Ägypten bei der WM 2018 – Wetten & Wettquoten

Ägypten

Trainer: Héctor Cúper
WM-Teilnahmen: 2
Größte WM-Erfolge: Keine

Ägypten löste zum dritten Mal und erstmals seit der Ausgabe von 1990 ein Ticket für eine WM-Endrunde, wobei die „Pharaonen“ weder 1934 in Italien noch vor 28 Jahren im selben Land eine Runde weiterkamen. Bei der bisher letzten Teilnahme von 1990 gab es in der Gruppe F zunächst gegen Holland sowie gegen Irland jeweils ein Unentschieden, doch danach zog man gegen den späteren England mit 0:1 den Kürzeren und musste wenn auch erhobenen Hauptes als Gruppenletzter die Heimreise antreten. 1934 war das Achtelfinale gleichzeitig die erste Turnierphase und Ägypten scheiterte bei seiner erstmaligen Teilnahme mit 2:4 an Ungarn. Schafft die ägyptische Auswahl erstmals den Aufstieg in die zweite Turnier-Phase? Für die Sportwetten Experten ist dieses Ziel nicht unrealistisch.

Innerhalb des afrikanischen Kontinents nahm Ägypten bislang 23 Mal an einem Afrika-Cup teil, wobei die „Pharaonen“ siebenmal (1957, 1959, 1986, 1998, 2006, 2008 und 2010) triumphierten. Allerdings verpasste die ägyptische Nationalmannschaft nach dem Hattrick bei den Ausgaben von 2006 in der Heimat, von 2008 in Ghana sowie von 2010 in Angola dreimal in Folge die Qualifikation für einen Afrika-Cup, ehe man 2017 mit einem zweiten Platz im Gabun und trotz eines 1:2 im Endspiel gegen Kamerun eindrucksvoll auf die große Fußball-Ebene zurückkehrte. Ägypten, das zudem 1962 in Äthiopien den zweiten Platz holte, wurde außerdem zwischen 1963 und 1974 in drei Endrunden-Teilnahmen ebenso oft Dritter.

 

Ägypten Trainer

Der Argentinier Héctor Cúper, der während seiner aktiven Karriere als Verteidiger nur als in seiner Heimat und vor allem bei Ferro Carril Oeste mit 430 Pflichtspielen sowie beim CA Huracán unter Vertrag stand, übernahm im März 2015 die ägyptische Auswahl und führte sie nach drei verpassten Qualifikationen auf Anhieb zum Afrika-Cup 2017 sowie dann im Gabun auf den zweiten Platz. Zudem lösten die „Pharaonen“ unter dem 62-Jährigen, der zwischen 2008 und 2009 bereits erfolglos das georgische Nationalteam trainierte, nach fast 30 Jahren wieder ein WM-Ticket. Seine Glanzzeit als Klub-Trainer erlebte Cúper zweifellos zum Jahrhundertwechsel. Der Argentinier holte in Spanien mit dem heutigen Drittligisten RCD Mallorca sowie mit dem Valencia CF jeweils einmal den spanischen Supercup, zudem führte er den Klub von Balearen in ein Finale des früheren Cups der Cupsieger sowie die „Ches“ zweimal in ein Champions-League-Endspiel. 2001 wechselte Cúper von der damaligen spanischen Primera División in die italienische Serie A zu Inter Mailand, wo nach einem zweiten sowie nach einem dritten Platz im Oktober 2003 beurlaubt wurde. Dieses Schicksal ereilte den mittlerweile 62-Jährigen bei allen folgenden Trainerjobs bei Vereinen: Bei einer zweiten Amtszeit beim RCD Mallorca, ebenfalls in Spanien bei Real Betis Sevilla, beim heutigen italienischen Zweitligisten aus Parma, in der griechischen Super League bei Aris Saloniki, abermals in der spanischen Primera División bei Racing Santander, beim türkischen Süper-Liga-Klub Orduspor sowie zuletzt im März 2014 in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al Wasl. Nach einem Jahr wurde Cúper zum ägyptischen Team bestellt und der argentinische Trainer scheint bei den „Pharaonen“ seine Dimension gefunden zu haben bzw. gilt im nordafrikanischen Land derzeit als eine Art Nationalheld.

Bekannte Spieler

Der Star der ägyptischen Nationalmannschaft ist zweifelsohne der torgefährliche Offensivallrounder Mohamed Salah, der im Sommer 2017 vom italienischen Vizemeister AS Rom schweren Herzens an den englischen Spitzenklub FC Liverpool verkauft wurde und auch bei den „Reds“ sofort zu einem ausragenden Spieler avancierte. Ein weiterer Schlüsselspieler von Ägypten, für den der amtierende schweizerische Serienmeister FC Basel zum Sprungbrett wurde und der nun in der englischen Premier League sein Geld verdient, ist Mohamed Elneny von Arsenal London. Der defensive Mittelfeldspieler ist zwar bei den „Gunners“ alles andere als gesetzt, aber wiederum nicht aus Ägyptens Stammelf wegzudenken. Darüber hinaus stehen der Innenverteidiger Ahmed Hegazy von West Bromwich Albion und der linke Flügelspieler Ramadan Sobhi von Stoke City bei Absteigern aus der höchsten englischen Liga unter Vertrag. Der Stürmer Ahmed Hassan schnuppert wenn auch als Ergänzungsspieler beim portugiesischen Klub Sporting Lissabon Europa-League-Luft, der rechte Flügelspieler Trézéguet wurde vom belgischen Aushängeschild RSC Anderlecht leihweise an den türkischen Erstligisten Kasimpasa abgegeben und der rechte Abwehrspieler Omar Gaber wurde vom FC Basel für das Jahr 2018 an den US-MLS-Klub Los Angeles FC verliehen. Der 45-jährige Kapitän und Tormann Essam El-Hadary vom saudischen Erstligisten Al-Taawoun wird bei einer Nominierung für das Turnier in Russland als ältester Spieler bei einer WM-Endrunde aller Zeiten einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde finden.

Stärken

Das Herzstück des ägyptischen Nationalteams bei der WM 2018 ist zweifelsohne das Offensivpaket rund um Salah. Der FC-Liverpool-Star ist zum einen extrem torgefährlich und übernimmt zum anderen auch die Führungsrolle im offensiven Mittelfeld, in dem auch Abdallah Said von Al-Ahly Kairo sowie Sobhi auf dem linken Flügel, hinter Hassan. Dahinter ist der Sechser Elneny eine weitere wichtige Stütze bei Ägypten.

Schwächen

Die ägyptische Auswahl ist stark von ihrem Star schlechthin Salah abhängig. Bei einem guten Tag des Offensivallrounders des FC Liverpool können die „Pharaonen“ alle drei Gruppengegner vor großen Problemen stellen. Andernfalls sieht es rund um Ägypten, das nicht in allen Bereichen viel Qualität auf WM-Niveau zur Verfügung hat, gegen Uruguay und gegen den Gastgeber Russland düster aus.

Ägypten WM-Qualifikation

Ägypten stieg in der zweiten Runde in die afrikanische WM-Qualifikation ein, wobei man mit einem Gesamtscore von 1:4 und trotz einer 0:1-Auswärtsniederlage im Hinspiel erwartungsgemäß den Tschad eliminierte. In der dritten Stufe holten die „Pharaonen“ mit 13 Punkten aus sechs Spielen und mit vier Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte Uganda den ersten Rang in der Gruppe E. Hier ließ die ägyptische Auswahl unter anderem auch Ghana hinter sich. Die einzigen Punkteverluste gab es mit einem 0:1 in Uganda vom August 2017 sowie mit einem 1:1 in Ghana im letzten Gruppenspiel von Mitte November.

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Potenzial/Chancen

Die Ägypter sind nicht nur derzeit eine der stärksten Auswahlen auf dem afrikanischen Kontinent, sondern die „Pharaonen“ dürfen sich auch berechtigte Hoffnungen auf den erstmaligen Sprung in die nächste Phase bei einer WM-Endrunde machen. Salah kann an einem guten Tag Begegnungen auch im Alleingang entscheiden, das Mittelfeld hat auf jeden Fall ein gewisses Potential und zudem tankten die „Pharaonen“ seit der Bestellung von Cúper vor drei Jahren viel Selbstvertrauen. Zudem meinte es die Auslosung für die WM 2018 mit Ägypten recht gut.

Denn: Die „Pharaonen“ treffen in der Gruppe A auf den Gastgeber Russland sowie auf Saudi Arabien und auf Uruguay. Die „Celeste“ sind natürlich eine harte Nuss, aber die „Sbornaja“ und vor allem die „Grünen Falken“ sind von der Papierform auf jeden Fall machbare Aufgaben. Und selbst gegen das südamerikanische Spitzenteam ist vor allem an einem guten Tag von Salah ein Punktegewinn realistisch. Dementsprechend kann sich Ägypten berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Platz und somit auf ein erstmaliges Weiterkommen bei einer WM-Endrunde machen. Wenn man dieses historische Ziel erreichen sollte, trifft die Cúper-Auswahl im WM Achtelfinale auf die besten zwei Teams aus der Gruppe B. Dorthin wurde allerdings die beiden Kaliber Spanien und Portugal gelost, Marokko und dem Iran drohen die Rollen der Punktelieferanten. Zudem wäre Ägypten gegen die „Furia Roja“ oder gegen den amtierenden Europameister auf dem Papier chancenlos.

Ägypten WM 2018 Wettquoten

aktuelle Tipico Wettquote auf Ägypten als Weltmeister: 200,00

Endgültiger WM-Kader Ägypten – Ägyptische Nationalmannschaft

Tormänner:

Essam El-Hadary  (Al-Taawoun Buraida),

Ahmed El-Shenawy (Zamalek Kairo),

Sherif Ekramy (Al Ahly Kairo)

Abwehrspieler:

Ahmed Fathy (Al Ahly Kairo),

Ahmed Elmohamady (Aston Villa),

Mohamed Abdel-Shafy (Al Fateh),

Ahmed Hegazi (West Bromwich Albion),

Omar Gaber (Los Angeles FC),

Ali Gabr (West Bromwich Albion),

Saad Samir (Al Ahly Kairo),

Ayman Ashraf (Al Ahly Kairo),

Mahmoud Hamdy (Zamalek Kairo)

Mittelfeldspieler:

Mohamed Elneny (Arsenal London),

Abdallah Said (Kuopion PS),

Shikabala (Al-Raed Buraida),

Trézéguet (Kasimpasa),

Ramadan Sobhi (Stoke City),

Tarek Hamed (Zamalek Kairo),

Amr Warda (Atromitos Athen),

Sam Morsy (Wigan Athletic)

Stürmer:

Mohamed Salah (Liverpool),

Marwan Mohsen (Al Ahly Kairo),

 

Kahraba (Al-Ittihad Dschidda),

Stand: 04.06.2018

 



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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!




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