Costa Rica bei der WM 2014 – Wetten & Wett-Quoten

Costa Rica

Trainer: Jorge Luis Pinto
WM-Teilnahmen: 3
Größte WM-Erfolge: Achtelfinale 1990

Bei der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika konnte sich Costa Rica nicht qualifizieren. Dafür klappte es für die kommende WM in Brasilien umso besser. Die Weltmeisterschaft am Zuckerhut bedeutet für die Mittelamerikaner die dritte Qualifikation der letzten vier Endrunden. 2006 war Costa Rica auch in Deutschland dabei und bestritt das Eröffnungsspiel gegen die DFB-Elf. Damals setzte sich Deutschland 4:2 durch und Costa Rica schied bereits in der Vorrunde aus.

Den größten Erfolg konnte die „Los Ticos“ bei der WM Endrunde 1990 in Italien feiern. Im Achtelfinale traf man auf die damalige Tschechoslowakische Sowjetrepublik (CSSR) und musste sich 4:1 geschlagen geben. In der Gruppe konnte man Schweden und Schottland schlagen und musste sich nur gegen Gruppensieger Brasilien geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft am Zuckerhut wird Costa Rica als einer der klaren Außenseiter ins Turnier gehen. Sicherlich ist aber auch die eine oder andere Überraschung drin.

Costa Rica Trainer

Jorge Luis Pinto begann seine Trainerkarriere 1984 als Clubtrainer in Kolumbien bei Al Millonarios Futbal Club, wo er drei Jahre lang blieb. 1987 wurde er Sportdirektor bei Union Magdalena, bekleidete diesen Posten aber nur ein Jahr lang. Danach blieb er dem Verein aber erhalten und wurde Chefcoach. Dort war er zwei Jahre lang an der Seitenlinie tätig, bis er 1990 für ein Jahr Trainer bei Deportivo Cali wurde und danach wieder zurück nach Santa Fe Corporacion Deportiva wechselte. Seine Wechselspiele innerhalb der Liga gingen munter weiter. So war er mehrmals bei einigen Ex-Vereinen tätig, bis er 1997 nach Peru ging, um dort Alianza Lima zu coachen. Dort blieb er drei Jahre und konnte drei Titel gewinnen. 1999 ging er wieder zu seinem Verein, wo er seine Trainerkarriere begann (Al Millonarios Futbal Club). Bis 2002 folgten weitere Trainerstationen, die nicht von langer Zeit waren. 2002 wechselte er dann als Vereinscoach nach Costa Rica und trainierte Deportiva Alajuelense zwei Jahre lang und gewann zwei Titel. Danach ging er wieder nach Kolumbien in sein Heimatland,  um Atletic Junior zu trainieren. Auch hier war nach zwei Jahren Schluss. 2004 wurde er dann zum ersten Mal Nationaltrainer von Costa Rica und blieb auch hier nur zwei Jahre lang, um 2006 wieder als Clubtrainer nach Kolumbien zu wechseln. Nach einem Titelgewinn ging es nach nur einem Jahr bei Cucuta Deportivo direkt beim nächsten Verein weiter. Diesmal wurde er Nationalcoach von Kolumbien (2007). Dort hielt er es aber nicht lange aus und wurde aufgrund schlechter Ergebnisse schnell wieder entlassen. 2009 ging es wieder zu Cucuta Deportivo und blieb nur ein Jahr und wurde dann Club-Trainer in Ecuador für ein Jahr, um dann 2010 nach Venezuela zu gehen  und zwei Titel mit Deportivo Tachira zu gewinnen. 2011 verließ er den Verein wieder, um erneut Coach in Kolumbien bei Atletico Junior und blieb dort aber nur zwei Spiele lang, weil er das Angebot bekam Nationaltrainer Costa Ricas zu werden, die er seit 2011 betreut und mit ihnen nach Brasilien fahren wird.

Bekannte Spieler

Bekanntester und gleichzeitig wertvollster Spieler ist Brian Luiz, der seit dieser Saison an die PSV Eindhoven vom FC Fulham ausgeliehen ist. Der Stürmer hat einen Marktwert von 8 Millionen Euro und ist damit mit Abstand der teuerste Akteur Costa Ricas. Denn der gesamte Nationalkader Costa Ricas hat eine Marktwert von zirka 30 Millionen Euro und zeigt damit deutlich, dass es dem Nationalteam an Qualität fehlt. Im Sturm spielt außerdem noch Joel Campell von Arsenal London (derzeit an Olympiakos Piräus ausgeliehen). In Deutschland kennt man Junior Diaz von Mainz 05. Der Verteidiger gehört bei den Rheinhessen zum Stammpersonal. Der Rest des Kaders spielt überwiegend nicht in europäischen Ligen und damit fehlt es der Mannschaft weitestgehend an internationaler Qualität.

Stärken

Die größte Stärke der „Los Ticos“ ist die Erfahrung bei Weltmeisterschaften. Costa Rica war bei drei der letzten Endrunden dabei, konnte aber nur einmal einen mäßigen Erfolg mit dem Einzug in die K.o. Runde 1990 feiern. Außerdem haben sie mit Brian Luiz einen international erfahrenen Spieler, der im Angriff für hohe Qualität sorgt. Zusammen mit Joel Campell bildet er den stärksten Mannschaftspart von Costa Rica, nämlich die Offensivabteilung. Junior Diaz konnte sich in der Bundesliga bei Mainz durchsetzen, ist allerdings der einzige Abwehrspieler mit internationaler Erfahrung in einer großen europäischen Liga.

Schwächen

Das Mittelfeld ist definitiv der größte Schwachpunkt der Mannschaft. Es besteht aus keinem Spieler mit großem Format und internationaler Erfahrung. Damit ist das Team kaum in der Lage, seine guten Stürmer in Szene zu setzen und nach hinten für Entlastung zu sorgen. Ein Junior Diaz alleine reicht nicht. Den großen Fußballnationen ist man in direkten Duellen körperlich und spielerisch haushoch unterlegen. Selbst in der Qualifikation zur WM reichte es in beiden Qualifikationsgruppen nicht zum Gruppensieg. Mexiko und die USA sicherten sich den jeweiligen Sieg und stehen im internationalen Ranking auch nur im mittleren Bereich. Auch beim Gold Cup 2013, ähnlicher Stellenwert wie die Europameisterschaft auf ihrem Kontinent, kam man nicht über das Viertelfinale hinaus, was für große Enttäuschung im fußballverrückten Land sorgte. 

Costa Rica WM-Qualifikation

Costa Rica spielte in der CONCACAF Qualifikationsgruppe 2 zusammen mit Mexiko, El Salvador und Guyana. Nach sechs Spieltagen konnte man dreimal gewinnen, ein Unentschieden erreichen. Die zwei Niederlagen kassierte man gegen Gruppensieger Mexiko. Als Gruppenzweiter qualifizierte sich die „Los Ticos“ aber dennoch für die nächste Qualifikationsphase und spielte dann um den Einzug in die Endrunde in einer Gruppe mit der USA, Honduras, Mexiko, Panama und Jamaika. Am Ende reichte es erneut für den zweiten Platz hinter den USA und damit wurde die Teilnahme am Zuckerhut gesichert. Fünf Siege, drei Remis und zwei Pleiten reichten in der Endabrechnung. Die beiden Niederlagen gab es in den USA und bei Honduras. Die beiden wichtigsten und größten Siege gelangen im Rückspiel gegen Amerika und Mexiko jeweils zuhause.

Potenzial/Chancen

Unter dem Strich hat Costa Rica eine souveräne und gute Qualifikation der Nord- und Mittelamerikagruppe gespielt. Zu erkennen war außerdem, dass man gegen besser aufgestellte Mannschaften wie den USA oder Mexiko bestehen kann. An guten Tagen kann „Los Ticos“ sicher die eine oder andere Mannschaft bezwingen und überraschen. Allerdings ist die Qualität im Kader für den ganz großen Wurf nicht vorhanden. In einer WM Gruppe mit England, Italien und Uruguay wird man nicht viel zu lachen haben. Alle drei Teams sind Costa Rica überlegen, sodass ein Vorrundenaus nicht abzuwenden ist. Es wird keine Punkte für die Pinto-Elf geben, allerdings wird es für eigene Treffer aufgrund der eigenen starken Sturmreihe reichen.

Costa Rica WM 2014 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Costa Rica als Weltmeister: 1501,0

Vor der WM war die Wettquote auf Argentinien 1501,0  (Stand 20.03.2014) 

WM-Kader Costa Rica – Costa-ricanische Nationalmannschaft

Tormänner:

noch unbekannt

Abwehrspieler:

noch unbekannt

Mittelfeldspieler:

noch unbekannt

Stürmer:

noch unbekannt

Stand: 20.03.2014

WM 2014 Costa Rica Spiele/Termine – Gruppe D

Datum Uhrzeit Begegnung Ergebnis
Sa. 14.06. 21:00 Uruguay – Costa Rica :
Sa. 14.06. 24:00 England – Italien :
Do. 19.06. 21:00 Uruguay – England :
Fr. 20.06. 18:00 Italien – Costa Rica :
Di. 24.06. 18:00 Italien – Uruguay :
Di. 24.06. 18:00 Costa Rica – England :

 

WM 2014 Costa Rica Gruppe D – Tabelle

Platz Mannschaft Spiele S U N Tordiff. Punkte
1 Uruguay 0 0 0 0 0:0 0
1 Costa Rica 0 0 0 0 0:0 0
1 England 0 0 0 0 0:0 0
1 Italien 0 0 0 0 0:0 0

WM Spielplan und Ergebnisse

 



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