Australien bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Australien

Trainer: Bert Van Marwijk
WM-Teilnahmen: 4
Größte WM-Erfolge: Achtelfinale (2006)

Australien feierte 1974 in Deutschland sein Debüt bei einer WM-Endrunde, wobei man vor 44 Jahren nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste. 32 Jahre später folgte bei der Weltmeisterschaft von 2006, kurioserweise in Deutschland, das Comeback bei einer WM-Endrunde und seitdem sind die „Socceroos“ ein Stammgast bei Weltmeisterschaften. Das australische Nationalteam erreichte 2006 zum bislang einzigen Mal das Achtelfinale, wobei man gegen den späteren Ersten Italien mit 0:1 den Kürzeren zog. Bei der WM 2010 in Südafrika und bei der WM 2014 in Brasilien war für Australien hingegen nach der Gruppenphase Endstation. Während die „Socceroos“ vor acht Jahren jeweils einen Sieg, ein Unentschieden sowie eine Niederlage einfuhren bzw. trotz vier Zählern aufgrund der schlechteren Tordifferenz nicht in die KO-Phase aufstiegen, schrieb die australische Auswahl bei der bisher letzten Ausgabe kein einziges Mal an. Nach einem 1:3 zum Auftakt gegen Chile verloren die „Socceroos“ mit 2:3 gegen den späteren Gruppensieger Holland sowie mit 0:3 gegen den bis zu diesem Zeitpunkt noch punktlosen Titelverteidiger Spanien, der als Dritter in der Gruppe B ebenfalls nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste. Schafft Australien bei der WM 2018 in Russland erstmals nach zwölf Jahren wieder den Sprung ins Achtelfinale? Für die Sportwetten Experten gilt die australische Nationalmannschaft als das schwächste Team in seiner Gruppe.

Australien nahm bisher viermal, dreimal als Ozeanienmeister und zuletzt als Asienmeister, an einem Confederations Cup teil. Bei den ersten beiden Anläufen von 1997 in Saudi Arabien sowie von 2001 in Japan und in Südkorea erreichten die „Socceroos“ jeweils den zweiten und den dritten Platz. 2005 in Deutschland und zuletzt im Vorjahr in Russland musste sich das australische Nationalteam hingegen bereits nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden. Mit Januar 2006 wechselte Australien nach 40 Jahren von der ozeanischen in die asiatische Konföderation und der vierfache Ozeanienmeister ist seitdem ein Stammgast bei Asien-Cups. Nach einem Viertelfinal-Aus bei ersten Teilnahme von 2007, mussten sich die „Socceroos“ 2011 erst im Endspiel gegen Japan geschlagen geben und bei der Ausgabe von 2015 in der Heimat kürte sich Australien mit einem 2:1 nach der Verlängerung im Finale gegen Südkorea erstmals zum Asienmeister. In der Gruppe A belegte das australische Nationalteam nach einem 0:1 gegen die südkoreanische Auswahl am dritten Spieltag hinter den „Red Devils“ den zweiten Platz. In der KO-Phase setzte sich der Gastgeber im Viertelfinale gegen China und im Semifinale gegen die Vereinigten Arabischen Emirate jeweils mit 2:0 durch.

 

Australien Trainer

Bert Van Marwijk übernahm die australische Nationalmannschaft Ende Januar und folgte Ange Postecoglou, der nach vier Jahren überraschend aus persönlichen Gründen zurücktrat und mittlerweile den japanischen Spitzenklub Yokohama F. Marinos übernahm, nach. Es wurde allerdings bereits bekannt, dass nach der WM 2018 der Australier Graham Arnold dem Holländer nachfolgt. Für den 65-jährigen, der in der deutschen Bundesliga ab dem Sommer 2004 für zweieinhalb Jahre Borussia Dortmund und vom September 2013 bis zum Februar 2014 den Hamburger SV betreute, handelt es sich um den dritten Teamchef-Posten nach jenen in seinem Heimatland und Saudi Arabien. Der Schwiegervater von Mark Van Bommel führte die „Oranjes“ bei der WM 2010 in Südafrika bis ins Finale, wo man gegen Spanien den Kürzeren zog. Zwei Jahre später der damalige Vizeweltmeister bei der EURO 2012 in Polen und in der Ukraine in der Gruppe B gegen Dänemark, gegen Deutschland sowie gegen Portugal keinen einzigen Punkt und Van Marwijk musste daraufhin den Hut nehmen. Bei den „Grünen Falken“ war der mittlerweile 65-jährige hingegen vom September 2015 bis zum September 2017 im Amt, ehe er nach einer erfolgreichen WM-Qualifikation den Rücktritt erklärte. Van Marwijks mit Abstand prominenteste Station in Holland ist Feyenoord Rotterdam, das er vom Sommer 2000 bis zum Wechsel nach Dortmund sowie in der Saison 2007/2008 coachte. Mit dem amtierenden holländischen Meister gewann der heute 65-jährige 2002 den UEFA Cup und 2008 den holländischen Cup. Während seiner aktiven Karriere stürmte Van Marwijk 16 Saisonen lang unter anderem in der holländischen Eredivisie für die Go Ahead Eagles, für AZ Alkmaar, für MVV Maastricht und für Fortuna Sittard. Zudem bestritt er ein A-Länderspiel für die „Oranjes“.

Bekannte Spieler

Der Star der australischen Nationalmannschaft ist Tim Cahill, der bisher in 104 Länderspielen 50 Mal für die „Socceroos“ einnetzte und bei den Ausgaben von 2006 in Deutschland, von 2010 in Südafrika sowie von 2014 in Brasilien Australiens teamintern bester Torschütze war. Für den 38-Jährigen Cahill, der in der Saison 2017/2018 für den Millwall FC in der englischen Championship stürmte und nun vereinslos ist, handelt sich um den Abschied von der großen Fußballbühne. Auch der Teamkapitän und defensive Mittelfeldspieler Mile Jedinak steht in der zweithöchsten englischen Spielklasse unter Vertrag, wobei der 33-Jährige beim Aston Villa FC sein Geld verdient. Die einzigen australischen Teamspieler, der derzeit in der englischen Premier League Erfahrung sammelen, sind der Goalie Mathew Ryan von Brighton & Hove Albion und der zentrale Mittelfeldspieler Aaron Mooy von Huddersfield Town. Im Tor ist Australien generell gut besetzt, weil auch Brad Jones bei Feyenoord Rotterdam sowie Danny Vukovic beim belgischen Erstligisten KRC Genk gesetzt sind. Außerdem stehen jeweils zwei Akteure in Deutschland und in der schweizerischen Super League unter Vertrag. Die Angreifer Mathew Leckie und Robbie Kruse spielen respektive für Hertha BSC Berlin sowie für den Zweitligisten VfL Bochum. Der Innenverteidiger Trent Sainsbury und der Offensivmann Tomi Juric verdienen hingegen jeweils beim Grasshopper Club Zürich und beim FC Luzern ihr Geld. Außerdem steht beispielsweise der offensive Mittelfeldspieler Tom Rogic beim schottischen Aushängeschild Celtic Glasgow unter Vertrag.

Stärken

Die größte Stärke der australischen Nationalmannschaft ist die besonders robuste und körperbetonte Spielweise. Außerdem sind die „Socceroos“ im Tor sehr gut besetzt, weil neben der Nummer eins Ryan auch deren Backups Jones und Vukovic respektive bei Feyenoord Rotterdam und bei KRC Genk Stammspieler sind.

Schwächen

Australien hat vor allem auf WM-Niveau weder im Mittelfeld noch in der Offensive kreative Spieler in seinen Reihen. Cahill, Leckie und Kruse sind grundsätzlich torgefährlich, aber müssen mit passenden Bällen versorgt werden. Außerdem bleibt abzuwarten, wie sich der Trainerwechsel wenige Monate vor der WM 2018 und vor allem die Tatsache, dass Van Marwijk nur bis zum Turnier in Russland Teamchef bleibt, auswirkt.

Australien WM-Qualifikation

Die australische Nationalmannschaft hatte den langwierigsten Weg in der Qualifikation für die WM 2018 in Russland, denn die „Socceroos“ mussten nach der dritten Phase der AFC WM-Qualifikation zwei Relegationen zunächst gegen Syrien und dann gegen Honduras bestreiten. Australien stieg mit der zweiten Phase in die AFC WM-Qualifikation ein, wobei der amtierende Asienmeister dank sieben vollen Erfolgen und mit einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen den Zweiten Jordanien vom Oktober 2015 mit 21 Punkten den ersten Platz holte. Die „Socceroos“ waren gleichzeitig das einzige Team in dieser Gruppe, das in dieser Stufe das Ticket für den Asien-Cup 2019 löste. Die weiteren Kontrahenten waren Kirgisistan, Tadschikistan und Bangladesch. Die dritte Runde wurde dann aber für Australien zu einem wesentlich härteren Stück Arbeit. Die „Socceroos“ setzten sich in fünf von zehn Partien durch, teilten viermal die Punkte und mussten sich am vorletzten Spieltag mit 0:2 beim Gruppensieger Japan geschlagen geben. Die australische Auswahl schloss diese Phase wie auch Saudi Arabien mit 19 Punkten und mit einem Zähler weniger als die „Samurai Blue“ ab, aber die „Grünen Falken“ holten sich dank der besseren Tordifferenz den zweiten Platz und entkamen den Playoffs. Australien setzte sich hingegen in der vierten Phase der asiatischen WM-Qualifikation erst nach der Verlängerung im Rückspiel gegen Syrien durch und bezwang in weiterer Folge Honduras nach einem torlosen Auswärtsremis sowie mit einem 3:1-Heimsieg.

Potenzial/Chancen

Grundsätzlich steigerte sich die australische Nationalmannschaft seit dem Wechsel in die asiatische Konföderation kontinuierlich, auch wenn sich das weder bei der WM 2010 noch vor vier Jahren in Brasilien in den Ergebnissen widerspiegelte. Die „Socceroos“ zeigen aber nicht wirklich den schönsten Fußball und helfen sich stattdessen mit einer besonders robusten sowie körperbetonten Spielweise aus.

Darüber hinaus meinte es die Auslosung mit Australien nicht wirklich gut, denn: Die „Socceroos“ wurden mit Frankreich, mit Dänemark sowie mit Peru in die Gruppe C gelost. Ein Punktgewinn gegen die „Bleus“, die zum engeren Favoritenkreis für die WM 2018 in Russland gehören, wäre einerseits eine Sensation und andererseits könnte ein solches Erfolgserlebnis bei der australischen Auswahl für die Partien gegen die Skandinavier sowie gegen die „Rojiblanca“ Berge versetzen. Bei einem Aufstieg in die KO-Phase würde Australien vermutlich auf den Ersten aus der Gruppe D mit Argentinien, mit Island, mit Kroatien und mit Nigeria treffen und spätestens im Achtelfinale wäre für die „Socceroos“ Endstation.

Australien WM 2018 Wettquoten

aktuelle Bwin Wettquote auf Australien als Weltmeister: 301,00

Endgültiger WM-Kader Australien – Australische Nationalmannschaft

Tormänner:

Mathew Ryan (Brighton & Hove Albion),

Brad Jones (Feyenoord Rotterdam),

Danny Vukovic (Genk)

Abwehrspieler:

Milos Degenek (Yokohama F. Marinos),

James Meredith (Millwall),

Matthew Jurman (Suwon Samsung Bluewings)

Aziz Behich (Bursaspor),

Josh Risdon (Western Sydney Wanderers),

Trent Sainsbury (Grasshoppers Zürich)

Mittelfeldspieler:

Mark Milligan (Al-Ahli Dschidda),

Aaron Mooy (Huddersfield Town),

Mile Jedinak (Aston Villa),

Massimo Luongo (Queens Park Rangers),

Jackson Irvine (Hull City),

Tom Rogic (Celtic Glasgow),

Daniel Arzani (Melbourne City)

Stürmer:

Tim Cahill (in der Saison 2017/2018 bei Millwall, nun vereinslos),

Mathew Leckie (Hertha BSC Berlin),

Tomi Juric (Luzern),

Robbie Kruse (VfL Bochum),

Andrew Nabbout (Urawa Red Diamonds),

Dimitri Petratos (Newcastle Jets),

Jamie Maclaren (Hibernian)

Stand: 03.06.2018

 



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