Iran bei der WM 2014 – Wetten & Wett-Quoten

Iran

Trainer: Carlos Queiroz
WM-Teilnahmen: 3
Größte WM-Erfolge: Keine

Die großen Zeiten des iranischen Fußballs liegen lange zurück. Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre konnte man dreimal in Folge die Asienmeisterschaft für sich entscheiden (1968, 1972, 1976) und war zu dieser Zeit die beste Mannschaft Asiens. Mit Beginn des ersten Golfkrieges zwischen dem Iran und Irak (1980-1988) ging es mit dem Iran im internationalen Fußball bergab. Erst 1998 kehrte man auf die große Fußballbühne bei der Weltmeisterschaft in Frankreich zurück. Mit dabei war der Ex-Bayern Star Ali Daei, der zum Rekordtorschütze und den Spieler mit den meisten Länderspieleinsätzen avancierte. Zuletzt war der Iran bei der WM in Deutschland dabei, konnte aber wie bei den zwei Endrunden zuvor auch nicht die Vorrunde überstehen. Auch in Brasilien ist das Aus in der Vorrunde für das „Team Melli“ vorprogrammiert.

Iran Trainer

Carlos Queiroz ist ein mosambikanisch-portugiesischer Fußballtrainer. Er gewann mehrere Auszeichnungen als Jugendtrainer und gilt als der Entdecker der Goldenen Generation Portugals der 90er Jahre, zu denen Spieler wie Luis Figo und Rui Costa gehören. Außerdem führte er die portugiesische U-20 Fußball-Nationalmannschaft 1989 und 1991 zu zwei Weltmeistertiteln.

2002 konnte sich Südafrika mit Queiroz für die WM in Südkorea qualifizieren. Vor dem Turnier trat er aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem damaligen Sportdirektor zurück. Danach ging es zu Manchester United als Co-Trainer von Sir Alex Ferguson und gewann in der Saison 2002/2003 die englische Meisterschaft. Der Erfolg führte ihn zu Real Madrid, wo er Vicente del Bosque ersetzte. Aber auch er hatte keinen Erfolg bei den Königlichen und kehrte nach nur 10 Monaten nach Manchester zurück, wo er erneut als Co-Trainer arbeitete. Im Jahr 2008 wechselte er als Nachfolger von Luiz Felipe Scolari nach Portugal als Nationaltrainer. Nur mit Mühe führte er Ronaldo und Co. zur WM 2010 in Südafrika und konnte auch dort nicht überzeugen. Wegen Beschimpfungen von Offiziellen während der Dopingkontrolle vor der Weltmeisterschaft wurde er für 6 Monate von der Anti-Doping Agentur gesperrt. Der portugiesische Verband zog seine Konsequenzen und entließ Queiroz am 9. September 2010. Am 4. April unterschrieb er einen 3-Jahresvertrag als Nationaltrainer des Irans. Nach der historischen Niederlage am 11. September 2012 gegen den Libanon während der WM-Qualifikation in Beirut geriet er in die Kritik. Er warf dem AFC vor, nicht nach internationalen Standards zu arbeiten. Trotz der Niederlagenserie konnte sich der Iran dann aber doch noch für die WM in Brasilien qualifizieren und wird dort von Carlos Queiroz betreut.

Bekannte Spieler

Star der Mannschaft ist Ashkan Dejagah (ehemals Wolfsburg und Hertha) vom Premier-League Club FC Fulham. Er ist der herausragende Akteur in der Offensive des Irans. Der Deutsch-Iraner war in Deutschlands Jugendnationalmannschaften Leistungsträger und Führungsspieler. Allerdings fällt es Dejagah schwer, sich bei seinen Vereinen zu etablieren. Seit 2012 spielt er in Fulham und wird derzeit von Felix Magath trainiert, auch in London fällt es ihm bisher schwer sich im Team festzubeißen. Jedoch ist er durch seine gute Technik und Dynamik schwer zu verteidigen. Er gilt als Vorlagengeber und Vollstrecker. Durch seinen robusten Körper ist er besonders schwer auf den Außenbahnen zu stoppen. Sein Spiel unterliegt aber zu oft Formschwankungen. Außerdem neigt Dejagah zum Egoismus.

Aus der Bundesliga kennt man noch Torhüter Daniel Divari von Eintracht Braunschweig, der allerdings erst drei Einsätze in der Nationalmannschaft feiern konnte und bereits in die Kritik geraten ist. Nach seinem jüngsten Patzer im März 2014 beim 1:2 im Freundschaftsspiel gegen Guinea setzte es persönliche Anfeindungen. Im Mittelfeld zieht nach wie vor Javad Nekounam die Fäden. Seine beste Zeit erlebte er in Spanien bei Osasuna (2006-2012). Mit 33 Jahren ist der schussgewaltige Mittelfeldakteur aber auch nicht mehr der Jüngste. Prinzipiell ist das Alter des Teams das Kernproblem. Die Hälfte der 36 Spieler im Kader ist über 30 Jahre alt. Auf dem Zettel haben muss man den 26-jährigen Stürmer Reza Ghoochannejhad, der nach mehreren Stationen in den Niederlanden im Januar 2014 zum englischen Zweitligisten Charlton Athletic wechselte. Dort gehört er aber nicht zum Stammpersonal. Der 1,80 Meter große Angreifer schoss den Iran mit dem 1:0 in Südkorea zum Zuckerhut, es war der neunte Länderspieltreffer im elften Spiel.

Stärken

Die iranische Nationalmannschaft besteht aus einem eingeschworenen Team. Außerdem kann die Mischung aus jung und alt ein Vorteil bei der WM sein. Im Mittelfeld sind die Iraner mit ihrem Kapitän Javed Nekounam und Ashkan Dejagah solide aufgestellt. Dadurch könnten die Iraner in der Lage sein, die Defensive zu entlasten und in der Offensive Druck nach vorne zu erzeugen. Trainer Carlos Queiroz ist die bekannteste Person und ist in der Lage seine Team optimal auf die Endrunde vorzubereiten.

Schwächen

In der Summe fehlt es der Mannschaft an Qualität und internationaler Erfahrung. Kein Spieler ist in Europa oder der Südamerika Leistungsträger seiner Clubmannschaft. Vielmehr spielen die Akteure in der Heimat Fußball. Kein Spieler ist in seinem Verein Stammspieler. Daher wird man die WM am Zuckerhut mit wenig Spielpraxis angehen müssen. Insgesamt ist die Mannschaft in der Abwehr zu anfällig und vorne fehlt es an Durchschlagskraft.

Iran WM-Qualifikation

Die Asien Qualifikation verläuft in zwei Gruppenphasen. Zunächst spielte Iran in der Qualifikationsgruppe 5 mit Katar, Bahrain und Indonesien. Nach sechs Gruppenspielen und drei Siegen sowie drei Unentschieden reichte es für den ersten Platz vor Katar. Danach ging es in der Qualifikationsgruppe A weiter. Dort traf das „Team Melli“ auf Südkorea, Usbekistan, Katar und Libanon. Auch in dieser Gruppe wurde man Sieger. Fünf Siege, ein Remis und zwei Niederlagen reichten um das WM Ticket zu lösen. Die beiden Niederlagen gab es im Libanon (0:1) und zuhause gegen Usbekistan ebenfalls mit 0:1. Dennoch reichte es knapp zum ersten Platz mit 16 Punkten vor Südkorea (14) und Usbekistan (14) zum Gruppensieg und damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Brasilien.

Potenzial/Chancen

In Brasilien trifft der Iran in WM Gruppe F auf Argentinien, Bosnien-Herzegowina und Nigeria. Das sind harte Gegner für das „Team Melli“. An guten Tagen kann vielleicht gerade noch Nigeria bezwungen werden. Gegen Argentinien und Bosnien wird man klar unterlegen sein. Durch die individuelle Klasse und Erfahrung sind die drei anderen Teams stärker einzuschätzen. Daher wird das Team aus dem mittleren Osten bereits in der Vorrunde scheitern und als letzter die Heimreise antreten. Wahrscheinlich ist hier auch, dass man ohne Tor und Punkte das Turnier beendet. Für den Iran wird es vor allem darum gehen, sich gut zu präsentieren und sich nicht abschlachten zu lassen.

Iran WM 2014 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Iran als Weltmeister: 1501,0

Vor der WM war die Wettquote auf Iran 1501,0  (Stand 20.03.2014)

WM-Kader Iran - Iranische Nationalmannschaft

Tormänner:

noch unbekannt

Abwehrspieler:

noch unbekannt

Mittelfeldspieler:

noch unbekannt

Stürmer:

noch unbekannt

Stand: 20.03.2014

WM 2014 Iran Spiele/Termine – Gruppe F

Datum Uhrzeit Begegnung Ergebnis
So. 15.06. 24:00 Argentinien – Bosnien :
Mo. 16.06. 21:00 Iran – Nigeria :
Sa. 21.06. 18:00 Argentinien – Iran :
Sa. 21.06. 24:00 Nigeria – Bosnien :
Mi. 25.06. 18:00 Nigeria – Argentinien :
Mi. 25.06. 18:00 Bosnien – Iran :

 

WM 2014 Iran Gruppe F – Tabelle

Platz Mannschaft Spiele S U N Tordiff. Punkte
1 Argentinien 0 0 0 0 0:0 0
1 Bosnien 0 0 0 0 0:0 0
1 Iran 0 0 0 0 0:0 0
1 Nigeria 0 0 0 0 0:0 0

WM Spielplan und Ergebnisse

 



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