Japan bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Japan

Trainer: Akira Nishino
WM-Teilnahmen: 5
Größte WM-Erfolge: Achtelfinale (2002, 2010)

Japan feierte 1998 in Frankreich sein Debüt bei einer WM-Endrunde und ist seitdem ein Stammgast bei Weltmeisterschaften. In den bisherigen fünf Teilnahmen mussten die „Samurai Blue“ abwechselnd dreimal als Gruppenletzter nach der Vorrunde die Heimreise antreten und sich zweimal im Achtelfinale aus dem Turnier verabschieden. 2002 bei der gemeinsam mit Südkorea ausgerichteten Ausgabe und bei der WM 2010 in Südafrika zog die japanische Auswahl zum Auftakt der KO-Phase jeweils gegen die Türkei und gegen Paraguay den Kürzeren. 2014 in Brasilien holte Japan in der Gruppe C ein 0:0 gegen Griechenland und verlor mit 1:2 gegen die Elfenbeinküste sowie mit 1:4 gegen Kolumbien. Setzt Japan bei der WM 2018 in Russland diese Tendenz fort und qualifiziert sich zum dritten Mal für eine Achtelfinale bei einer Weltmeisterschaft? Die Sportwetten Experten sehen die japanische Nationalmannschaft allerdings als die schwächste Auswahl in ihrer Gruppe.

Die „Samurai Blue“ bestritten auch fünf der bisherigen zehn Confederations Cups (1995, 2001, 2003, 2005 und 2013), wobei Japan vor fünf Jahren in Brasilien kein einziges Mal anschrieb und zum vierten Mal nach der Gruppenphase ausschied. Nur bei der Ausgabe von 2001, in denen man gemeinsam mit Südkorea einer der Gastgeber war, holte die japanische Nationalmannschaft den zweiten Platz. Selbst innerhalb der asiatischen Konföderation spielte sich Japan erst Ende der Achtzigerjahre erstmals in den Vordergrund. Die „Samurai Blue“ sind der Ausgabe von 1988 in Katar, bei der man das einzige Mal nach der Vorrunde ausschied, ein Stammgast bei Asien-Cups. Bereits beim zweiten Antreten von 1992 in der Heimat gelang der erste von vier Triumphen vor jenen von 2000, von 2004 und von 2011. Zudem erreichte Japan 2007 den vierten Platz und bei der bisher letzten Ausgabe von 2015 in Australien war zum zweiten Mal im Viertelfinale Endstation. Nachdem die „Samurai Blue“ die Gruppe D mit der vollen Punkteanzahl von neun Zählern und mit drei Punkten Vorsprung auf den Irak sowie vor Jordanien und dem Staat Palästina auf dem ersten Platz abschloss, verlor der Japan zum Auftakt der KO-Phase nach dem Elfmeterschießen mit 4:5 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate.

 

Japan Trainer

Akira Nishino übernahm den Trainerposten bei der japanischen Nationalmannschaft am 09.07.2018 nachdem er wenige Tage zuvor in seiner anderen Rolle des Technischen Direktors Vahid Halilhodzic nach schweren Meinungsverschiedenheiten beurlaubte. Der 66-jährige Bosnier, der die „Samurai Blue“ im März 2015 übernahm, bootete vor dem Rauswurf einige Stars (Shinji Okazaki, Keisuke Honda sowie Shinji Kagawa) aus und Nishino nominierte dieselben Akteure in den erweiterten Kader für die WM 2018. Nishino, der im Laufe seiner aktiven Profikarriere ausschließlich für beim heutigen Kashiwa Reysol (damals: Hitachi) unter Vertrag stand und zwölf A-Länderspiele für Japan absolvierte, wurde im März 2016 zum Technischen Direktor des japanischen Verbandes bestellt. Nishinos wichtigste und erfolgreichste Trainerstation war jene bei Gamba Osaka, wo er zwischen 2002 und 2011 an der Seitenlinie stand. Alleine in diesen neun Jahren gewann der heute 63-Jährige jeweils einen japanischen Meistertitel (2005), einen japanischen Cup, einen J-League-Cup sowie einen japanischen Supercup (alle 2007), zwei Kaiserpokale (2008, 2009) und vor allem eine AFC Champions League von 2008. Zuvor führte Nishino seinen ehemaligen Klub Kashiwa Reysol 1999 zu einem japanischen Liga-Pokal. Die weiteren Trainerstationen des früheren Mittelfeldspielers im Männerfußballs waren Vissel Kobe und Nagoya Grampus, die er nach der Ära bei Gamba Osaka betreute.

Bekannte Spieler

Der Star der „Samurai Blue“ schlechthin ist der offensive Mittelfeldspieler Kagawa von Borussia Dortmund. Neben dem 29-Jährigen stehen aber auch fünf weitere Akteure, die in der Saison 2017/2018 in der deutschen Bundesliga ihr Geld verdienten, im Kader der japanischen Nationalmannschaft für die WM 2018. Es handelt sich um den Kapitän und Sechser Makoto Hasebe von Eintracht Frankfurt, um den rechten Außenverteidiger Gotoku Sakai vom Hamburger SV, um den Mittelstürmer Yoshinori Muto vom 1.FSV Mainz 05 sowie um die hängende Spitze Yuya Osako vom 1. FC Köln. Ein weitere hängende Spitze, Takuma Asano vom VfB Stuttgart, stand im vorläufigen Kader für das Turnier in Russland. Zudem stürmte Okazaki in der höchsten deutsche Spielklasse für den VfB Stuttgart und für die Mainzer, ehe der mittlerweile 31-Jährige mit seinem aktuellen Klub Leicester City 2016 englischer Meister wurde und der Innenverteidiger Maya Yoshida vom Southampton spielt ebenfalls in der Premier League. Die Nummer eins im japanischen Tor, Eiji Kawashima vom FC Metz, und der rechte Abwehrspieler Hiroki Sakai von Olympique Marseille stehen in der französischen Ligue 1 unter Vertrag. Der linke Abwehrspieler Yuto Nagatomo ist derzeit vom italienischen Topverein Inter Mailand an das türkische Aushängeschild Galatasaray Istanbul verliehen und der offensive Mittelfeldspieler Honda verließ im Sommer 2017 den AC Milan in Richtung Mexiko, und genauer gesagt zum Pachuca CF. Der Linksaußen Takashi Inui von der SD Eibar sowie der Achter Gaku Shibasaki vom Getafe CF dürfen sich in der spanische La Liga messen.

Stärken

Die japanische Nationalmannschaft spielt einen sehr sehenswerten Fußball und stehen für eine schnelle Spielweise. Es überrascht daher nicht, dass die „Samurai Blue“ in der dritten Runde der AFC WM-Qualifikation 17 Treffer markierten und gemeinsam mit Saudi Arabien in dieser Stufe am meisten einnetzten. Gleichzeitig kassierte Japan sieben Gegentore und hatte die zweitbeste Defensive in derselben Stufe. Nur der Iran, gegen den zwei Treffer markiert wurden, schnitt hier besser ab. Eine weitere Stärke des japanischen Nationalteams ist die Tatsache, dass man über sehr viel Erfahrung im europäischen Fußball verfügt.

Schwächen

Japan bevorzugt selbst in kritischen Situationen einen gepflegten Fußball und vernachlässigt meistens das körperbetonte Spiel. Bei der WM 2018 in Russland wären die „Samurai Blue“ aber gut beraten, sich vor allem auf die Defensive zu fokussieren.

Japan WM-Qualifikation

Japan stieg mit der zweiten Phase in die AFC WM-Qualifikation ein, wobei die „Samurai Blue“ mit 22 Zählern sowie mit vier Punkten mehr als der zweitplatzierte Syrien die Gruppe A als Erster abschloss und das Ticket für den Asien-Cup 2019 löste. Die weiteren Kontrahenten waren Singapur, Afghanistan und Kambodscha. In der dritten Stufe gab es für die japanische Nationalmannschaft in der Gruppe A sechs Dreier sowie jeweils zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Die „Samurai Blue“ holten letztendlich mit 20 Zählern und mit jeweils einem Punkt mehr als  Saudi Arabien sowie als Australien den Gruppensieg. Japan qualifizierte sich gemeinsam mit den „Grünen Falken“ direkt für die WM 2018 in Russland, während sich die „Socceroos“ in den Playoffs gegen Syrien sowie gegen Honduras durchsetzten. Die Vereinigten Arabischen Emiraten, der Irak und der Punktelieferant Thailand gingen leer aus.

Potenzial/Chancen

Das japanische Nationalteam verfügt über viel Erfahrung im europäischen Fußball und steht für eine sehenswerte Spielweise. Allerdings vernachlässigt Japan selbst in kritischen Situationen das körperbetonte Spiel und der Schuss geht auch nach hinten los. Im Rennen um die dritte WM-Achtelfinale-Teilnahme wären die „Samurai Blue“ gut beraten, sich auf das Defensivspiel zu fokussieren.

Nicht zuletzt auch, weil die japanische Nationalmannschaft in die Gruppe H mit Kolumbien, mit Polen, mit dem Senegal als Außenseiter gilt. Die „Cafeteros“ gehen als Favorit auf den Gruppensieg in die WM 2018 und die „Bialo-Czerwoni“ sowie die „Löwen von Teranga“ haben von der Papierform die besten Chancen auf den zweiten Platz. Die Sechs-Punkte-Spiele gegen die senegalesische und gegen die polnische Auswahl stehen jeweils am zweiten und am dritten Spieltag auf dem Programm. Bei einem Aufstieg ins Achtelfinale würde man auf Belgien, auf Tunesien, auf Panama oder auf England treffen. Gegen die „Roten Teufel“ und gegen die „Three Lions“ wäre Japan vermutlich chancenlos.

Japan WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Japan als Weltmeister: 301,00

Endgültiger WM-Kader Japan – Japanische Nationalmannschaft

Tormänner:

Eiji Kawashima (Metz),

Masaaki Higashiguchi (Gamba Osaka),

Kosuke Nakamura (Kashiwa Reysol)

Abwehrspieler:

Maya Yoshida (Southampton),

Gen Shoji (Kashima Antlers),

Yuto Nagatomo (Galatasaray Istanbul),

Tomoaki Makino (Urawa Red Diamonds),

Gotoku Sakai (Hamburger SV),

Hiroki Sakai (Marseille),

Naomichi Ueda (Kashima Antlers),

Wataru Endo (Urawa Red Diamonds)

Mittelfeldspieler:

Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt),

Keisuke Honda (Pachuca),

Shinji Kagawa (Borussia Dortmund),

Hotaru Yamaguchi (Cerezo Osaka),

Genki Haraguchi (Fortuna Düsseldorf),

Takashi Inui (Eibar),

Takashi Usami (Fortuna Düsseldorf),

Gaku Shibasaki (Getafe),

Ryota Oshima (Kawasaki Frontale)

Stürmer:

Shinji Okazaki (Leicester City),

Yuya Osako (1. FC Köln),

Yoshinori Muto (1.FSV Mainz 05)

Stand: 31.05.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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