WM 2010 Spielbericht & Pressestimmen | Deutschland – England Achtelfinale

28. Juni 2010 | gepostet in Fussball WM News
Fussball WM News

Was für ein gestriger Tag. Im Klassiker der Erzfeinde setzte sich Deutschland eindrucksvoll mit 4:1 gegen England durch und setzte die Messlatte höher. In einem geschichtsträchtigen Spiel machte  die Löw-Elf die großmäuligen Engländer nass. Erstmals in der Geschichte des Fußballs schenkte eine deutsche Nationalmannschaft dem Mutterland des Fußballs 4 Tore ein. Wie so oft in solchen Klassikern wurden Helden geboren. Thomas Müller spielte sich bei der Gala-Vorstellung mit seinen beiden Treffern ins Rampenlicht und Klose zieht in der ewigen Torschützenliste mit Pele gleich. Dieser Klassiker wird noch lange Zeit für Zündstoff sorgen. Die Three Lions wurden vom Schiedsrichter klar benachteiligt. Das Tor von Lampard zum 2:2 Ausgleich fand keine Anerkennung. Da werden Erinnerungen wach – Wembley lässt grüßen.

 

Aufstellung Deutschland:

Neuer – Lahm, Mertesacker, A. Friedrich, Boateng – Khedira, Schweinsteiger – T. Müller, Podolski – Özil – Klose      

Einwechslungen:

72. Gomez für Klose

72. Trochowski für T. Müller

83. Kießling für Özil

Aufstellung England:

D. James – G. Johnson, Terry, Upson, A. Cole – Lampard, Barry – Milner, Gerrard – Defoe, Rooney

Einwechslungen:

64. J. Cole für Milner

71. Heskey für Defoe

87. Wright-Phillips für G. Johnson

 

Gleich von Beginn an merkte an den gegenseitigen Respekt beider Mannschaften an. Sowohl die Deutschen als auch die Engländer waren zunächst auf Fehlervermeidung aus. Dennoch muss man klar festhalten, dass die Löw-Elf das aktiviere und spielerisch stärke Team war. Nach 4 Minute prüfte Özil den Schlussmann der Engländer, doch James war auf der Hut. Die Three Lions waren in der Offensive kaum vorhanden. Lediglich über die Zweikämpfe nahm man das Spiel an. Ein präziser Abstoß von Neuer in der 20. Minute leitete die Führung der DFB-Elf ein. Das Leder landete genau bei Klose, der sich im entscheidenden Moment gegen Upson durchsetzen konnte und noch im Fallen das Leder zum 1:0 für Deutschland einnetzte. Klose stand beim Zuspiel von Neuer zwar im Abseits, allerdings existiert dieses laut Reglement bei Abstoß, Ecke und Einwurf nicht. Mit seinem 12. WM-Tor zog der Bayern-Stürmer in der ewigen Torjägerliste mit der Fußball-Legende Pele gleich. Nun waren auch die Three Lions endlich wach und intensivierten ihre Angriffe. Dadurch boten sich Freiräume für die DFB-Kicker. In der 31. Minute scheiterte Klose an James. Nur eine Minute später machte es Podolski besser. Schön von Müller in Szene gesetzt, tunnelte der Kölner den englischen Torhüter und netzte aus spitzen Winkel ins rechte Eck ein. Die deutschen Fußballfans waren aus dem Häuschen. Gerade wo Deutschland das Spiel kontrollierte, gelang den Engländern der Anschlusstreffer. Gerrard flankte in den deutschen Strafraum und Upson, der von Mertesacker und Boateng nicht richtig angegangen wurde, köpfte zum 1:2 ein. Beim Gegentor sah Neuer ebenfalls nicht gut aus. Nur eine Minute später war Lampard zur Stelle und zog aus 17 Metern Entfernung ab – 2:2 Ausgleich. Der Ball prallte von der Lattenunterkante ins Tor und war klar hinter der Linie. Die englischen Fans im Stadion tobten. Doch der Schiedsrichter Jorge Larrionda aus Uruguay verweigerte den Three Lions den klaren Treffer – Pech für England und Glück für Deutschland. Die DFB-Elf ging mit der knappen Führung in die Halbzeitpause.

Ohne personelle Änderungen ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Die DFB-Elf zog sich weit zurück und überließ den Engländern das Mittelfeld. In der 52. Minute hatte Lampard Pech, als er mit seinem gewaltigen Freistoß aus gut 35 Metern nur die Latte traf. Die Three Lions erhöhten den Druck auf Deutschland und die DFB-Kicker konnten nur selten für Entlastung sorgen. Arne Friedrich machte das Spiel seines Lebens. Im 1 gegen 1 konnte man den Abwehrspieler nicht überwinden.

In der 67. Minute fiel dann die Vorentscheidung für Deutschland. Bei einem Freistoß waren die Engländer zu weitaufgerückt und wurden durch Schweinsteiger und Müller eiskalt ausgekontert. Müller leitete sein Tor selbst ein. Der Youngster der Bayern passte auf Schweinsteiger, der ließ Johnson stehen und spielte zurück auf Müller. Aus gut 15 Metern Entfernung vollstreckte Müller zum 3:1 für Deutschland! Nur 3 Minuten später war wieder Müller zur Stelle. Ebenfalls nach einem wunderschönen Konterangriff ließ Özil im Laufduell an der Außenlinie Barry stehen und legte im Strafraum quer zu Müller ab. Der bedankte sich mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 für Deutschland. Die Engländer waren nun geschockt und Deutschland kontrollierte die restliche Partie.

Am Samstag, den 3. Juli um 16.00 Uhr in Kapstadt, trifft Deutschland im Viertelfinale auf Argentinien. Die Gauchos gewannen gegen Mexiko verdient mit 3:1. Erinnerungen in die WM 2006 in Deutschland werden wach.

 

Zum Abschluss noch einige Pressemitteilungen aus der ganzen Welt – Zum Zunge schnalzen:

England

Daily Mail:

"Immerhin – die Sonne scheint noch! Deutschland zerstört England 4:1 (mit viel Hilfe von einem Schiedsrichter-Assistenten aus Uruguay)

Daily Mirror:

"England macht ein Nickerchen – Lampard wurde ein Tor aberkannt, aber die Deutschen verdienen den Sieg."

SkySports:

"Zeit zu gehen, Fabio? Das Spiel wurde nicht verloren wegen Larriondas Fehlentscheidung. Es wurde verloren wegen Englands Schwäche in der Abwehr. Die Defensive hat völlig den Überblick verloren. Jetzt stellt sich die Frage: Sollte die FA Capello rauswerfen oder ihm doch noch eine neue Chance geben?"

Sun:

"Ein unnützer Schiedsrichter – südamerikanischer Offizieller erkennt Tor ab"

The Guardian:

Englands Hoffnungen enden, Deutschland spaziert zum Sieg

Twitterer Tom_Jolley gibt den Hoffnungen vieler England-Fans Ausdruck:

"Die FIFA hat sich für den Schiri entschuldigt und das Spiel wird wiederholt."

Twitterer rlancefield:

"Rooney spielte echt besser, als er einen gebrochenen Fuß hatte."

 

Italien

Tuttosport:

"Capello beraubt!"

La Repubblica:

"Lehrstunde von Deutschland – Capello kommt nach Hause."

Football Italia:

"Fabio Capellos WM-Traum ist vorbei. Deutschland gewinnt 4:1, aber Lampards Tor wird nicht gegeben, obwohl der Ball die Torlinie überquert hat."

 

Spanien

As:

"Das nicht gegebene Lampard-Tor belebt die Diskussionen um das Finale von 1966."

El Mundo Deportivo:

"Die Rache für 66!"





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