favoritenkreis, aber die „Tricolor“ kann auch diesen beiden Teams an einem guten Tag Probleme bereiten. Spätestens im Viertelfinale wäre dann aber vermutlich Endstation.

Kolumbien WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Kolumbien als Weltmeister: 31,00

Endgültiger WM-Kader Kolumbien – Kolumbianische Nationalmannschaft

Tormänner:

David Ospina (Arsenal London),

Camilo Vargas (Deportivo Cali),

José Fernando Cuadrado (Once Caldas)

Abwehrspieler:

Cristián Zapata (AC Milan),

Santiago Arias (PSV Eindhoven),

Frank Fabra (Boca Juniors),

Óscar Murillo (Pachuca),

Yerry Mina (FC Barcelona),

Davinson Sánchez (Tottenham Hotspur),

Johan Mojica (Girona)

Mittelfeldspieler:

Juan Cuadrado (Juventus Turin),

Carlos Sánchez (Espanyol Barcelona),

Abel Aguilar (Deportivo Cali),

James Rodríguez (Bayern München),

Juan Fernando Quintero (River Plate),

Wílmar Barrios (Boca Juniors),

Mateus Uribe (Club América),

Jefferson Lerma (Levante UD)

Stürmer:

Radamel Falcao (Monaco),

Carlos Bacca (Villarreal),

Luis Muriel (Sevilla FC),

Miguel Borja (Palmeiras São Paulo),

José Izquierdo (Brighton & Hove Albion)

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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