WM 2010 in Südafrika: Rückblick

13. Juli 2010 | gepostet in Fussball WM News
Fussball WM News

4 Wochen lang schaute die gesamte Welt nach Südafrika. 4 Wochen Fußball-Begeisterung und Spannung pur. Grandiose Spiele, eine Wahnsinns Stimmung, Freude und Traurigkeit und Skandale – Das war die Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Die wichtigsten WM Fakten halten wir noch einmal fest und geben Euch einen WM 2010 Rückblick mit den wichtigsten Themen der Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika.

Deutschland

Die deutsche Nationalmannschaft hat eine beeindruckende Leistung bei der WM-Endrunde 2010 in Südafrika abgeliefert. Besonders der 4:1 Sieg gegen England und der 4:0 Sieg gegen Argentinien gehen als historische Siege in die WM Geschichte ein. Zweifelsohne spielte Deutschland den tollsten Fußball in Südafrika. Das spielerische Gesamtniveau der WM war sportlich gesehen ziemlich schwach. Die Löw-Elf war somit eine echte Bereicherung und für viele auch eine Überraschung. Viele Fußballexperten hatten nie im Leben damit gerechnet, dass die deutsche Nationalmannschaft um den WM-Titel mitspielen würde. Erst im Halbfinale musste man sich dem Europameister und späteren Weltmeister Spanien mit 0:1 geschlagen geben. Im kleinen Finale, im Spiel um Platz 3, siegte die DFB-Auswahl mit 3:2 gegen Uruguay. Damit hat Deutschland als erste Nation zweimal in Folge das kleine Finale gewonnen.

Die Bundesliga

Die Bundesliga ist stark, wie kaum zu vor. Praktisch gesehen, waren in jedem WM-Spiel Bundesliga-Akteure vertreten. Mit 61 Spielern stellte die Bundesliga nach der Premier League (England – 96 Spieler) die meisten Akteure. Im WM-Finale zwischen Holland und Spanien standen gleich 6 Bundesliga-Legionäre mit Robben, Mathijsen, van Bommel, Braafheid, Elia und Boulahrouz auf dem Platz.

Rache von/für Wembley 1966

Bereits im Achtelfinale traf die deutsche Nationalmannschaft auf den Erzfeind England. Beim Spielstand von 2:1 für Deutschland zog Englands Frank Lampard aus der zweiten Reihe ab und das Leder prallte von der Lattenkanten-Unterseite direkt ins Tor von Neuer ab. Ein klarer Treffer und ein reguläres Tor. Doch das Schiedsrichter-Gespann verwehrte den Three Lions den Treffer. Somit wurde das legendäre Wembley-Tor von 1966, durch das England Weltmeister wurde, egalisiert.

Die Engländer kassierten am Ende eine 4:1 Pleite gegen die DFB-Auswahl und schieden im Achtelfinale aus. Ein sensationeller Sieg der Löw-Elf in Südafrika.

Bester Junger Spieler des Turniers und Torschützenkönig: Thomas Müller

Es "müllert" wieder! Der Bayern-Profi, Thomas Müller, hat sich die Auszeichnung des besten Nachwuchsspielers des Turniers gesichert. Mit seinen 5 Toren wurde Müller obendrein auch Torschützenkönig dieser WM-Endrunde in Südafrika. Am Ende lag Müller torgleich mit Villa, Sneijder und Forlan. Doch der Bayern-Spieler hat neben seinen 5 Treffern noch 3 Assists (Vorlagen) zu verbuchen. Damit ist Müller der Topscorer des Turniers und sichert sich verdientermaßen den Goldenen Schuh. Eine Wahnsinns Leistung. Man bedenke, Müller ist erst 20 Jahre jung und diese WM war seine erste WM-Endrunde.

Weitere Auszeichnungen

Goldener Ball (bester Spieler des Turniers): Diego Forlan – Uruguay

Silberner Ball: Wesley Sneijder – Niederlande

Bronzener Ball: David Villa – Spanien

Goldener Schuh (Torschützenkönig der WM): Thomas Müller – 5 Tore, 3 Assists – Deutschland

Silberner Schuh: David Villa – 5 Tore, 1 Assist – Spanien

Bronzener Schuh: Wesley Sneijder – 5 Tore, 1 Assist – Holland

Goldener Handschuh (Bester Torwart des Turniers): Iker Cassilas – Spanien

FIFA Fairplay Auszeichung (fairste Mannschaft): Spanien

Das Finale und ein neuer Weltmeister

Bereits vor dem WM-Finale in Südafrika war klar, dass es einen neuen Weltmeister geben wird. Im WM-Finale standen sich Holland und Spanien gegenüber. Beide Mannschaften gewannen noch nie den WM-Titel. In der Verlängerung (116. Minute) erzielte Iniesta den 1:0 Sieg-Treffer für die Iberer. Die Spanier dürfen sich nun den ersten Stern auf die Brust nähen.

Die Superstars

Viel wurde vor der WM von Ronaldo, Kaka, Messi oder Rooney berichtet. Alle wollten die Fans bei der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika verzaubern. Spätestens im Viertelfinale war jedoch für diese Superstars Schluss. Ihre Fotos schmücken die Zeitungen und Plakatwände, als diese bereits längst zu Hause wieder waren. Wer hätte das gedacht? Kein Tor von Rooney, Kaka oder Messi!

Italien und Frankreich

Für den ehemaligen Weltmeister Italien und ehemaligen Vize-Weltmeister Frankreich war bereits nach der Vorrunde Schluss. Beide Mannschaften belegten jeweils den letzten Tabellenplatz in ihrer Vorrundengruppe. 2 Nationen sind komplett fussballerisch am Ende. So tief ist wohl noch niemand gefallen.

Der Gastgeber Südafrika

Bei bisher allen Fußball Weltmeisterschaften hat das Gastgeberland immer die Vorrunde überstanden. Die Südafrikaner, die Bafana Bafana, ist die erste Mannschaft in der WM-Geschichte, die das nicht gelungen ist.

Vuvuzelas

Das wohl nervigste Markenzeichen der WM in Südafrika waren die ohrenbetäubenden Vuvuzelas. Die einen fanden sie zu laut, andere fanden Sie nervig und ein Teil der Fußballfans meinten die Vuvuzelas gehörten einfach dazu. Umstrittener kann eine Tröte wohl nicht sein. Leider waren Fangesänge kaum zu hören oder auch einen Raunen nach eine vergebenen Torchance. Das Vuvuzela-Getröte übertönte dominant alles andere.

Jabulani (WM 2010 Spielball)

Der Jabulani WM-Ball ist der wohl unberechenbarste Ball aller Zeiten. Viele Diskussionen gab es um diesen Ball – Besonders von den Engländern… .

Orakel-Krake Paul

Das Orakel dieser WM 2010 ist bzw. war der Krake Paul. Mit seinen rund 2,5 Jahren sagte Paul alle Spiele mit deutscher Beteiligung zu 100% richtig voraus. Durch das Auffressen von Muscheln in Behältern mit der jeweiligen Landesfahne wurden die Siege und beiden Niederlagen der deutschen Nationalmannschaft richtig vorhergesagt. Fraß der Krake die Muscheln aus dem Behälter mit der deutschen Fahne, so bedeutete dies letztendlich ein Sieg für Schwarz-Rot-Gold.

Die Schiedsrichter und ihre Entscheidungen

Wie so oft standen die Schiedsrichter im Mittelpunkt dieser WM-Endrunde in Südafrika. In jedem Fall haben die Schiris diese WM mit ihren teilweise fragwürdigen Entscheidungen mitentschieden. Teilweise blind, parteiisch oder einfach nur unfähig sorgten die Entscheidungen der Referees für regelmäßiges Kopfschütteln. Wir erinnern uns an das Abseitstor der Argentinier im Achtelfinale gegen ein spielbestimmendes Mexiko, dass nicht gegebene Tor der Engländer gegen Deutschland im Achtelfinale oder auch die vielen Fehlentscheidungen zu Gunsten der Spanier, die den Titel-Gewinn erst möglich gemacht hatten. Einige Schiedsrichter sollten lieber Spiele von "Dorf-Jugendmannschaften" leiten.
 


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