Frankreich bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Frankreich

Trainer: Didier Deschamps
WM-Teilnahmen: 14
Größte WM-Erfolge: Weltmeister (1998)

Frankreich nimmt in Russland zum 15. Mal an einer WM-Endrunde teil. Seit der Ausgabe von 1998 in der Heimat, bei der man sich auch zum bisher einzigen Mal zum Weltmeister kürte, sind die „Bleus“ ein WM-Stammgast. Darüber hinaus wurde Frankreich bei der WM 2006 nach einem 3:5 im Elfmeterschießen gegen Italien Zweiter und holte zwei dritte Plätze (1958, 1986) sowie einen vierten Rang von 1982. Nachdem die französische Nationalmannschaft bei der Endrunde von 2010 in Südafrika sieglos nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste und zum insgesamt siebten Mal nicht die zweite Phase erreichte, mussten sich die „Tricolores“ 2014 in Brasilien nach dem Viertelfinale aus dem Turnier verabschieden. Vor vier Jahren blieb Frankreich in der Gruppe E gegen die Schweiz, gegen Ecuador sowie gegen Honduras ungeschlagen: Man stieg letztendlich mit sieben Zählern sowie mit zwei Punkten mehr als die zweitplatzierten Eidgenossen ins Achtelfinale auf. Nachdem die französische Auswahl gegen die Honduraner mit 3:0 und gegen die Schweizer mit 5:2 zwei klare Dreier feierte, trennte man sich am dritten Spieltag gegen die ecuadorianische Elf torlos. Im Achtelfinale setzte sich Frankreich gegen Nigeria mit 2:0 durch, ehe man im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Deutschland mit 0:1 den Kürzeren zog. Schafft Frankreich bei der WM 2018 in Russland zum zweiten Mal in Folge den Sprung unter die besten acht Teams? Laut den Sportwetten Experten gehören die „Bleus“ zum Favoritenkreis.

Die „Bleus“ nahmen 2001 in Japan und Südkorea sowie 2003 an Confederations Cups teil, wobei Frankreich in beiden Ausgaben triumphierte. Auf kontinentaler Ebene nahmen die „Tricolores“ bislang an neun Europameisterschaften teil, wobei man 1986 in der Heimat sowie 2000 in Holland und in Belgien triumphierte. Bei der EURO 2016 musste sich die französische Nationalmannschaft im Finale gegen Portugal nach der Verlängerung mit 0:1 geschlagen geben. Frankreich hatte in der Gruppe A mit sieben Punkten und mit zwei Zählern mehr als die zweitplatzierte Schweiz den ersten Rang geholt. Die Gastgeber setzten sich zunächst mit 2:1 gegen Rumänien sowie mit 2:0 gegen Albanien durch, ehe man gegen die Eidgenossen ein 0:0 einfuhr. In der KO-Phase setzte sich Frankreich im Achtelfinale gegen Irland mit 2:1 durch, ehe Island mit 5:2 vom Platz geschossen und der amtierende Weltmeister Deutschland mit 1:0 bezwungen wurde. Darüber hinaus wurden die „Tricolores“ bei der ersten EM von 1960 in der Heimat, an der allerdings vier Teams teilnahmen, sowie 1996 in England Vierter. 1992 in Schweden sowie 2008 in Österreich und in der Schweiz musste man sich nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden, und 2004 in Portugal sowie 2012 in Polen und in der Ukraine war im Viertelfinale Endstation.

 

Frankreich Trainer

Didier Deschamps übernahm die französische Nationalmannschaft im Juli 2012 nach dem Viertelfinal-Aus bei der EURO 2012. Für den heute 49-Jährigen handelt es sich um die vierte Trainerstation nach der AS Monaco, mit der er unter anderem 2004 den zweiten Platz in der Champions League holte, nach dem damaligen Zweitligisten Juventus Turin in der Saison 2006/2007 und Olympique Marseille, wo er vor dem Wechsel zu den „Bleus“ drei Jahre lang das Trainerzepter schwang. Mit den „OM“ wurde der frühere 104-fache A-Teamspieler 2010 französischer Meister, zudem fädelte Deschamps von 2010 bis 2012 drei Triumphe in der Coupe de la Ligue ein und gewann 2010 sowie 2011 die Trophée des Champions. Während seiner aktiven Karriere als defensiver Mittelfeldspieler gewann der mittlerweile 49-Jährige mit Ausnahme des früheren UEFA-Cups alle möglichen Trophäen. Alleine während fünf Saisonen im Dress von Juventus Turin vom Juli 1994 bis zum Sommer 1999 gewann Deschamps drei italienische Meistertitel, zweimal die Coppa Italia sowie jeweils einmal den italienischen Supercup, einmal die Champions League, einmal den Weltpokal, einmal den europäischen Supercup und einmal den damaligen Intertoto-Cup. Zuvor wurde der frühere Sechser mit Olympique Marseille zweimal französischer Meister und einen Triumph in der Champions League. Nach der Zeit bei Juventus Turin holte Deschamps zudem einen FA-Cup mit dem Chelsea FC. Außerdem spielte der Weltmeister von 1998 in der höchsten französischen Spielklasse für den FC Nantes und für Girondins Bordeaux sowie für den spanischen Spitzenklub Valencia CF.

Bekannte Spieler

Frankreichs Kader in Hinblick auf die WM 2018 ist auf nahezu allen Positionen mit Superstars, die allesamt mit Topklubs in den wichtigsten europäischen Ligen unter Vertrag stehen, gespickt. Am Stärksten sind die „Bleus“ in der Offensive besetzt, wobei neben dem unserer Meinung nach herausragendsten Akteur Antoine Griezmann vom spanischen Topverein Atlético Madrid der Linksaußen Thomas Lemar von der AS Monaco und der Rechtsaußen Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain besonders große Chancen auf einen Stammplatz bei dieser Weltmeisterschaft haben. Im Spielzentrum sind mit dem Achter Paul Pogba von Manchester United sowie mit dem Sechser N’Golo Kanté vom Chelsea FC zwei Legionäre in der englischen Premier League gesetzt. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten für die Innenverteidigung gehören die in Spanien spielenden Raphaël Varane von Real Madrid und Samuel Umtiti vom Barcelona FC. Mit dem Teamkapitän Hugo Lloris von Tottenham Hotspur ist ein weiterer Akteur, der sein Geld in England verdient, die Nummer eins im Tor. In der deutschen Bundesliga stehen der zentrale Mittelfeldspieler Corentin Tolisso vom Aushängeschild Bayern München sowie der Innenverteidiger Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart unter Vertrag. Tolissos Klub-Kollege Kingsley Coman steht in Hinblick auf die WM 2018 immerhin auf der Abrufliste. Der Linksaußen Ousmane Dembélé spielte in der Saison 2016/2017 für Borussia Dortmund, ehe er auf unrühmlicher Art und Weise die höchste deutsche Spielklasse in Richtung Barcelona verließ.

Stärken

Die größte Stärken der französischen Nationalmannschaft sind unseres Erachtens die extreme Ballsicherheit mit einem schnellen sowie flexiblen Angriffsspiel, die oft kaltschnäuzige Chancenverwertung und die sehr sichere Verteidigung.

Schwächen

Wenn Frankreich nicht sofort ins Spiel findet, verlieren die „Bleus“ oft komplett den Faden und das ist vor einem Turnier wie der WM 2018 vor allem in Hinblick auf die KO-Phase eine Schwäche.

Frankreich WM-Qualifikation

Das französische Nationalmannschaft gewann sieben ihrer zehn Begegnungen in der Gruppe A der UEFA WM-Qualifikation, zudem teilten die „Bleus“ zweimal die Punkte und mussten sich im Juni mit 1:2 in Schweden geschlagen geben. Die Unentschieden waren faustdicke Überraschungen, denn Frankreich kam zum Auftakt im September 2006 in Weißrussland sowie im September 2017 zuhause gegen Luxemburg nicht über Nullnummern hinaus. Die „Tricolores“ schlossen die Ausscheidung mit 23 Punkten sowie mit vier Zählern mehr als Schweden, das in den Playoffs Italien bezwang und sich ebenfalls für die WM 2018 qualifizierte, als Erster ab und lösten das direkte Ticket für die WM 2018 in Russland. Frankreich ließ darüber hinaus die bereits erwähnten eigentlichen Punktelieferanten aus Weißrussland und aus Luxemburg sowie Holland, das aufgrund der schlechteren Tordifferenz den zweiten Platz verpasste, und Bulgarien hinter sich.

Potenzial/Chancen

Frankreich gehört bei der WM 2018 in Russland zu den Titelanwärtern. Die „Bleus“ können an einem guten Tag jedes Team gegen die Wand spielen. Dafür muss die französische Auswahl allerdings schnell ins Spiel finden, denn sonst könnte man den Faden verlieren.

Die französische Auswahl wurde für die WM 2018 gemeinsam mit Australien, mit Peru sowie mit Dänemark in die Gruppe C gelost. Die „Bleus“ sind der haushohe Favorit auf den ersten Platz und dürfen aber vor allem den WM-Rückkehrer aus Südamerika auf keinen Fall unterschätzen. Wir gehen auf jeden Fall davon aus, dass Frankreich im Achtelfinale auf den Zweiten aus der Gruppe D mit Argentinien, mit Island, mit Kroatien sowie mit Nigeria trifft. An einem guten Tag sind all diese Mannschaften für die „Tricolores“ schlagbar.

Frankreich WM 2018 Wettquoten

aktuelle Tipico Wettquote auf Frankreich als Weltmeister: 7,00

Endgültiger WM-Kader Frankreich – Französische Nationalmannschaft

Tormänner:

Hugo Lloris (Tottenham Hotspur),

Steve Mandanda (Marseille),

Alphonse Areola (Paris Saint-Germain)

Abwehrspieler:

Benjamin Pavard (VfB Stuttgart),

Presnel Kimpembe (Paris Saint-Germain),

Adil Rami (Marseille),

Benjamin Mendy (Manchester City),

Raphaël Varane (Real Madrid),

Samuel Umtiti (Barcelona FC),

Djibril Sidibé (Monaco),

Lucas Hernández (Atlético Madrid)

Mittelfeldspieler:

Paul Pogba (Manchester United),

Thomas Lemar (Monaco),

Corentin Tolisso (Bayern München),

Steven Nzonzi (Sevilla FC),

N’Golo Kanté (Chelsea London),

Blaise Matuidi (Juventus Turin)

Stürmer:

Antoine Griezmann (Atlético Madrid),

Olivier Giroud (Chelsea London),

Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain),

Ousmane Dembélé (Barcelona FC),

Florian Thauvin (Marseille),

Nabil Fekir (Lyon)

Stand: 17.05.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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