Iran bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Iran

Trainer: Carlos Queiroz
WM-Teilnahmen: 4
Größte WM-Erfolge: Keine

Der Iran, der bislang an vier Weltmeisterschaften teilnahm, qualifizierte sich zum zweiten Mal in Folge für eine WM-Endrunde. Das „Team Melli“ schied einerseits bei den bisherigen Anläufen immer nach der Vorrunde und andererseits schrieb die iranische Nationalmannschaft bei allen Teilnahmen jeweils einmal an. Der bislang einzige volle Erfolg gelang 1998 in Frankreich, als sich der Iran ausgerechnet gegen den politischen Erzrivalen USA mit 2:1 durchsetzte und daher die Gruppe F vor den punktelosen „Soccer Boys“ auf dem dritten Platz abschloss. Bei der WM 2014 in Brasilien startete das „Team Melli“ mit einem 0:0 gegen Nigeria in die Gruppe F, ehe die Iraner mit 0:1 gegen Argentinien und mit 1:3 gegen Bosnien den Kürzeren zogen bzw. sich mit einem Zähler als Gruppenzähler aus dem Turnier verabschiedeten. Feiert der Iran bei der WM 2018 in Russland den insgesamt zweiten Dreier in der fünften Weltmeisterschaft? Die Sportwetten Experten sehen das iranische Nationalteam allerdings als die schwächste Mannschaft in ihrer Gruppe.

Innerhalb der asiatischen Konföderation bestritt das iranische Nationalteam bisher 13 Asien-Cups, wobei man 1968 sowie 1976 in der Heimat und dazwischen 1972 in Thailand dreimal in Folge triumphierte. Darüber hinaus wurden die „Grünen Falken“ viermal (1980, 1988, 1996 und 2004) Dritter. Bei der Ausgabe von 2015 in Australien musste der Iran zum dritten Mal in Folge nach 2007 und 2011 nach dem Viertelfinale die Heimreise antreten. Nachdem das „Team Melli“ die Gruppe C mit der vollen Punkteanzahl von neun Zählern und mit drei Punkten Vorsprung auf die Vereinigten Arabischen Emiraten sowie vor Bahrain und Katar auf dem ersten Platz abschloss, verlor der Iran zum Auftakt der KO-Phase nach dem Elfmeterschießen mit 6:7 gegen den Irak.

Iran Trainer

Der Portugiese Carlos Queiroz, der in jungen Jahren in seinem Geburtsland Mosambik als Tormann spielte, übernahm die iranische Nationalmannschaft im April 2011 und stand somit bereits bei der WM 2014 in Brasilien für das „Team Melli“ an der Seitenlinie. Für den heute 65-Jährigen handelt es sich um den insgesamt sechsten Teamchef-Posten nach zwei Amtszeiten mit dem portugiesischen Nationalteam von 1991 bis 1993 sowie von 2008 bis 2010, 1999 in den Vereinigten Arabischen Emiraten, 2000 in Saudi Arabien und 2001/2002 in Südafrika. Die zweite Ära mit dem Europameister von 2016 endete nicht nach einem 0:1 gegen den späteren Weltmeister Spanien im Achtelfinale der WM 2010 in Südafrika, sondern nach einer sechsmonatigen Sperre durch die portugiesische Antidoping-Kommission. Im März 2011 urteilte der Internationale Sportgerichtshof zugunsten von Queiroz und ebnete den Weg für dessen Verpflichtung durch den iranischen Verband. Darüber hinaus arbeitete der mittlerweile 65-jährige als Klubtrainer in der Heimat beim Topverein Sporting Lissabon, in den USA bei den damaligen MetroStars New York, bei japanischen Spitzenklub Nagoya Grampus und vor allem beim spanischen Aushängeschild Real Madrid. Darüber hinaus fungierte Queiroz in insgesamt fünf Saison als Co-Trainer von Sir Alex Ferguson beim englischen Topverein Manchester United.

Bekannte Spieler

Der mit Abstand im deutschsprachigen bekannteste iranische Teamspieler ist der Rechtsaußen und Kapitän Ashkan Dejagah, unter anderem 160 Pflichtspiele für den VfL Wolfsburg und zuvor insgesamt 32 Begegnungen für die Profi-Mannschaft von Hertha BSC Berlin absolvierte. Der mittlerweile ehemalige Legionär in der deutschen Bundesliga heuerte nach einem halben Jahr Vereinslosigkeit in der englischen Championship bei Nottingham Forest anheuerte. Der eigentliche Star ist aber der Angreifer Sardar Azmoun von Rubin Kasan, der wie der zentrale Mittelfeldspieler Saeid Ezatolahi vom FK Rostow und wie der linke Abwehrspieler Milad Mohammadi von Akhmat Grozny sein Geld in der russischen Premier Liga verdient. Zwei weitere Stürmer, die in wichtigeren europäischen Ligen unter Vertrag stehen, sind der auch als Gucci bekannte Reza Ghoochannejhad vom SC Heerenveen und Karim Ansarifard vom griechischen Aushängeschild Olympiakos Piräus. Neben Gucci gibt es mit dem Rechtsaußen Alireza Jahanbakhsh von AZ Alkmaar einen zweiten Legionär in der holländischen Eredivisie. Der Teamkapitän ist mit dem linken Abwehrspieler Ehsan Haji Safi von Panionios Athen ein weiterer Akteur, der in der griechischen Super League sein Geld verdient.

Stärken

Im Kader der iranischen Nationalmannschaft stehen zwar mehrere Akteure, die höchsten europäischen Ligen Erfahrung sammeln, aber es gibt keinen wirklich herausragenden Spieler. Das hat gewissermaßen den Vorteil, dass es keine Primadonnas gibt und dass der Iran den Teamgeist zu seiner größten Stärke machte. Darüber hinaus hat das „Team Melli“ eine sehr gute Defensivorganisation und ließ in der dritten Stufe der asiatischen WM-Qualifikation in zwei Spielen gerademal zwei Gegentreffer zu.

Schwächen

Obwohl einige Stürmer des iranischen Nationalteams in den obersten Spielklassen Russlands, Hollands und Griechenland ihr Geld verdienen, steht kein Queiroz kein Akteur, der ein Spiel im Alleingang entscheiden kann, zur Verfügung.

Iran WM-Qualifikation

Iran stieg in der zweiten Stufe in die AFC WM-Qualifikation ein, wobei das „Team Melli“ mit 20 Zählern sowie mit sechs Punkten mehr als der zweitplatzierte Oman den ersten Platz in der Gruppe A holte und als einziges Team in dieser Fünfergruppe das Ticket für den Asien-Cup 2019 löste. Die weiteren Kontrahenten waren Turkmenistan, Guam und Indien. In der dritten Phase dominierte die iranische Nationalmannschaft mit sechs Siegen und vier Unentschieden die Gruppe A, die man letztendlich mit 22 Punkten und mit sieben Zählern mehr als das zweitplatzierte Südkorea abschloss. Der Sensationsdritte Syrien musste sich in weiterer Folge in den Playoffs gegen Australien geschlagen geben. Usbekistan, China und Qatar gingen ebenfalls leer aus.

Potenzial/Chancen

Das iranische Nationalteam tritt kompakt auf und hat eine sehr gute Defensivorganisation. Daher die Chancen gut, dass das „Team Melli“ bei der WM 2018 in Russland zumindest einmal keine hohen Niederlagen hinnehmen muss. Auch der fünfte Punktegewinn in ebenso vielen Weltmeisterschaften ist für den Iran realistisch, aber der erstmalige Aufstieg in die KO-Phase wäre ein Fußballwunder.

Nicht zuletzt auch, weil die iranische Nationalmannschaft in die Gruppe B mit dem amtierenden Europameister bzw. mit Queiroz‘ Landsmännern aus Portugal, mit Spanien und mit Marokko gelost wurde. Der iranischen Auswahl und den „Löwen vom Atlas“ droht die Rolle der Punktelieferanten. Das vermutliche Entscheidungsspiel um Platz drei steigt zum Auftakt in der Gruppe B. Bei einem unverhofften Aufstieg ins Achtelfinale würde man auf den Gastgeber Russland, auf Ägypten, auf Saudi Arabien oder auf Uruguay treffen.

Iran WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Iran als Weltmeister: 501,00

 



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