Italien – WM 2010 Wetten
Trainer: Marcello Lippi
WM-Teilnahmen: 16
Größte WM-Erfolge: Weltmeister (1934, 1938, 1982)
Die "Azzurri" haben bislang an 16 von 18 Weltmeisterschaften teilgenommen. Mit zwei Ausnahmen (1930 wurde man nicht für die erste Ausgabe in Uruguay eingeladen, für die WM-Endrunde von 1958 in Schweden konnte man sich nicht qualifizieren) nahm Italien an allen WM-Endrunden teil. Ein Beweis dafür, dass das sportliche Leistungsvermögen gerade bei großen Turnieren wiederlegt wird. Gerade bei den Weltmeisterschaften waren die Italiener besonders erfolgreich, 1934 und 1938 holte man gleich zwei Titel in Folge. 1934 gelang den "Azzurri" dieses Kunststück bei der ersten WM, die man im eigenen Land ausgetragen hat. 1936 untermauerten die Italiener bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin ihre Vormachtstellung und holten Gold. Bei der WM von 1938 in Frankreich verteidigten die Italiener ihren Titel und wurden abermals Weltmeister. Danach folgte allerdings eine Durststrecke bis zum nächsten Triumph bei einer WM, die nicht weniger als 46 Jahre dauerte. 1970 wurde in Mexiko das Finale erreicht: Nach einem denkwürdigen 4:3 gegen Deutschland im Halbfinale unterlag man Brasilien mit 1:4. Zwei Jahre zuvor hatte sich Italien in der Heimat den bisher einzigen Europameistertitel aus sieben Teilnahmen geholt: Einem 1:1 gegen das damalige Jugoslawien folgt ein 2:0 im Wiederholungsspiel. Damit rehabilitierten sich die Italiener von ihrer Blamage bei der WM von 1966, wo man nach einem 0:1 gegen Nordkorea bereits nach der Vorrunde ausgeschieden ist. Das überhaupt eine der größten Überraschungen in der Fußball-Geschichte. 1982 wurden die "Azzurri" dank eines 3:1 im Endspiel gegen Deutschland in Spanien zum dritten Mal Weltmeister, Paolo Rossi war dabei die Schlüsselfigur. 2006 trotzte man dem großen Manipulationsskandal in der Serie A und bezwang nach einem 2:0 gegen den Ausrichter Deutschland Frankreich im Elfmeterschießen mit 5:3. Bei der EURO 2008 kam nach einem 2:4 im Penaltyschießen gegen den späteren Triumphator Spanien im Viertelfinale das Aus. Beim Konföderationen-Pokal von 2009 in Südafrika belegten die "Azzurri" in der Gruppe B hinter Brasilien und den USA sowie vor Ägypten aufgrund der Tordifferenz nur den dritten Platz und musste damit bereits nach Vorrunde die Heimreise antreten.
Italien Trainer
Marcello Lippi steht in seiner zweiten Amtszeit als italienischer Teamchef. Der 62-jährige frühere Abwehrspieler, der nach dem WM-Triumph sein Amt zurückgelegt hatte, folgte nach der EURO 2008 seinem Nachfolger Roberto Donadoni nach. Lippis erste Trainerstation in der Serie A war von 1992 bis 1993 Atalanta Bergamo. Es folgten in chronologischer Reihenfolge die SSC Napoli, Juventus Turin, Inter Mailand und danach erneut die "Alte Dame". Mit Juventus Turin holte sich der heute 61-Jährige fünf italienische Meistertitel, einen italienischen Pokal, vier italienische Superpokale, eine Champions League, einen europäischen Superpokal und einen Weltpokal.
Bekannte Spieler
Im Tor ist Gianluigi Buffon von Juventus Turin seit Jahren die Fixgröße. Mit seinen Mannschaftskollegen Fabio Cannavaro und Giorgio Chiellini sowie mit Gianluca Zambrotta von der AC Milan hat man eine unvergleichbar starke Abwehr. Die Auswahl im Mittelfeld fällt im Gegensatz dazu etwas mager aus. Mit Mauro German Camoranesi von Juventus Turin, mit Daniele De Rossi von der AS Roma sowie mit Gennaro Gattuso und mit Andrea Pirlo von der AC Milan, der nun allerdings auf jeden Fall für das erste Gruppenspiel gegen Paraguay am 14. Juni ausfallen wird, hat man erfahrene Spieler in den Reihen. Im Sturm setzt Lippi derzeit vor allem auf den bei der AC Fiorentina zur alten Form zurückgekehrten Alberto Gilardino, auf Antonio Di Natale von Udinese Calcio, auf Vincenzo Iaquinta von Juventus Turin sowie auf Giampaolo Pazzini von Sampdoria Genua. Luca Toni wollte sich nach seinem Wechsel von Bayern München zur AS Roma im Frühjahr ins Team spielen, doch der großgewachsene Goalgetter wurde letztendlich nicht berücksichtigt. Der WM-Held von 2006, Fabio Grosso von Juventus Turin, wurde bereits aus dem WM-Kader für Südafrika aussortiert.
Stärken
Die italienische Nationalmannschaft ist im internationalen Vergleich auf allen Positionen wenig überraschend qualitativ hoch besetzt. Vor allem die Abwehr und der Angriff sind um einen Tick stärker, auch wenn der Großteil der Defensivspieler und Tormann Buffon bei Juventus Turin unter Vertrag stehen und sich die "Alte Dame" in einer unglaublichen sportlichen Krise befindet. Im Angriff sind Gilardino, Di Natale, Rossi und Pazzini jederzeit für einen Treffer gut. Außerdem treten die Italiener traditionell taktisch sehr diszipliniert und Pirlo sowie mit De Rossi stellt man vermutlich das beste zentrale-Mittelfeld-Duo der Welt, wobei Pirlo nun gegen Paraguay ausfallen wird.
Schwächen
Wenn bei den "Azzurri" ein Schlüsselspieler einen schwarzen Tag erwischt, droht dem Team als Gesamtes ein Debakel. Das ist beispielsweise bei der 0:3-Pleite gegen die Niederlande bei der Gruppenphase der EURO 2008 der Fall gewesen. Außerdem tendieren die Italiener bei vermeintlich schwächeren Gegner zur Überheblichkeit und das kann gelegentlich auch schief laufen. Außerdem bleibt Teamchef Lippi trotz des steigenden Alters seiner Spieler stur und setzt nur auf wenige neue Kräfte, wobei er zu sehr auf sein persönliches Verhältnis mit den einzelnen Spieler schaut. Die nicht-Berücksichtung von Sampdoria-Star Antonio Cassano sorgt beispielsweise für heftige Diskussionen.
Italien WM-Qualifikation
Die "Azzurri" sind gemeinsam mit Irland, mit Bulgarien, mit Georgien, mit Zypern, mit Montenegro und mit Georgien in die UEFA-Gruppe 8 gelost worden und haben sich mit 24 Punkten sowie mit sechs Zählern Vorsprung auf die Iren den ersten Platz gesichert. Das Brisante daran ist gewesen, dass die Italiener in den Begegnungen gegen "The Boys in Green" auf ihren früheren Teamchef sowie auf den italienischen Startrainer Giovanni Trapattoni getroffen sind. Gegen Irland haben die Italiener zweimal Unentschieden gespielt: Einem 1:1 in der Heimat am 1. April 2009 folgte am 10. Oktober ein 2:2 auf der "Grünen Insel".
Potenzial/Chancen
Die Italiener können vor der WM-Endrunde von Losglück sprechen, denn die "Azzurri" treffen in der Gruppe F auf Paraguay, auf die Slowakei und auf Neuseeland. Auf dem Papier sind die Italiener auf jeden Fall die Favoriten auf den ersten Platz, die Paraguayer und die Slowaken haben mit Abstand die besten Chancen auf das zweite Achtelfinal-Ticket. Allerdings hätte sich die italienische Nationalmannschaft vor dem Konföderationen-Pokal vom vergangenen Jahr gegen die "All Whites" beinahe blamiert: Die Begegnung endete letztendlich mit 4:3. Im Achtelfinale würden die Italiener auf einen Vertreter der Gruppe E mit den Niederlanden, mit Dänemark, mit dem Kamerun und mit Japan treffen. Ein Duell gegen die "Oranjes" wäre ein vorgezogenes Endspiel, gegen die weiteren drei Teams wäre Italien der klare Favorit auf den Aufstieg ins Viertelfinale.
Italien WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Italien als Weltmeister: 14
Vor der WM war die Wettquote auf Italien 14 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Italien Wettquoten
WM-Kader Italien – Italienische Nationalmannschaft
Tormänner:
Gianluigi Buffon (Juventus Turin)
Morgan De Sanctis (SSC Neapel)
Federico Marchetti (Cagliari Calcio)
Abwehrspieler:
Salvatore Bocchetti (FC Genua)
Leonardo Bonucci (AS Bari)
Fabio Cannavaro (Juventus Turin)
Giorgio Chiellini (Juventus Turin)
Domenico Criscito (FC Genua)
Christian Maggio (SSC Neapel)
Gianluca Zambrotta (AC Mailand)
Mittelfeldspieler:
Mauro Camoranesi (Juventus Turin)
Daniele De Rossi (AS Rom)
Gennaro Gattuso (AC Mailand)
Claudio Marchisio (Juventus Turin)
Riccardo Montolivo (AC Florenz)
Angelo Palombo (Sampdoria Genua)
Simone Pepe (Udinese Calcio)
Andrea Pirlo (AC Mailand)
Stürmer:
Antonio Di Natale (Udinese Calcio)
Alberto Gilardino (AC Florenz)
Vincenzo Iaquinta (Juventus Turin)
Giampaolo Pazzini (Sampdoria Genua)
Fabio Quagliarella (SSC Neapel)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Italien Spiele/Termine – Gruppe F
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 14.06. / 20:30 | F | Italien - Paraguay | 1-1 |
| 15.06. / 13:30 | F | Neuseeland - Slowakei | 1-1 |
| 20.06. / 13:30 | F | Slowakei - Paraguay | 0-2 |
| 20.06. / 16:00 | F | Italien - Neuseeland | 1-1 |
| 24.06. / 16:00 | F | Slowakei - Italien | 3-2 |
| 24.06. / 16:00 | F | Paraguay - Neuseeland | 0-0 |
WM 2010 Gruppe F - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Paraguay | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 2 | Slowakei | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Neuseeland | 3 Spiele / 3 Punkte |
| 4 | Italien | 3 Spiele / 2 Punkte |
Griechenland – WM 2010 Wetten
Trainer: Otto Rehagel
WM-Teilnahmen: 1
Größte WM-Erfolge:
Griechenland steht vor seiner zweiten WM-Teilnahme. Der bisher einzige Auftritt bei einer Endrunde fand im Jahr 1994 in den USA statt. Damals beendeten die Hellenen die Gruppe D gegen Nigeria, gegen Bulgarien und gegen Argentinien punktelos und torlos, wobei man gegen Argentinien sowie gegen Bulgarien jeweils vier Tore kassiert hat und gegen Nigeria mit 0:2 vom Platz gegangen ist. Gegen Argentinien und gegen Nigeria wird die griechische Nationalmannschaft auch bei der heurigen WM-Endrunde antreten. Zudem hat die griechische Nationalmannschaft an drei Europameisterschaften teilgenommen, wobei man sich 2004 in Portugal sensationell den Titel holte: Die Lusitaner wurden im Endspiel mit 1:0 bezwungen. 1980 in Italien sowie 2008 in Österreich und in der Schweiz kam bereits nach der Vorrunde das Aus. Das selbe Schicksal ereilte die Hellenen beim Konföderationen-Pokal von 2005 in Deutschland.
Griechenland Trainer
Otto Rehhagel betreut die griechische Nationalmannschaft seit dem 9. August. Mit der Qualifikation für die WM 2002 in Japan in Südkorea klappte es zwar nicht mehr, aber der 71-jährige Deutsche führte die Hellenen zur EURO 2004 nach Portugal, wo man dank einer konsequenten Manndeckung und einem herausragenden Defensivverhalten den Titel geholt hat. Vor seinem Wechsel nach Griechenland hatte Rehhagel, der seit dem 1. Juli 1972 als Trainer arbeitet, unter anderem Werder Bremen, Borussia Dortmund, Arminia Bielefeld, Werder Bremen, Bayern München und den 1. FC Kaiserslautern betreut. Mit Werder Bremen holte "König Otto" zwei deutsche Meistertitel, einen deutschen Cup, drei deutsche Super-Cup und einen Europa-Cup der Cup-Sieger. Zudem holte der heute 71-Jährige 1980 mit Fortuna Düsseldorf den deutschen Cup und 1998 mit dem 1. FC Kaiserslautern einen deutschen Meistertitel.
Bekannte Spieler
Von der Europameister-Elf von 2004 stehen nur noch Kapitän Giorgos Karagounis, sein Mittelfeld-Kollege bei Panathinaikos Athen Kostas Katsouranis sowie ein Defensivmann der "Kleeblätter", Giourkas Seitaridis, und Stürmer Angelos Charisteas vom deutschen Bundesligisten 1. FC Nürnberg im Teamkader. Die beiden Verteidiger Evangelos Moras vom FC Bologna und Sokratis Papastathopoulos vom FC Genoa sowie Mittelfeldmann Alexandros Tziolis vom Absteiger AC Siena stehen in der italienischen Serie A unter Vertrag. Stürmer Theofanis Gekas von Hertha BSC Berlin verdient ebenfalls in der deutschen Bundesliga unter Vertrag, Vasilis Pliatsikas von Schalke 04 fällt verletzungsbedingt aus. Mit Sotirios Kyrgiakos spielt ein Abwehrspieler beim englischen Rekordmeister FC Liverpool, Giorgos Samaras stürmt für den schottischen Vizemeister Celtic Glasgow.
Stärken
Ein Vorteil ist auf jeden Fall die Tatsache, dass die griechische Nationalmannschaft wie bei jedem anderen Fußball-Großereignis nichts zu verlieren hat und dementsprechend befreit aufspielen kann. Genau dieser Faktor hat den Hellenen zu ihrem Europameister-Titel im Jahr 2004 in Portugal verholfen. Eine weitere Stärke ist die fast 40-jährige Trainer-Erfahrung ihres Teamchefs Rehhagel. Die meiste Qualität im Kader findet sich im Angriff wieder: Dimitris Salpingidis von Panathinaikos Athen, Gekas und Samaras haben jene drei Stürmer, die momentan gesetzt sind, haben insgesamt 28 Tore in 109 Länderspielen auf ihrer Visitenkarte stehen. Charisteas, der in 81 Länderspielen 23 Mal getroffen hat, ist derzeit nur vierte Wahl: Auch das spricht für die Qualität im Angriff. Die Hellenen verstehen es zudem, aus einem wenig attraktiven Fußball positive Resultate herauszuholen.
Schwächen
Dass der EM-Triumph von 2004 ein Strohfeuer gewesen ist, ist offensichtlich. Die griechische Auswahl ist keine Turniermannschaft und ein eiserner Wille, eine konsequente Defensivarbeit und die Erfahrung von Teamchef Rehhagel können im Normalfall höchstens nur einmal etwas daran ändern. Im Tor hat "König Otto" Alexandros Tzorvas von Panathinaikos Athen zum Stammtormann befördert, doch der fünfmalige Internationale muss noch Länderspiel-Erfahrung sammeln. Außerdem nimmt Rehhagel je nach dem Gegner oft Änderungen im Spielstil vor.
Griechenland WM-Qualifikation
Die Griechen haben sich in der UEFA-Gruppe 2 mit 20 Punkten hinter der Schweiz und vor Lettland, vor Israel, vor Luxemburg und vor Moldawien den dritten Platz geholt. In den Duellen gegen die Eidgenossen haben die Hellenen zweimal den Kürzeren gezogen: Einem 1:2 in der Heimat am 15. Oktober 2008 folgte ein 0:2 in der Schweiz am 5. September 2009. Gegen die Letten hat sich Griechenland hingegen mit einem Gesamtscore von 7:2 zweimal durchgesetzt: Einem 2:0 in der Fremde am 10. September 2008 folgte ein 5:2 in Athen am 10. Oktober 2009. In der Relegation wurde dann überraschend die Ukraine ausgeschaltet: Nach einem 0:0 in in Griechenland am 14. November sorgte Salpingidis im Rückspiel am 18. November für das Goldtor zum 0:1.
Potenzial/Chancen
Man kann schon jetzt sagen, dass die WM-Endrunden-Teilnahmen der griechischen Nationalmannschaft von Duellen mit Argentinien und mit Nigeria geprägt sind. 1994 in den USA haben die Hellenen ein 0:4 gegen die "Albiceleste" kassiert, gegen die "Super Eagles" hat man immerhin nur zwei Tore kassiert. Außerdem wird die griechische Nationalmannschaft bei der WM-Endrunde in Südafrika auf Südkorea treffen, wobei Argentinien und Nigeria zu favorisieren sind. Schafft Rehhagel doch die Sensation, so würde man im Achtelfinale auf einen Vertreter aus der Gruppe A mit Frankreich, mit Mexiko, mit Südafrika und mit Uruguay treffen. Spätestens dann wäre für die Griechen höchstwahrscheinlich Endstation.
Griechenland WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Griechenland als Weltmeister: 351 (Stand 04.06.2010)
Vor der WM war die Wettquote auf Griecheland 151
Aktuelle Griechenland Wettquoten
WM-Kader Griechenland – Griechische Nationalmannschaft
Tormänner:
Tzorvas (Panathinaikos Athen)
Chalkias (PAOK)
Sifakis (Aris Saloniki)
Abwehrspieler:
Seitaridis (Panathinaikos Athen)
Vyntra (Panathinaikos Athen)
Spiropoulos (Panathinaikos Athen)
A. Papadopoulos (Olympiakos)
Torosidis (Olympiakos)
Kyrgiakos (Liverpool)
Papastathopoulos (Genua)
Moras (Bologna)
Malezas (PAOK)
Mittelfeldspieler:
Karagounis (Panathinaikos Athen)
Katsouranis (Panathinaikos Athen)
Ninis (Panathinaikos Athen)
Prittas (Aris)
Tziolis (Siena)
Patzazoglou (Omonia Nikosia)
Stürmer:
Charisteas (Nürnberg)
Gekas (Hertha)
Salpingidis (Panathinaikos)
Samaras (Celtic)
Kapetanos (Steaua Bukarest)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Griechenland Spiele/Termine – Gruppe B
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 12.06. / 13:30 | B | Südkorea - Griechenland | 2-0 |
| 12.06. / 16:00 | B | Argentinien - Nigeria | 1-0 |
| 17.06. / 13:30 | B | Argentinien - Südkorea | 4-1 |
| 17.06. / 16:00 | B | Griechenland - Nigeria | 2-1 |
| 22.06. / 20:30 | B | Nigeria - Südkorea | 2-2 |
| 22.06. / 20:30 | B | Griechenland - Argentinien | 0-2 |
WM 2010 Gruppe B - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Argentinien | 3 Spiele / 9 Punkte |
| 2 | Südkorea | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Griechenland | 3 Spiele / 3 Punkte |
| 4 | Nigeria | 3 Spiele / 1 Punkt |
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Frankreich – WM 2010 Wetten
Trainer: Raymond Domenech
WM-Teilnahmen: 12
Größte WM-Erfolge: Weltmeister (1998), Vize-Weltmeister (2006), 3. Platz (1958, 1968), 4. Platz (1982)
Der Weltmeister von 1998, Frankreich, nimmt zum 13. Mal an einer WM-Endrunde teil. Vor zwölf Jahren haben die "Bleus" in ihrer Heimat nach zwölf Jahren ohne erfolgreiche Qualifikation als Gastgeber den Titel geholt, wobei der amtierende Weltmeister im Endspiel mit 3:0 bezwungen wurde. Nachdem man in der darauffolgenden Endrunde von 2002 in Japan und in Südkorea die Gruppe A gegen Dänemark, gegen den Senegal und gegen Uruguay auf den letzten Platz beendet hat, qualifizierten sich die "Bleus" 2006 in Deutschland erneut für das Finale: Zinedine Zidane brachte die Franzosen mit einem Elfmeter in Führung, Marco Materazzi sorgte für den Ausgleich. Nach dem Kopfstoß von "Zizou" gegen den italienischen Innenverteidiger scheiterte Frankreich im Elfmeterschießen mit 3:5 an die "Azzurri". Darüber hinaus wurde "L’Equipe tricolor" 1958 in Schweden sowie 1986 in Mexiko Dritter, vier Jahre zuvor in Spanien hatten sich die Franzosen zudem den vierten Platz geholt. Im Kampf um das Ticket für WM-Endrunde in Südafrika wurde ein unbestraftes Hands von Thierry Henry im Relegations-Rückspiel gegen Irland zum zu diesem Zeitpunkte unverhofften Retter. Auf kontinentaler Ebene haben die "Bleus" bislang zweimal triumphiert: 1984 wurde im eigenen Land Spanien mit 2:0 bezwungen, 2000 bezwang der damalige amtierende Weltmeister Italien in der Verlängerung mit 2:1. Brisant: Der damalige Torschütze zum Golden Gol, David Trezeguet,ist im gleichen Sommer ausgerechnet in die italienische Serie A zu Juventus Turin gewechselt. Bei der EURO 2008 in Österreich und in der Schweiz beendete die französische Nationalmannschaft die Gruppe C hinter den Niederlanden, hinter Italien und hinter Rumänien mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz. Bei den Konföderationen-Pokalen haben sich die Franzosen zweimal den Titel geholt: 2001 in Japan und in Südkorea wurden die "Samurai Blue" im Endspiel mit 1:0 bezwungen, 2003 wurde im eigenen Land der Kamerun nach der Verlängerung mit 1:0 geschlagen. Diese Begegnung stand allerdings im Zeichen von Marc-Vivien Foé: Der kamerunische Mittelfeldspieler war während des Semifinales gegen Kolumbien einem Herzstillstand erlegen.
Frankreich Trainer
Raymond Domenech hat die französische Nationalmannschaft am 12. Juli 2004 übernommen und ist, obwohl es nach dem zweiten Platz bei der WM-Endrunde von 2006 das Vorrunden-Aus bei der EURO 2008 gegeben hat, wenn auch umstritten nach wie vor im Amt. Allerdings hat der französische Verband für die Zeit nach Weltmeisterschaft bereits Laurent Blanc von Girondins Bordeaux geholt. Der 62-jährige Franzose hatte vor seiner Beförderung seit 1993 das U21-Nationalteam betreut und zuvor als Trainer beim heutigen französischen Drittligisten FC Mulhouse und Olympique Lyon gearbeitet. Domenech hatte seine aktive Karriere beim entthronten französischen Serienmeister begonnen und zwischen 1969 und 1977 als Außenverteidiger in 264 Pflichtspielen 13 Mal getroffen. Weiters hatte der achtmalige französische Internationale bei Racing Straßburg, bei Paris Saint Germain, bei Girondins Bordeaux und beim FC Mulhouse seine Fußball-Schuhe zerrissen.
Bekannte Spieler
Der Dreh- und Angelpunkt in der französische Nationalmannschaft ist Yoann Gourcuff von Girondins Bordeaux. Der 26-Jährige führt als Stellvertreter für den Dauerverletzten Franck Ribéry vom deutschen Rekordmeister Bayern München das offensive Mittelfeld an. Henry vom Klub-Weltmeister FC Barcelona und André-Pierre Gignac vom französischen Europa-League-Teilnehmer FC Toulouse bilden das Sturmduo, Nicolas Anelka vom englischen Meister FC Chelsea findet sich derzeit nur als Back-Up wieder. Bacary Sagna und William Gallas vom Chelsea-Stadtrivalen Arsenal London sowie Eric Abidal vom FC Barcelona und Patrice Evra vom englischen Topklub Manchester United bilden die Viererkette. Hugo Lloris von Olympique Lyon wurde von Domenech auf Kosten von Steve Mandanda, der bei Olympique Marseille unter Vertrag steht, zum Stamm-Tormann befördert. Staubsauger Lassana Diarra von Real Madrid fällt nach einer in der Vorbereitung erlittenen Verletzung für die WM-Endrunde aus.
Stärken
Die Franzosen sind grundsätzlich auf jeder Position top besetzt. Das Prunkstück der "Bleus" ist allerdings das Offensivspiel, wobei mit Gignac der amtierende Torschützenkönig in der französischen Ligue 1 der große Newcomer ist. Wenn man es sich als Teamchef leisten kann, Stars wie Benzema oder Anelka auf der Ersatzbank zu lassen, dann spricht das auf jeden Fall für viel Qualität im Angriff. Gourcuff ist der Motor im Spielaufbau der Bleus: Können der Star von Girondins Bordeaux und Ribéry ihre Topleistungen abrufen, dann kommt so gut wie niemand an sie heran.
Schwächen
Die Überheblichkeit hat der französischen Nationalmannschaft bereits öfters große Probleme bereitet, das war auch bei der EURO 2008 gegen Italien, gegen die Niederlande und gegen Rumänien der Fall. Der eindrucksvollste Beweis in den letzten Jahren war allerdings ein 1:3 in Österreich am 6. September 2008 und somit zum Auftakt der WM-Qualifikation. Außerdem ist das Spiel der Franzosen unter Domenech äußerst langsam und stereotypisch.
Frankreich WM-Qualifikation
Die französische Nationalmannschaft ist in der UEFA-Gruppe 7 gegen Serbien, gegen Österreich, gegen Rumänien, gegen Litauen und gegen Färöer-Inseln angetreten. Dabei haben die "Bleus", wie bereits erwähnt, zum Auftakt am 6. September 2008 ein böses Erwachen erlebt, denn Österreich ging in Wien mit 3:1 als Sieger vom Platz. Dieser Fehlstart hat den Franzosen auch das direkte Ticket für die Endrunde in Südafrika gekostet, den Serbien holte sich mit einem Punkt Vorsprung auf "L’Equipe tricolor" den ersten Platz. In der Relegation gab es zunächst am 14. November einen 1:0-Auswärtserfolg gegen Irland und dann am 18. November ein 1:1 nach der Verlängerung in der Heimat. Der alles entscheidende Treffer durch Gallas in der 103. Minute entstand allerdings aus einem ungeahndeten Hands von Henry. Der Stürmer des FC Barcelona kam unbestraft davon, für die Franzosen blieb die Einteilung in den zweiten Topf für die Vorrunde die einzige Konsequenz.
Potenzial/Chancen
Frankreich tritt in der Vorrunden-Gruppe A gegen den Gastgeber Südafrika, gegen Mexiko und gegen Uruguay an. Alles andere als der erste Platz wäre eine faustdicke Überraschung und der französische Verband könnte sich auf jeden Fall den zweiten Flop in Folge bei einem Fußball-Großereignis in Folge nicht leisten. Im Achtelfinale würde man auf einen Vertreter der Gruppe B mit Argentinien, mit Griechenland, mit Nigeria und mit Südkorea treffen: Mit Ausnahme der "Albiceleste" sind auch diese vier Teams für die "Bleus" im Normalfall mehr als schlagbar.
Frankreich WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Frankreich als Weltmeister: 101
Vor der WM war die Wettquote auf Frankreich 17 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Frankreich Wettquoten
WM-Kader Frankreich – Französische Nationalmannschaft
Tormänner:
Hugo Lloris (Olympique Lyon)
Steve Mandanda (Olympique Marseille)
Cédric Carrasso (Girondins Bordeaux)
Abwehrspieler:
Anthony Réveillère (Olympique Lyon)
Bacary Sagna (FC Arsenal)
William Gallas (FC Arsenal)
Gaël Clichy (FC Arsenal)
Éric Abidal (FC Barcelona)
Sébastien Squillaci (FC Sevilla)
Patrice Evra (Manchester United)
Marc Planus (Girondins Bordeaux)
Mittelfeldspieler:
Jéremy Toulalan (Olympique Lyon)
Alou Diarra (Girondins Bordeaux)
Florent Malouda (Chelsea)
Franck Ribéry (Bayern München)
Yoann Gourcuff (Girondins Bordeaux)
Abou Diaby (Arsenal)
Sidney Govou (Olympique Lyon)
Mathieu Valbuena (Olympique Marseille)
Stürmer:
Thierry Henry (FC Barcelona)
Nicolas Anelka (Chelsea)
Djibril Cissé (Panathinaikos Athen)
André-Pierre Gignac (FC Toulouse)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Frankreich Spiele/Termine – Gruppe A
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 11.06. / 16:00 | A | Südafrika - Mexiko | 1-1 |
| 11.06. / 20:30 | A | Uruguay - Frankreich | 0-0 |
| 16.06. / 20:30 | A | Südafrika - Uruguay | 0-3 |
| 17.06. / 20:30 | A | Frankreich - Mexiko | 0-2 |
| 22.06. / 16:00 | A | Mexiko - Uruguay | 0-1 |
| 22.06. / 16:00 | A | Frankreich - Südafrika | 1-2 |
WM 2010 Gruppe A - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Uruguay | 3 Spiele / 7 Punkte |
| 2 | Mexiko | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Südafrika | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Frankreich | 3 Spiele / 1 Punkt |
Elfenbeinküste – WM 2010 Wetten
Trainer: Sven-Göran Eriksson
WM-Teilnahmen: 1
Größte WM-Erfolge:
Mittlerweile gehören die Ivorer zu den besten Teams im afrikanischen Raum, die sich in den letzten Jahren in der Weltspitze etabliert haben. Mit zahlreichen Spitzenspielern machte die Elfenbeinküste erstmals 2006 auf sich aufmerksam. Bei der WM in Deutschland schlugen sich die Ivorer, trotz Ausscheidens in der Vorrunde bei ihrer ersten WM-Teilnahme aber achtbar. Nach dem man gegen die Niederlanden und Argentinien jeweils knapp verlor, gelang gegen Serbien & Montenegro dann der erste Erfolg. Die Ivorer gewannen nach insgesamt zwei Elfmetern mit 3:2. 1992 - Erstmals feiert die Elfenbeinküste ihren ersten Triumph. Beim Afrika-Cup in Senegal sicherten sich die Ivorer im Finale den ersten und bislang einzigen Sieg. Die ab diesem Zeitpunkt besten Jahre erlebte das Team 2006 und 2008. Im Afrika-Cup scheiterte die Elfenbeinküste 2006 im Finale gegen Gastgeber Ägypten, zwei Jahre später kam in Ghana nach dem Viertelfinale das aus. 2010 kam man in Angola über das Viertelfinale nicht hinaus: Man zog letztendlich nach der Verlängerung gegen Algerien mit 2:3 den Kürzeren. Dennoch gelten "Die Elefanten" als einer der Geheimfavoriten auf den Titel.
Elfenbeinküste Trainer
Sven-Göran Eriksson hat die "Elefanten" im März 2010 vom gefeuerten Vahid Halilhodzic übernommen. Der 62-jährige betreut nach der englischen und der mexikanischen Nationalmannschaft bereits zum dritten Mal ein Nationalteam. Seine Glanzzeit hat Eriksson, der seine aktive Karriere in der zweithöchsten schwedischen Spielklasse verletzungsbedingt beenden musste, allerdings in Italien erlebt. Denn: Mit der AS Roma, mit der AC Fiorentina, mit Sampdoria Genua und mit Lazio Rom hat der 63-Jährige insgesamt vier italienische Pokale, eine italienische Meisterschaft (in der Saison 1999/2000 mit den "Biancocelesti") und zweimal einen italienischen Superpokal geholt. Weitere wichtige Stationen in der Trainer-Karriere des Schweden waren Benfica Lissabon (drei Meistertitel, ein Pokalsieg und ein Superpokal) und Manchester City. Zuletzt hatte Eriksson den englischen Viertligisten Notts County für einige Monate betreut.
Bekannte Spieler
Mit Didier Drogba vom englischen Premier-League-Klub FC Chelsea ist der absolute Star gefunden worden, der Rekordtorschütze brachte es im Nationaldress auf nicht weniger 43 Tore. Allerdings ist Drogba nach einem Ellenbogenbruch Anfang Juni mehr als fraglich. Seine Sturmpartner müssen sich allerdings nicht verstecken: Mit seinem Mannschaftskollegen Salomon Kalou und mit Abdul-Kader Keïta vom türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul stehen ihm hochkarätige Stars zur Seite. Yaya Touré vom Klub-Weltmeister FC Barcelona etablierte sich bereits in der europäischen Spitze und ist sicherlich die Zukunftshoffnung im Mittelfeld. Abwehrchef Kolo Touré von Manchester City ist die Leitfigur in der Defensive, Emmanuel Eboué vom FC Arsenal sowie Guy Demel vom Hamburger SV sind zwei der weiteren Leistungsträger in der Abwehr. Der Stamm-Tormann Boubacar Barry steht in der belgischen Jupiler Pro League beim KSC Lokeren unter Vertrag.
Stärken
Die Ivorer, dessen Akteure mit wenigen Ausnahmen in der englischen Premier League, in der spanischen Primera División sowie in der französischen Ligue 1 unter Vertrag stehen, sind vor allem im Angriff und in der Defensive hochkarätig besetzt. Doch auch im Mittelfeld und im Tor kann sich der Teamchef der "Elefanten", Eriksson, nicht über mangelnde Erfahrung beklagen. Zudem punkten vor allem aufgrund ihrer Außenbahnen und vor allem Kalou und der mittlerweile verletzte Drogba sind jederzeit für einen Treffer gut. Außerdem ist die körperliche Verfassung des Großteils der afrikanischen Mannschaften unübertroffen und die Mittelfeldreihe kann extrem viel Druck ausüben.
Schwächen
Das überraschende Viertelfinal-Aus beim Afrika-Cup im Januar hat gezeigt, dass die ivorische Nationalmannschaft mitunter mit zuviel Arroganz auftritt. Das kann gegen Vorrunden-Gegner wie Brasilien und Portugal zum Verhängnis werden. Außerdem haben die "Elefanten" nach nur einer WM-Teilnahme nur wenig Erfahrung bei WM-Endrunden. Zudem ist Barry, der in der belgischen Jupiler Pro League sein Geld verdient, nicht an Duelle mit Stürmern wie jene der portugiesischen und vor allem der brasilianischen Nationalmannschaft gewöhnt. Außerdem ist man zu sehr von der Formverfassung von Drogba abhängig, und das könnte nach seinem Ellenbogenbruch zu einem großen Problem werden.
Elfenbeinküste WM-Qualifikation
Die Ivorer sind in der zweiten Runde der Qualifikation für den Afrika-Cup und für die WM-Endrunde eingestiegen. Dort haben sich die "Elefanten" in der Gruppe 7 mit drei vollen Erfolgen sowie mit drei Unentschieden und somit mit zwölf Punkten gegen den Mosambik, gegen Madagaskar und gegen Botswana den ersten Platz geholt. In der dritten Runde hat sich die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste in der Gruppe E mit fünf vollen Erfolgen sowie mit einem Unentschieden und somit insgesamt 16 Punkten vor Burkina Faso, vor dem Malawi und vor Guinea den Gruppensieg und somit das WM-Ticket gesichert. Besonders beachtlich ist hierbei auch die Tordifferenz von +15.
Potenzial/Chancen
Die Elfenbeinküste ist für die WM-Endrunde gemeinsam mit Brasilien, mit Portugal und mit Nordkorea in die Gruppe G gelost worden. Hierbei werden sich der fünfmalige Weltmeister, die Portugiesen und die Ivorer die zwei Achtelfinal-Plätze unter sich ausmachen. Die beiden Kracher gehen an den ersten Spieltagen über die Bühne: Am 15. Juni trifft man auf Portugal, am 20. Juni folgt der Schlager gegen Brasilien. Im Achtelfinale würden die Ivorer auf einen Vertreter der Gruppe H mit Spanien, mit der Schweiz, mit Chile und mit Honduras treffen. Auch hier wären die "Elefanten" alles andere als chancenlos.
Elfenbeinküste WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Elfenbeinküste als Weltmeister: 41
Vor der WM war die Wettquote auf Elfenbeinküste 35 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Elfenbeinküste Wettquoten
WM-Kader Elfenbeinküste – Ivorische Nationalmannschaft
Tormänner:
Boubacar Barry (KSC Lokeren)
Daniel Yeboah (ASEC Mimosas)
Aristide Zogbo (Maccabi Netanya)
Abwehrspieler:
Souleymane Bamba (Hibernian FC)
Arthur Boka (VfB Stuttgart)
Emmanuel Eboué (FC Arsenal)
Siaka Tiené (FC Valenciennes)
Kolo Touré (Manchester City)
Steve Gohouri (Wigan Athletic)
Benjamin Brou Angoua (FC Valenciennes)
Guy Demel (Hamburger SV)
Mittelfeldspieler:
Romaric (FC Sevilla)
Cheik Tioté (FC Twente Enschede)
Yaya Touré (FC Barcelona)
Didier Zokora (FC Sevilla)
Jean-Jacques Gosso (AS Monaco)
Emmanuel Koné (FC International Curtea de Arges)
Stürmer:
Aruna Dindane (FC Portsmouth)
Seydou Doumbia (Young Boys Bern)
Didier Drogba (FC Chelsea)
Salomon Kalou (FC Chelsea)
Abdulkader Keita (Galatasaray Istanbul)
Gervinho (OSC Lille)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Elfenbeinküste Spiele/Termine – Gruppe G
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 15.06. / 16:00 | G | Elfenbeinküste - Portugal | 0-0 |
| 15.06. / 20:30 | G | Brasilien - Nordkorea | 2-1 |
| 20.06. / 20:30 | G | Brasilien - Elfenbeinküste | 3-1 |
| 21.06. / 13:30 | G | Portugal - Nordkorea | 7-0 |
| 25.06. / 16:00 | G | Portugal - Brasilien | 0-0 |
| 25.06. / 16:00 | G | Nordkorea - Elfenbeinküste | 0-3 |
WM 2010 Gruppe G - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Brasilien | 3 Spiele / 7 Punkte |
| 2 | Portugal | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 3 | Elfenbeinküste | 3 Spiele / 4 Punkt |
| 4 | Nordkorea | 3 Spiele / 0 Punkte |
Australien – WM 2010 Wetten
Trainer: Pim Verbeek
WM-Teilnahmen: 2
Größte WM-Erfolge:
Die "Socceroos" nehmen zum dritten Mal an einer Weltmeisterschaft teil, und das obwohl man seit 1966 an jeder Qualifikation teilgenommen hat. Allerdings sind die Australier mit zwei Ausnahmen an der Relegation gescheitert. 1974 sicherte man sich erstmals das Ticket für die Endrunde, doch beim Turnier in Deutschland kam bereits nach der Vorrunde das Aus. Unter dem damaligen Trainer Guus Hiddink nahmen die Australier 2006 und damit 32 Jahre später zum zweiten Mal an einer Weltmeisterschaft teil: Diesmal scheiterte man, abermals in Deutschland, im Achtelfinale mit 0:1 am späteren Weltmeister Italien. 2005 hat der Aufschwung des australischen Fußballs so richtig begonnen: Man wechselte aufgrund der größeren Chancen auf eine WM-Teilnahme in die Asiatische Konföderation (AFC) und gründete zudem die erste Profi-Liga (Hunydai A-League). 2007 nahm man erstmals der Asienmeisterschaft in Indonesien, in Malaysia, in Thailand und im Vietnam teil: Das Aus kam im Viertelfinale, wo man am späteren Überraschungssieger, dem Irak, scheiterte.
Australien Trainer
Der 54-jährige Niederländer Pim Verbeek betreut die australische Nationalmannschaft seit dem Dezember 2007. Zuvor hatte er als Nachfolger seines früheren Chefs Hiddink, der mit dem 1. Juli 2006 wiederum seinen damaligen Job bei Zenit St. Petersburg angetreten hatte, das südkoreanische Nationalteam übernommen. Auf Klub-Ebene hat Verbeek unter anderem von 2004 bis 2005 bei Borussia Mönchengladbach gearbeitet. 1989 hat er in der Heimat bei Feyenoord Rotterdam als Cheftrainer gearbeitet, danach wurde er allerdings zum Assistenten von Hans Hagelstein degradiert.
Bekannte Spieler
Der Kapitän der "Socceroos", Lucas Neill, ist am 14. Januar 2010 vom FC Everton zu Galatasaray Istanbul gewechselt, wobei der türkische Spitzenklub kolportierte 840.000 Euro für den 31-jährigen Abwehrspieler auf den Tisch gelegt hat. Mit dem gleichaltrigen offensiven Mittelfeldspieler Harry Kewell steht ein weiterer australischer Internationale im Kader von Galatasaray Istanbul. Mit dem 29-jährigen Mark Bresciano auf der linken Außenbahn verdient ein weiterer offensive Mittelfeldspieler sein Geld in der italienischen Serie A, und zwar bei der US Palermo. Mit dem 37-jährigen Tormann Mark Schwarzer vom Europa-League-Finalisten FC Fulham, mit dem 30-jährigen offensiven Mittelfeldspieler Tim Cahill vom FC Everton, mit dem links-zentralen Mittelfeldspieler Vincenzo Grella und mit dem 30-jährigen rechten Mittelfeldspieler Brett Emerton, die beide bei den Blackburn Rovers unter Vertrag stehen, spielen einige Akteure in der englischen Premier League.
Stärken
Die Tatsache, dass die meisten Teamspieler in Europa unter Vertrag stehen und einige von ihnen auch Leistungsträger bei Klubs in europäischen Spitzenligen sind ist mit Sicherheit eine große Stärke der Australier. Außerdem verfügen die "Socceroos" über Erfahrung bei Großereignissen und sind über über weite Strecken eingespielt. Die Achtelfinale-Teilnahme bei der WM 2006 in Deutschland hatte bereits einen Aufwärtstrend bei der australischen Nationalmannschaft unter Beweis gestellt. Seitdem ist es mit dem australischen Fußball konstant aufwärts gegangen. In rein spielerischer Ebene hat die von Verbeek betreute Truppe seine Stärke in der Defensive, wo Kult-Tormann Schwarzer und Neill die Schlüsselfiguren sind. Im Mittelfeld sorgen Cahill, Bresciano und Jason Culina, der in seiner Heimat bei Gold Coast United unter Vertrag, für die Akzente im Spielaufbau.
Schwächen
Die Australier bringen wenig Erfahrung bei WM-Endrunden mit. Zwar trifft man in den Bewerbsspielen innerhalb der asiatischen Konföderation auf viel stärkere Kaliber als während der Zeit in der ozeanischen Konföderation, doch die meisten anderen Auswahlen liegen bei diesem Faktor klar im Vorteil. In rein sportlicher Hinsicht fehlen den "Socceroos" geeignete Alternativen, zudem setzt man zuviel auf Kopfball-Möglichkeiten und man ist zu sehr Kewells Form abhängig. Außerdem könnte der eine oder andere in die Fußballerjahre gekommene Schlüsselspieler im Kader der Australier nicht mehr mit dem hohen WM-Niveau mithalten können. Zudem könnte die Stimmung im Trainingslager etwas getrübt, denn Ersatztormann Brad Jones vom englischen Championship-Klub FC Middlesbrough ist aufgrund eines schweren Krankheitsfalls in seiner Familie nach Perth gereist.
Australien WM-Qualifikation
Australien ist in der dritten Runde in die asiatische WM-Qualifikation eingestiegen. Dort haben die "Socceroos" die Gruppe 1 punktegleich mit dem Katar mit zehn Zähler beendet und sich aufgrund der besseren Tordifferenz den ersten Platz geholt: Dabei hat man unter anderem den amtierenden Asien-Meister, den Irak, hinter sich gelassen. Die Gruppe A in der vierten Runde haben die Australier regelrecht dominiert: Sechs Partien wurden gewonnen und zwei Begegnungen endeten mit einem Unentschieden – daraus als 20 Punkte. Der zweitplatzierte Japan, der sich ebenfalls mit der vierten Runde das WM-Ticket gesichert hat, ist nach acht Partien mit fünf Zählern Rückstand da gestanden.
Potenzial/Chancen
Die Australier werden mehrere Spieler, die bereits an der Weltmeisterschaft von 2006 teilgenommen haben, in ihren Reihen haben. Damals hat man sich in der Gruppe F mit Kalibern wie Brasilien, Kroatien und Japan den zweiten Platz geholt und ist aufgrund eines Elfmeters im Achtelfinale am späteren Weltmeister gescheitert. Bei der diesjährigen Auflage in Südafrika werden es die "Socceroos" in der Gruppe D mit Deutschland, mit Serbien und mit Ghana zu tun bekommen. Man kann davon ausgehen, dass Australien gegen Serbien und gegen Ghana bis zum Schluss um den zweiten Achtelfinal-Platz kämpfen wird. Gegen die serbische Nationalmannschaft sind die Australier überhaupt noch nie angetreten.
Australien WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Australien als Weltmeister: 501
Vor der WM war die Wettquote auf Australien 151 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Australien Wettquoten
WM-Kader Australien – Australische Nationalmannschaft
Tormänner:
Mark Schwarzer (FC Fulham)
Adam Federici (FC Reading)
Brad Jones (FC Middlesbrough)
Abwehrspieler:
Lucas Neill (Galatasaray Istanbul)
Craig Moore (vereinslos)
Scott Chipperfield (FC Basel)
David Carney (Twente Enschede)
Luke Wilkshire (Dynamo Moskau)
Mark Milligan (JEF United)
Michael Beauchamp (Al-Jazira)
Mittelfeldspieler:
Tim Cahill (FC Everton)
Mark Bresciano (US Palermo)
Vince Grella (Blackburn Rovers)
Brett Emerton (Blackburn Rovers)
Jason Culina (Gold Coast United)
Brett Holman (AZ Alkmaar)
Carl Valeri (Sassuolo)
Mile Jedinak (Antalyaspor)
Richard Garcia (Hull City)
Dario Vidosic (1. FC Nürnberg)
Stürmer:
Joshua Kennedy (Nagoya Grampus Eight)
Nikita Rukavytsya (Twente Enschede)
Harry Kewell (Galatasaray Istanbul)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Australien Spiele/Termine – Gruppe D
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 13.06. / 16:00 | D | Serbien - Ghana | 0-1 |
| 13.06. / 20:30 | D | Deutschland - Australien | 4-0 |
| 18.06. / 13:30 | D | Deutschland - Serbien | 0-1 |
| 19.06. / 16:00 | D | Ghana - Australien | 1-1 |
| 23.06. / 20:30 | D | Ghana - Deutschland | 0-1 |
| 23.06. / 20:30 | D | Australien - Serbien | 2-1 |
WM 2010 Gruppe D - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Deutschland | 3 Spiele / 6 Punkte |
| 2 | Ghana | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Australien | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Serbien | 3 Spiele / 3 Punkte |
USA – WM 2010 Wetten
Trainer: Bob Bradley
WM-Teilnahmen: 8
Größte WM-Erfolge: Halbfinale (1930), Viertelfinale (2002)
Mittlerweile zählen die Vereinigten Staaten im Raum Nord-und Mittelamerika zu den größten Favoriten. Mit Mexiko, die die CONCACAF-Meisterschaften, den Gold-Cup, regelrecht dominierten, sind die USA seit Jahrzehnten auf Augenhöhe. Gleich bei der allerersten WM von 1930 überraschten die US-Boys völlig. Nach dem Gruppensieg stürmte das Team bis in das Halbfinale und wurde nach einem 1:6 gegen Argentinien letztendlich Vierter. Das bisher beste erzielte Resultat in acht WM-Endrunden-Teilnahmen kam 2002 in Japan und in Südkorea zustande. Zum Auftakt wurde Portugal überraschend mit 3:2 geschlagen, gegen Gastgeber Südkorea erreichte man ein achtbares 1:1. Erst im abschließenden Gruppenspiel verlor man gegen Polen mit 1:3. Im prestigeträchtigen Achtelfinal-Duell gegen Mexiko setzte man sich mit 2:0 durch, im Viertelfinale war dann mit einem 0:1 gegen Deutschland Endstation. Bei der WM 2006 in Deutschland beendeten die USA die Gruppe E mit Italien, mit Tschechien und mit Ghana mit nur einem Zähler auf den letzten Platz. Auf Konföderationen-Ebene haben sich Vereinigten Staaten viermal – 1991, 2002, 2005 und 2007 – in der Heimat den Triumph geholt. Bei der bislang letzten Ausgabe in der Heimat gab es 2009 im Endspiel eine 0:5-Pleite gegen Mexiko. Zu einen der größten Erfolgen zählt das Erreichen des diesjährigen Konföderationen-Pokal-Finales von 2009 in Südafrika: Dort scheiterte man am Titelverteidiger Brasilien im Endspiel nach einer 2:0-Pausenführung mit 2:3.
USA Trainer
Bob Bradley arbeitet seit dem 8. Dezember 2006 als Teamchef der US-Nationalmannschaft. Der 51-jährige, der seine Trainerkarriere 1981 im Alter von 23 Jahren begonnen hat, hat von 2006 bis 2007 auch die U23-Auswahl betreut. In der US-Profiliga, in der Major Soccer League, hat Bradley als Cheftrainer in chronologischer Reihenfolge für die Chicago Fire, für die MetroStars (heute Red Bulls New York) sowie für die Chivas USA in Los Angeles gearbeitet. Bradleys Sohn Michael steht seit dem Sommer 2008 beim deutschen Bundesliga-Erstligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag.
Bekannteste Spieler
Der bekannteste Spieler ist höchstwahrscheinlich Jozy Altidore, der für den englischen Premier-League-Absteiger Hull City stürmt. Mit Landon Donovan steht ein weiterer Offensivmann derzeit in Englands höchster Spielklasse unter Vertrag: Der 121-fache Internationale (42 Tore) und Teamkapitän ist derzeit von den Los Angeles Galaxy an den FC Everton verliehen. Im Mittelfeld kommen neben dem Trainer-Sohn Michael Bradley mit Stuart Holden von den Bolton Wanderers sowie mit Clint Dempsey vom FC Fulham weitere zwei England-Legionäre zum Einsatz, zudem verdient Ricardo Clark beim deutschen Bundesliga-Erstligisten Eintracht Frankfurt sein Geld. In der Abwehr sind Oguchi Onyewu vom italienischen Spitzenklub AC Milan, Carlos Bocanegra vom französischen Ligue-1-Klub Stade Rennes, Jonathan Spector vom Londoner Premier-League-Vertreter West Ham United und Steve Cherundolo von Hannover 96 die prominentesten Akteure. Stammgoalie Tim Howard verdient sein Geld beim FC Everton. Einer der Leistungsträger beim Konföderationen-Pokal, Charlie Davies, fällt allerdings aus: Der Angreifer des französischen Ligue-1-Klubs FC Sochaux hatte sich bei einem Verkehrsunfall im Herbst schwere Verletzungen zugezogen.
Stärken
Die US-Amerikaner haben sowohl im Angriff als auch im Mittelfeld, in der Verteidigung und im Tor Akteure, die in europäischen Topligen Woche für Woche internationale Erfahrung sammeln können. Die Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten ist vermutlich so stark wie noch nie und hat zudem mit dem zweiten Platz beim Konföderationen-Pokal vom vergangenen Jahr einiges an Selbstvertrauen getankt. Außerdem ist der Großteil der Akteure jung, doch man bringt bereits eine gewisse internationale Erfahrung mit und das kann eine optimale Mischung sein.
Schwächen
Der Gold-Cup 2009 mit der 0:5-Pleite gegen Mexiko im Endspiel hat gezeigt, dass Teamchef Bradley bei einem Ausfall eines Schlüsselspielers nur in seltenen Fällen ein würdiger Ersatz zur Verfügung steht. Das könnte vor allem bei einem wirklich hochkarätigen Gegner wie England zum Problem werden. Eine weitere Schwäche liegt im Kopfballspiel, wo man sich sowohl im Offensivspiel als auch in der Defensive schwer tut. Außerdem ist Onyewu nach einem Kreuzbandriss noch weit von seiner Topform entfernt, Teamchef Bradley hofft dennoch nach wie vor auf die Einsätze des Abwehrspielers der AC Milan.
USA WM-Qualifikation
Die Vereinigten Staaten sind in der zweiten Runde in die Qualifikation der CONCACAF-Gruppe eingestiegen. Dort wurden die Barbados-Insel mit einem Gesamtscore von 9:0 ausgeschaltet. In der dritten Runde sind die US-Boys in der Gruppe A gegen Trinidad und Tobago, gegen Guatemala und gegen Kuba angetreten: Hier holte man sich mit fünf Siegen und somit mit 15 Punkten den ersten Platz, einzig in Trinidad und Tobago gab es am 16. Oktober 2008 eine Niederlage (1:2). In der vierten Runde haben sich die USA dann auch gegen die weiteren fünf besten Teams aus der vorherigen Phase durchgesetzt: Man holte 20 Punkte und somit einen Zähler mehr als den Zweiten Mexiko.
Potenzial/Chancen
Die US-Boys werden bei der WM-Endrunde in der Gruppe C gegen England, gegen Slowenien und gegen Algerien antreten. Alles andere als der erste Platz der "Three Lions" wäre eine faustdicke Überraschung, die USA werden sich aller Voraussicht nach mit den Slowenen um das Achtelfinal-Ticket duellieren, wobei die Vereinigten Staaten hier zu favorisieren sind. Das direkte Duell wird am 18. Juni und somit am zweiten Spieltag über die Bühne gehen, zuvor kommt es am 12. Juni zum Schlager gegen England. In der Runde der besten 16 würde es dann zu einem Duell gegen einen Vertreter aus der Gruppe D mit Deutschland, mit Serbien, mit Ghana und mit Australien kommen.
USA WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf USA als Weltmeister: 81
Vor der WM war die Wettquote auf USA 81 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle USA Wettquoten
WM-Kader USA – Amerikanische Nationalmannschaft
Tormänner:
Brad Guzan (Aston Villa)
Tim Howard (FC Everton)
Marcus Hahnemann (Wolverhampton Wanderers)
Abwehrspieler:
Carlos Bocanegra (Stade Rennes)
Jonathan Bornstein (Chivas USA)
Steve Cherundolo (Hannover 96)
Jay DeMerit (FC Watford)
Clarence Goodson (IK Start Kristiansand)
Oguchi Onyewu (AC Mailand)
Jonathan Spector (West Ham United)
Mittelfeldspieler:
DaMarcus Beasley (Glasgow Rangers)
Michael Bradley (Borussia Mönchengladbach)
Ricardo Clark (Eintracht Frankfurt)
Clint Dempsey (FC Fulham)
Landon Donovan (Los Angeles Galaxy)
Maurice Edu (Glasgow Rangers)
Benny Feilhaber (AGF Aarhus)
Stuart Holden (Bolton Wanderers)
Jose Torres (Atletico Pachuca)
Stürmer:
Jozy Altidore (FC Villarreal)
Edson Buddle (Los Angeles Galaxy)
Robbie Findley (Real Salt Lake)
Herculez Gomez (FC Puebla)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 USA Spiele/Termine – Gruppe C
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 12.06. / 20:30 | C | England - USA | 1-1 |
| 13.06. / 13:30 | C | Algerien - Slowenien | 0-1 |
| 18.06. / 16:00 | C | Slowenien - USA | 2-2 |
| 18.06. / 20:30 | C | England - Algerien | 0-0 |
| 23.06. / 16:00 | C | Slowenien - England | 0-1 |
| 23.06. / 16:00 | C | USA - Algerien | 1-0 |
26.06. – 20:30 – Achtelfinale: USA – Ghana: 1-2 n.V.
WM 2010 Gruppe C - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | USA | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 2 | England | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 3 | Slowenien | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Algerien | 3 Spiele / 1 Punkt |
Uruguay – WM 2010 Wetten
Trainer: Oscar Tabarez
WM-Teilnahmen: 10
Größte WM-Erfolge: Weltmeister (1930, 1950), 4. Platz (1954, 1970)
Uruguay, der erste Weltmeister der Fußball-Geschichte, nimmt zum insgesamt elften Mal an einer WM-Endrunde teil. Der zweimalige WM-Sieger wartet allerdings seit 60 Jahren auf einen Titel, und daran wird sich auch nach der WM-Endrunde in Südafrika wenig ändern. 1930 setzte man sich in der Heimat im Endspiel gegen Argentinien mit 4:2 durch, 1950 musste sich in Brasilien der Gastgeber im Finale mit 1:2 geschlagen geben. Vier Jahre später in der Schweiz scheiterte man im Halbfinale nach der Verlängerung mit 2:4 an Ungarn, 1970 in Mexiko revanchierte sich Brasilien für die Final-Niederlage von 1950 und siegte mit 3:1. Zudem qualifizierte sich "La Celeste" 1966 in England für das Viertelfinale sowie 1986 in Mexiko und 1990 in Italien für das Achtelfinale. Zuletzt nahmen die Uruguayer an der WM-Endrunde von 2002 in Japan und in Südkorea: Dort belegte man mit zwei Punkten hinter Dänemark und Senegal sowie vor Frankreich den dritten Platz und musste somit bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Auf kontinentaler Ebene hat sich Uruguay 1983 mit einem Final-Sieg gegen Brasilien, 1987 in Argentinien gegen Chile und 1995 in der Heimat abermals gegen Brasilien die Copa América geholt. Zuletzt ist man 2007 in Venezuela im Spiel um Platz 3 mit 1:3 an Mexiko gescheitert. Beim Vorgänger-Turnier der Copa América, beim Campeonato Sudamericano, haben sich die Uruguayer in 27 Teilnahmen nicht weniger als elfmal den Titel geholt. Doch von diesen Erfolgen ist das uruguayische Nationalteam, das sich nach einem 1:0 in Costa Rica und nach einem 1:1 im eigenen Land in der Relegation durchgesetzt und das damit als letztes Team das Ticket nach Südafrika gelöst hat, meilenweit entfernt.
Uruguay Trainer
Für Oscar Tabarez hat 2006 die zweite Amtszeit als Teamchef der uruguayischen Nationalmannschaft begonnen. Der 62-Jährige hat das A-Nationalteam aus seinem Land bereits von 1988 bis 1990 und somit auch bei der WM-Endrunde in Italien betreut. Die mit Abstand bekannteste Station in der Trainer-Karriere von Tabarez ist die AC Milan, die der Uruguayer im Sommer 1996 übernommen hatte: Nach dem Champions-League-Aus gegen den norwegischen Vertreter Rosenborg Trondheim musste er allerdings den Hut nehmen. Ebenfalls in der Serie A hat Tabarez Cagliari Calcio betreut, weitere bekannte Stationen waren der argentinische Traditionsklub Boca Juniors sowie die beiden uruguayischen Spitzenklubs Peñarol Montevideo und Danubio Montevideo.
Bekannte Spieler
Der Star der Mannschaft ist Diego Forlán vom spanischen Primera-División-Klub Atlético Madrid, der in den Saisonen 2004/05 sowie 2008/09 den „Goldenen Schuh“ gewonnen hat. Sein derzeitiger Sturmkollege ist Luis Suárez vom niederländischen Traditionsklub Ajax Amsterdam. Die Abwehr bilden unter anderem Kapitän Diego Lugano vom türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul, Martin Cáceres vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin und Diego Godín vom früheren spanischen Erstligisten FC Villarreal. Sein mittlerweile ehemaliger Mannschaftskollege Sebastián Eguren steht mittlerweile in der höchsten schwedischen Spielklasse bei AIK Stockholm unter Vertrag und bilder gemeinsam mit Diego Pérez von der AS Monaco di zentrale Mittelfeldachse. Das Tor hütet Fernando Muslera vom italienischen Serie-A-Klub Lazio Rom.
Stärken
Zu den großen Stärken der Uruguayer zählt eindeutig an der Angriff. Forlán, Suarez und ihr Back-Up Sebastián Abreu vom brasilianischen Traditionsklub Botafogo haben bisher in insgesamt 146 Länderspielen 61 Mal eingenetzt. Außerdem hat Edinson Cavani mit dem italienischen Serie-A-Klub US Palermo eine beeindruckende Saison absolviert. Ebenfalls stark besetzt sind das zentrale Mittelfeld mit Eguren und mit Pérez. Der WM-erfahrene Tabarez kann es sich offenbar sogar leisten, mit Walter Gargano einen Akteur des italienischen Spitzenklub SSC Napoli nur als Ersatzmann zu berücksichtigen.
Schwächen
Die Defensivabteilung der "La Celeste" ist mit Sicherheit um einen Tick schwächer. Tormann Muslera, der in der italienischen Serie A öfter mit Schnitzern auffällt, hat mit Lazio Rom gegen den Abstieg gekämpft. Cáceres hat mit Juventus Turin ebenfalls eine durchwachsene Saison erlebt. Außerdem leisten sich die Spieler der Uruguayer zu oft schlimme Unachtsamkeiten und die zu große Trennung zwischen den verschiedenen Abteilungen beeinträchtigt die Spielzüge.
Uruguay WM-Qualifikation
In Südamerika treten Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela in einer einzigen Qualifikationsgruppe gegeneinander an. "La Celeste" hat die Qualifikation hinter Brasilien, Paraguay, Chile und Argentinien mit 24 Punkten auf dem fünften Platz beendet. Die "Albiceleste" haben sich auch dank der zwei Siege in den direkten Duellen am 11. Oktober 2008 (2:1 in Argentinien) und am 15. Oktober 2009 (1:0 in Uruguay) sofort das Ticket für die WM-Endrunde in Südafrika gesichert. In der Relegation haben die Uruguayer am 15. November mit 1:0 in Costa Rica gewonnen, das Rückspiel am 19. November endete mit 1:1.
Potenzial/Chancen
Die uruguayische Nationalmannschaft wird in der Vorrunde gegen Frankreich, gegen das Gastgeber-Team Südafrika und gegen Mexiko antreten. Die "Bleus" dürften für ein Achtelfinal-Ticket praktisch gesetzt sein, die "Bafana Bafana" und die Mittelamerikaner dürfen sich ebenso wie die Uruguayer berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Runde der besten 16 machen. Im Achtelfinale würde man auf einen Vertreter der Gruppe B mit Argentinien, mit Griechenland, mit Nigeria und mit Südkorea treffen: Dort wäre "La Celeste" ebenfalls nicht chancenlos.
Uruguay WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Uruguay als Weltmeister: 13
Vor der WM war die Wettquote auf Uruguay 126 (Stand 4.6.2010)
Aktuelle Uruguay Wettquoten
WM-Kader Uruguay – Uruguayische Nationalmannschaft
Tormänner:
Fernando Muslera (Lazio Rom/Italien)
Juan-Guillermo Castillo (Deportivo Cali/Kolumbien)
Martin Silva (Defensor Sporting)
Abwehrspieler:
Diego Lugano (Fenerbahce/Türkei)
Diego Godin (Villarreal/Spanien)
Andres Scotti (Colo Colo/Chile)
Jorge Fucile (Porto/Portugal)
Martin Caceres (Juventus/Italien)
Mauricio Victorino (Universidad de Chile/Chile)
Maximiliano Pereira (Benfica/Portugal)
Mittelfeldspieler:
Walter Gargano (Napoli/Italien)
Egidio Arevalo-Rios (Penarol)
Sebastian Eguren (AIK Stockholm/Schweden)
Diego Perez (Monaco/Frankreich)
Alvaro Pereira (Porto/Portugal)
Alvaro Fernandez (Universidad de Chile/Chile)
Ignacio Gonzalez (Valencia/Spanien)
Nicolas Lodeiro (Ajax/Niederlande)
Stürmer:
Sebastian Fernandez (Banfield/Argentinien)
Luis Suarez (Ajax/Niederlande)
Diego Forlan (Atletico Madrid/Spanien)
Sebastian Abreu (Botafogo/Brasilien)
Edinson Cavani (Palermo/Italien)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Uruguay Spiele/Termine – Gruppe A
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 11.06. / 16:00 | A | Südafrika - Mexiko | 1-1 |
| 11.06. / 20:30 | A | Uruguay - Frankreich | 0-0 |
| 16.06. / 20:30 | A | Südafrika - Uruguay | 0-3 |
| 17.06. / 20:30 | A | Frankreich - Mexiko | 0-2 |
| 22.06. / 16:00 | A | Mexiko - Uruguay | 0-1 |
| 22.06. / 16:00 | A | Frankreich - Südafrika | 1-2 |
26.06. – 16:00 – Achtelfinale: Uruguay – Südkorea: 2-1
02.07. – 20:30 – Viertelfinale: Uruguay – Ghana: 5-3 nach Elfmeterschießen
06.07. – 20:30 – Halbfinale: Uruguay – Holland
WM 2010 Gruppe A - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Uruguay | 3 Spiele / 7 Punkte |
| 2 | Mexiko | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Südafrika | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Frankreich | 3 Spiele / 1 Punkt |
Südkorea – WM 2010 Wetten
Trainer: Huh Jung-Moo
WM-Teilnahmen: 7
Größte WM-Erfolge: 4. Platz (2002)
Südkorea nimmt zum achten Mal an einer WM-Endrunde teil. Hierbei hat man mit einer Ausnahme immer nach der Vorrunde die Heimreise antreten müssen. 2002 erreichten die "Tigers of Asia" unter ihrem damaligen Star-Trainer Guus Hiddink bei der gemeinsam mit Japan ausgetragenen WM-Endrunde den vierten Platz. Zunächst holten sich die Südkoreaner mit sieben Punkten vor den USA, vor Portugal und vor Polen den ersten Platz in der Gruppe D. Im Achtelfinale setzte sich die südkoreanische Nationalmannschaft mit der freundlichen Mithilfe des ecuadorianischen Schiedsrichters Byron Moreno in der Verlängerung mit 2:1 gegen Italien durch. Im Viertelfinale wurde Spanien mit 3:5 im Elfmeterschießen aus dem Turnier geschossen, im Halbfinale scheiterte man dann allerdings an Deutschland mit 0:1 und das Spiel um Platz drei ging mit 3:2 an die Türkei. Bei der WM 2006 in Deutschland beendeten die Südkoreaner die Gruppe G hinter der Schweiz, hinter Frankreich und vor Togo auf dem dritten Platz. Auf kontinentaler Ebene haben die "Red Devils" elfmal am Asien-Cup teilgenommen und 1956 In Hong Kong sowie 1960 im eigenen Land den Titel geholt. 1972 in Thailand, 1980 im Kuwait und 1988 Katar wurde Südkorea Zweiter. 1964 in Israel, 2000 im Libanon und zuletzt bei der Ausgabe von 2007, die in Indonesien, in Malaysia, in Thailand und im Vietnam über die Bühne gegangen ist, hat sich die südkoreanische Auswahl den dritten Platz.
Südkorea Trainer
Huh Jung-Moo steht in seiner dritten Amtszeit als Cheftrainer der südkoreanischen Nationalmannschaft. Der 55-jährige Südkoreaner hatte bereits 1995 und von 1998 bis 2000 die Geschicke der "Red Devils" als geleitet. Zudem hat der frühere 84-malige Internationale (25 Tore), der als Aktiver an der WM 1986 in Mexiko teilgenommen hat, für den südkoreanischen Verband auch als Assistenztrainer sowie als Funktionär gearbeitet. In der koreanischen K-League hat der 55-Jährige bei den Pohang Atoms und bei den Chunnam Dragons das Trainerzepter geschwungen. Im Laufe seiner aktiven Karriere ist der frühere Offensivspieler unter anderem von 1980 bis 1983 beim niederländischen Spitzenklub PSV Eindhoven unter Vertrag gestanden, wobei er in 77 Meisterschaftseinsätzen 15 Mal getroffen hat. Jung-Moo war neben Cha Bum-Kun, der in Deutschland unter anderem bei Eintracht Frankfurt und bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag gestanden ist, einer der wenigen Südkoreaner, die in dieser Zeit in Europa ihr Geld verdient haben. Deshalb wird der 55-Jährige heute noch mit dem früheren 121-maligen Teamstürmer (55 Treffer) verglichen.
Bekannte Spieler
Der Kapitän und Star der südkoreanischen Nationalmannschaft ist der linke Flügelspieler Park Ji-Sung von Manchester United. Der 28-jährige 48-malige (elf Tore) ist im Sommer 2005 von PSV Eindhoven zum englischen Spitzenklub gewechselt und hat mit Manchester United 2008 die Champions League geholt. Ebenfalls im Mittefeld kommen unter anderem Lee Chung-Yong vom englischen Premier-League-Konkurrenten Bolton Wanderers, Ki Sung-Yong vom schottischen Vizemeister Celtic Glasgow und Kim Nam-Il vom russischen Erstligisten Tom Tomsk zum Einsatz. Der prominenteste Mann in der Abwehr ist Cha Du-Ri, der in der ersten deutschen Bundesliga beim SC Freiburg sein Geld verdient. Im Angriff kommt unter anderem Park Chu-Young vom französischen Ligue-1-Vertreter AS Monaco zum Einsatz. Mit wenigen Ausnahmen stehen der Großteil der "Tigers of Asia" in der koreanischen K-League sowie in der japanischen J-League unter Vertrag. Einer von ihnen ist der 129-fache Team-Tormann Lee Woon-Jae, der in der Heimat bei den Suwon Bluewings sein Geld verdient und dort auch Kapitän ist.
Stärken
Die Stärke der südkoreanischen Nationalmannschaft liegen schon aufgrund der Erfahrung des einen oder anderen Spielers – allen voran natürlich Park Ji-Sung – in den europäischen Ligen im Mittelfeld. Außerdem bringen die "Red Devils" etliches an Erfahrung bei WM-Endrunden mit, auch wenn man mit Ausnahme des umstrittenen vierten Platzes bei der gemeinsam mit Japan ausgetragenen Ausgabe von 2002 immer nach der Vorrunde ausgeschieden ist. Weiters sind die "Tigers of Asia" äußerst konterstark und Sung-Yong, Chu-Young sowie Yeom Ki-Hun von den Suwon Bluewings bei Abstaubertoren sehr flink.
Schwächen
Im Tor, in der Abwehr und im Angriff kommen fast ausschließlich Spieler von südkoreanischen oder von japanischen Klubs zum Einsatz. Das mag zwar vielleicht auf kontinentaler Ebene gut funktionieren, doch das Niveau in den anderen Ligen ist doch um ein vielfaches größer. Daran können auch Cha Du-Ri in der Abwehr und Park Chu-Young im Offensivspiel wenig ändern. Außerdem leisten sich die Abwehrspieler der südkoreanischen Nationalmannschaft zu oft Schnitzer und lassen damit Fehler zu, die sie durch etwas mehr Aufmerksamkeit verhindern könnten.
Südkorea WM-Qualifikation
Die südkoreanische Nationalmannschaft ist in der dritten in die asiatische WM-Qualifikation eingestiegen. Dort hat man sich zunächst in der Gruppe 3 dank drei Siegen sowie drei Unentschieden mit zwölf Zählern aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem punktegleichen Rivalen Nordkorea den ersten Platz geholt. Jordanien (sieben Punkte) und vor allem Turkmenistan (ein Zähler) hatten gegen die beiden WM-Endrunden-Teilnehmer nicht den Funken einer Chance. In der vierten Runde wurden Südkorea und Nordkorea gemeinsam mit Saudi-Arabien, mit dem Iran und mit den Vereinigten Arabischen Emiraten in eine Gruppe gelost. Südkorea holte sich mit 16 Punkten und somit mit vier Punkten Vorsprung auf die "Chollima" den ersten Platz.
Potenzial/Chancen
Die "Red Devils" werden bei der WM-Endrunde in der Gruppe B gegen Argentinien, gegen Nigeria und gegen Griechenland antreten. Hierbei sind die "Super Eagles" und vor allem die "Albiceleste" auf jeden Fall zu favorisieren, die Hellenen dürften hingegen kein großes Hindernis für Südkorea darstellen. Die südkoreanische Auswahl trifft zum Gruppen-Auftakt am 12. Juni auf Griechenland, am 17. Juni kommt es zum Schlager gegen Argentinien und am 22. Juni kommt es zum Duell gegen Nigeria.
Südkorea WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Südkorea als Weltmeister: 251
Vor der WM war die Wettquote auf Südkorea 201 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Südkorea Wettquoten
WM-Kader Südkorea – Südkoreanische Nationalmannschaft
Tormänner:
Lee Woon Jae (Suwon Samsung)
Kim Young Kwang (Ulsan Hyundai)
Jung Sung Ryong (Seongnam Ilhwa)
Abwehrspieler:
Kang Min Soo (Suwon Samsung)
Du-Ri Cha (SC Freiburg)
Cho Yong Hyung (Jeju United)
Kim Dong Jin (Ulsan Hyundai)
Oh Beom Seok (Ulsan Hyundai)
Kim Hyung Il (Pohang Steelers)
Lee Jung Soo (Kashima Antlers)
Lee Young Pyo (Al-Hilal)
Mittelfeldspieler:
Lee Chung Yong (Bolton Wanderers)
Kim Jae Sung (Pohang Steelers)
Kim Bo Kyung (Oita Trinita)
Kim Jung Woo (Gwangju Sangmu)
Kim Nam Il (Tom Tomsk)
Park Ji Sung (Manchester United)
Ki Sung Yueng (Celtic FC)
Stürmer:
Ahn Jung Hwan (Dalian Shide)
Yeom Ki Hun (Suwon Samsung)
Park Chu Young (AS Monaco)
Lee Dong Gook (Jeonbuk Hyundai)
Lee Seung Yeoul (FC Seoul)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Südkorea Spiele/Termine – Gruppe B
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 12.06. / 13:30 | B | Südkorea - Griechenland | 2-0 |
| 12.06. / 16:00 | B | Argentinien - Nigeria | 1-0 |
| 17.06. / 13:30 | B | Argentinien - Südkorea | 4-1 |
| 17.06. / 16:00 | B | Griechenland - Nigeria | 2-1 |
| 22.06. / 20:30 | B | Nigeria - Südkorea | 2-2 |
| 22.06. / 20:30 | B | Griechenland - Argentinien | 0-2 |
26.06. – 16:00 – Achtelfinale: Südkorea – Uruguay: 1-2
WM 2010 Gruppe B - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Argentinien | 3 Spiele / 9 Punkte |
| 2 | Südkorea | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Griechenland | 3 Spiele / 3 Punkte |
| 4 | Nigeria | 3 Spiele / 1 Punkt |
Spanien – WM 2010 Wetten
Trainer: Vicente Del Bosque
WM-Teilnahmen: 12
Größte WM-Erfolge: 4. Platz (1950), Viertelfinale (1934, 1986, 1990, 1994, 2002)
"Entweder jetzt oder nie": Das muss das Motto von Spanien bei der WM-Endrunde in Südafrika werden. Der amtierende Europameister ist der Favorit auf den ersten Triumph bei einer Weltmeisterschaft. Das bislang beste Ergebnis bei einer WM-Endrunde ist der vierte Platz bei der Ausgabe von 1950 in Brasilien, wo man die Finalrunde hinter Uruguay, hinter dem Gastgeber und hinter Schweden auf dem letzten Platz beendet hat. 1934 in Italien, 1986 in Mexiko, 1990 in Italien, 1994 in den USA und 2002 in Japan und in Südkorea erreichte man das Viertelfinale. Bei der bislang letzten Ausgabe von 2006 in Deutschland war für die Iberer bereits nach dem Achtelfinale Endstation. Nachdem man sich in der Gruppe H ohne Punkteverlust gegen die Ukraine, gegen Tunesien und gegen Saudi-Arabien durchgesetzt hatte, kam es zu einem 1:3 gegen Frankreich. Auf kontinentaler Ebene haben sich die Spanier bislang in acht Endrunden-Teilnahmen zweimal den EM-Titel geholt: Dieses Kunststück war vor dem Triumph bei der EURO 2008 1964 in der Heimat nicht zuletzt dank eines 2:1 im Endspiel gegen die damalige Sowjetunion geglückt. In Österreich und in der Schweiz holte man sich zuletzt mit drei Siegen in ebenso vielen Spielen und somit mit neun Punkten vor Russland, vor Schweden und vor Griechenland in der Gruppe D den ersten Platz. Danach wurden der amtierende Weltmeister Italien im Viertelfinale und die Russen im Halbfinale ausgeschaltet, ehe Deutschland im Endspiel mit 1:0 bezwungen wurde. Zudem scheiterte die spanische Nationalmannschaft bei der Ausgabe von 1984 erst im Finale mit 0:2 am Gastgeber Frankreich. Außerdem erreichte man 1996 in England und 2000 in Belgien und in den Niederlanden das Viertelfinale. Beim Konföderationen-Pokal vom vergangenen Jahr in Südafrika wurde Spanien dank eines 3:2 in der Verlängerung im kleinen Finale gegen den Gastgeber Dritter.
Spanien Trainer
Vicente del Bosque hat im Sommer 2008 die Auswahl vom EM-Triumphator Luis Aragonés übernommen. Der 59-Jährige hatte zuvor von 1985 bis 1990 die zweite Mannschaft von Real Madrid betreut. 1994, 1996 und von 1999 bis 2003 hat der Spanier auch die Kampfmannschaft der "Königlichen" trainiert, ehe er in der Saison 2004/2005 sein Glück bei Besiktas Istanbul versucht hat. Als Aktiver hat der frühere defensive Mittelfeldspieler, der in 18 Länderspielen einmal für die Spanier getroffen hat, unter anderem von 1973 bis 1984 nicht weniger als 312 Meisterschaftsspiele für Real Madrid absolviert und hierbei 14 Tore erzielt. Del Bosque hat als Spieler mit dem "Weißen Ballett" nicht weniger als fünf spanische Meistertitel (1975, 1976, 1978, 1979, 1980) und vier spanische Copa del Rey (1974, 1975, 1980, 1982) gewonnen. Als Trainer hat der 59-Jährige die "Königlichen" zu zwei Champions-League-Triumphen (2000, 2002) sowie zu zwei spanischen Meistertiteln geführt (2001, 2003).
Bekannte Spieler
Del Bosque hat derzeit die Qual der Wahl, wobei die meisten Spieler bei den drei Spitzenklubs Real Madrid, FC Barcelona und FC Valencia unter Vertrag steht. Der 101-malige Team-Tormann und Kapitän Iker Casillas steht bei den "Königlichen" unter Vertrag. Die Innenverteidigung bilden Gerard Piqué und Carles Puyol vom Klub-Weltmeister, Sergio Ramos von Real Madrid ist der Mann für die rechte Außenbahn und Joan Capdevila vom FC Villarreal ist der Linksverteidiger in der Vierkette. Der FC Barcelona stellt mit Andrés Iniesta und Xavi auch die Hälfte des Stamm-Mittelfeldes, in dem David Silva vom FC Valencia nahezu einen Stammplatz hat. Zwei der Leidtragende sind Cesc Fàbregas vom englischen Spitzenklub Arsenal London und Xabi Alonso von Real Madrid, die derzeit nur Alternativen sind. Im Angriff sind David Villa vom FC Valencia und Fernando Torres vom englischen Rekordmeister FC Liverpool praktisch gesetzt.
Stärken
Die spanische Nationalmannschaft ist zwischen 2007 und 2009 in 35 Spielen en suite ungeschlagen geblieben und hat zwischen 2008 und 2009 nicht weniger als 15 Partien in Folge für sich entschieden. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und sind ein zusätzlicher Beweis für die Tatsache, dass Del Bosque in jedem Bereich eine sehr große Qualität zur Verfügung hat. Das gilt nicht nur für die Stamm-Elf, sondern auch für die Alternativen: Den Spaniern stehen 23 potentielle Stammspieler zur Verfügung. Der Konkurrenzkampf unter den Spielern ist eine zusätzliche Stärke des amtierenden Europameisters.
Schwächen
Bei der "Furia Roja" ist man sich bewusst, dass man sich bei der WM-Endrunde in Südafrika nur selbst schlagen kann. Das kann allerdings auch zur Überheblichkeit führen, wie das auch im Konföderationen-Pokal-Halbfinale gegen die USA, das man mit 0:2 verloren hat, der Fall gewesen ist. Und: Die "Angstrunde" des amtierenden Europameisters ist das Viertelfinale. Selbst bei der EURO 2008 in Österreich und in der Schweiz hat man die Hürde Italien im Viertelfinale auch erst im Elfmeterschießen geknackt.
Spanien WM-Qualifikation
Die Spanier sind in der UEFA-Gruppe 5 gegen Armenien, gegen Belgien, gegen Bosnien Herzegowina, gegen Estland und gegen die Türkei angetreten. Diese Herausforderung haben die Iberer mit zehn Siegen in ebenso vielen Spielen imposant gemeistert. Die Spanier haben die Gruppe 5 dementsprechend mit 30 Zählern und mit elf Punkten Vorsprung auf den Zweiten, Bosnien Herzegowina, beendet.
Potenzial/Chancen
Die spanische Nationalmannschaft tritt bei der WM-Endrunde in Südafrika in der Gruppe H gegen die Schweiz, gegen Chile und gegen Honduras an. Alles andere als der erste Platz für den amtierenden Europameister wäre eine faustdicke Sensation. Im Achtelfinale würde dann ein harter Brocken warten, denn in der Gruppe G kämpfen Brasilien, Spaniens westlicher Nachbar Portugal und die Elfenbeinküste um zwei Tickets für die Runde der besten 16. Doch wer Weltmeister werden möchte, muss auch diese Gegner bezwingen können.
Spanien WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Spanien als Weltmeister (vor dem WM Finale): 1,50
Vor der WM war die Wettquote auf Spanien 5,25 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Spanien Wettquoten
WM-Kader Spanien – Spanische Nationalmannschaft
Tormänner:
Iker Casillas (Real Madrid)
Jose Manuel Reina (FC Liverpool)
Victor Valdes (FC Barcelona)
Abwehrspieler:
Raul Albiol (Real Madrid)
Alvaro Arbeloa (Real Madrid)
Joan Capdevila (FC Villarreal)
Carlos Marchena (FC Valencia)
Gerard Pique (FC Barcelona)
Carles Puyol (FC Barcelona)
Sergio Ramos (Real Madrid)
Mittelfeldspieler:
Xabi Alonso (Real Madrid)
Sergio Busquets (FC Barcelona)
Francesc Fabregas (FC Arsenal)
Andres Iniesta (FC Barcelona)
Javier Martínez (Athletic Bilbao)
David Silva (FC Valencia)
Xavi (FC Barcelona)
Jesus Navas (FC Sevilla)
Stürmer:
Fernando Llorente (Athletic Bilbao)
Fernando Torres (FC Liverpool)
David Villa (FC Valencia)
Juan Manuel Mata (FC Valencia)
Pedro (FC Barcelona)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Spanien Spiele/Termine – Gruppe H
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 16.06. / 13:30 | H | Honduras - Chile | 0-1 |
| 16.06. / 16:00 | H | Spanien - Schweiz | 0-1 |
| 21.06. / 16:00 | H | Chile - Schweiz | 1-0 |
| 21.06. / 20:30 | H | Spanien - Honduras | 2-0 |
| 25.06. / 20:30 | H | Chile - Spanien | 1-2 |
| 25.06. / 20:30 | H | Schweiz - Honduras | 0-0 |
29.06. – 20:30 – Achtelfinale: Spanien – Portugal: 1-0
03.07. – 20:30 – Viertelfinale: Spanien – Paraguay: 1-0
07.07. – 20:30 – Halbfinale: Spanien – Deutschland: 1-0
11.07. – 20:30 – Finale: Spanien – Holland
WM 2010 Gruppe H - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Spanien | 3 Spiele / 6 Punkte |
| 2 | Chile | 3 Spiele / 6 Punkte |
| 3 | Schweiz | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Honduras | 3 Spiele / 1 Punkt |
Slowakei – WM 2010 Wetten
Trainer: Vladimir Weiss
WM-Teilnahmen: 0
Größte WM-Erfolge:
Die Slowakei nimmt erstmals seit ihrer Trennung von Tschechien am 1. Januar 1993 als eigenständiges Land an einem Fußball-Großereignis teil. Die FIFA berücksichtigt jedoch die früheren Erfolge der ehrenwürdigen tschechoslowakischen Nationalmannschaft für die Slowakei. Die Tschechoslowakei, die an insgesamt acht WM-Endrunden teilgenommen hat, wurde 1934 in Italien und 1962 in Chile Vizeweltmeister und qualifizierte sich 1938 in Frankreich und 1990 in Italien für das WM-Viertelfinale. Zudem wurde man 1976 in Jugoslawien Europameister und holte sich 1960 in Frankreich sowie 1980 in Italien den dritten Platz. Weiters wurde die Tschechoslowakei 1980 Olympiasieger und sicherte sich 1960 in Tokio Silber. Unter dem derzeitigen Teamchef Vladimír Weiss holte man sich nun das erste Ticket für eine Endrunde, wobei man unter anderem Tschechien zum Zusehen verdammt hat.
Slowakei Trainer
Weiss hat im Juli 2008 als Nachfolger von Jan Kocian die slowakische Nationalmannschaft übernommen. Zuvor hatte der heute 45-Jährige von 1996 bis 2000 als Assistenztrainer (wobei Weiss zu dieser Zeit noch als Mittelfeldakteur im Kader gestanden ist) sowie von 2000 bis 2006 und von 2007-2008 Artmedia Petržalka betreut. In der Saison 2004/2005 nahm der slowakische Spitzenklub auch an der Champions-League-Gruppenphase teil. Zwischen 2007 und 2008 arbeitete Weiss zudem für den russischen Erstligisten Saturn Ramenskoje. Während seiner aktiven Karriere hat Weiss, der unter anderem 1993 auch bei Sparta Prag unter Vertrag gestanden ist, in 19 Länderspielen einmal für die Tschechoslowakei getroffen und weiters in zwölf Länderspielen einmal für die Slowakei eingenetzt. Der gleichnamige Sohn des 45-Jährigen ist derzeit vom englischen Premier-League-Klub Manchester City an die Bolton Wanderers verliehen.
Bekannte Spieler
Marek Hamšík vom italienischen Serie-A-Klub SSC Napoli ist nicht nur einer der prominentesten slowakischen Spieler, sondern auch der Teamkapitän. Der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler hat bislang in 29 Länderspielen achtmal getroffen. An der Champions League haben im Herbst der momentan angeschlagene Martin Škrtel vom englischen Rekordmeister FC Liverpool sowie Peter Pekarík vom entthronten deutschen Meister VfL Wolfsburg teilgenommen, Róbert Vittek steht beim französischen Europa-League-Teilnehmer OSC Lille unter Vertrag. Mit Radoslav Zabavník (1. FSV Mainz 05), mit Ján Ďurica (Hannover 96) und mit Stanislav Šesták vom Absteiger VfL Bochum stehen drei weitere slowakische Legionäre in der ersten deutschen Bundesliga unter Vertrag. Außerdem spielt der gleichnamige Teamchef-Sohn Vladimír Weiss für den englischen Premier-League-Topklub Manchester City. Teamkapitän Miroslav Karhan vom 1. FSV Mainz 05 muss aufgrund einer Oberschenkel-Verletzung passen.
Stärken
Der Großteil der slowakischen Nationalmannschaft besteht aus Legionären, die zum Teil auch in europäischen Ligen unter Vertrag stehen. Mit Škrtel und Pekarík haben zwei slowakische Teamspieler an der Champions-League-Gruppenphase teilgenommen, zudem ist Kapitän Hamšík einer der Topstars bei der SSC Napoli. Dementsprechend mangelt es bei den "Repre" mit Sicherheit nicht an internationaler Erfahrung. Außerdem ist den Slowaken bewusst, dass sie bei ihrem ersten Auftreten bei einer WM-Endrunde in Wahrheit nur kaum etwas zu verlieren haben. Deshalb wird die von Weiss betreute Elf in Südafrika befreit aufspielen können – und zwar vor allem dann, wenn es zum Auftakt gegen Neuseeland ein Erfolgserlebnis gibt. Eine weitere Stärke der Slowaken ist die Tatsache, dass sie die Anweisungen von Teamchef Weiss nahezu perfekt auf dem Spielfeld umsetzen.
Schwächen
Die internationale Erfahrung der Spieler ist schön und gut, doch die slowakische Nationalmannschaft hat – wenn man auch die Endrunden-Teilnahmen der Tschechoslowakei miteinberechnet – zuletzt vor 20 Jahren an einem Großereignis teilgenommen. Dementsprechend ist man es auch nicht gewohnt, in nur drei Spielen um den Aufstieg in die nächste Runde zu kämpfen. Um die Spieler bei einem Punkteverlust gegen Neuseeland ruhige Nerven behalten können, ist fraglich. Eine Gefahr könnte die zu große Euphorie nach der überragenden WM-Qualifikation, in der man sich unter anderem gegen Tschechien durchgesetzt hat, darstellen.
Slowakei WM-Qualifikation
Die Slowaken sind gemeinsam mit Slowenien, mit dem großen Rivalen Tschechien, mit Nordirland, mit Polen und mit San Marino in die Gruppe 3 der europäischen WM-Qualifikation gelost worden. Die Slowakei hat sich letztendlich überraschend mit 22 Punkten und mit zwei Zählern Vorsprung auf Slowenien den Gruppensieg geholt. Doch den größten Prestigeerfolg haben die "Repre" ausgerechnet gegen Tschechien gefeiert: Einem 2:1-Auswärtserfolg am 1. April 2009 folgte ein 2:2 in der Slowakei am darauffolgenden 5. September. Und: Die "Národní tým" haben sich letztendlich als Gruppendritter nicht einmal für die Relegation qualifiziert.
Potenzial/Chancen
Die Slowakei ist bei ihrer ersten WM-Endrunden-Teilnahme als eigenständiges Land ausgerechnet in die gleiche Gruppe des amtierenden Weltmeisters Italien gelost worden. Zudem trifft die Weiss-Truppe in der Gruppe F auf Paraguay und auf Neuseeland. Dabei haben die Südamerikaner und die "Repre" die aussichtsreichsten Chancen auf das zweite Achtelfinal-Ticket, wobei Paraguay unter anderem aufgrund der bestehenden WM-Erfahrung zu favorisieren ist. Das direkte Duell zwischen den beiden Mannschaften wird am zweiten Spieltag und am 20. Juni über die Bühne gehen. Die Slowakei wird zum Auftakt am 15. Juni auf Neuseeland treffen: Geht es nach der Papierform, sollte man gegen die "All Whites" einiges an Selbstvertrauen tanken können. Wenn es allerdings am 24. Juni gegen die "Azzurri" noch um alles gehen sollte, würde es allerdings sehr schwer werden.
Slowakei WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Slowakei als Weltmeister: 751
Vor der WM war die Wettquote auf Slowakei 401 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Slowakei Wettquoten
WM-Kader Slowakei – Slowakische Nationalmannschaft
Tormänner:
Jan Mucha (Legia Warschau)
Dusan Kuciak (Vaslui)
Dusan Pernis (Dundee United)
Abwehrspieler:
Marek Cech (West Bromwich Albion)
Jan Durica (Hannover 96)
Peter Pekarik (Wolfsburg)
Martin Petras (Cesena)
Kornel Salata (Slovan Bratislava)
Martin Skrtel (Liverpool)
Radoslav Zabavnik (Mainz)
Mittelfeldspieler:
Marek Hamsik (Napoli)
Kamil Kopunek (Spartak Trnava)
Jan Kozak (Plitechnica)
Juraj Kucka (Sparta Prag)
Marek Sapara (Ankaragücü)
Miroslav Stoch (Twente Enschede)
Zdeno Strba (Skoda Xanthi)
Vladimir Weiss junior (Manchester City)
Stürmer:
Filip Holosko (Besiktas Istanbul)
Martin Jakubko (Moskau)
Erik Jendrisek (Schalke)
Stanislav Sestak (Bochum)
Robert Vittek (OSC Lille)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Slowakei Spiele/Termine – Gruppe F
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 14.06. / 20:30 | F | Italien - Paraguay | 1-1 |
| 15.06. / 13:30 | F | Neuseeland - Slowakei | 1-1 |
| 20.06. / 13:30 | F | Slowakei - Paraguay | 0-2 |
| 20.06. / 16:00 | F | Italien - Neuseeland | 1-1 |
| 24.06. / 16:00 | F | Slowakei - Italien | 3-2 |
| 24.06. / 16:00 | F | Paraguay - Neuseeland | 0-0 |
28.06. – 16:00 – Achtelfinale: Slowakei – Holland: 1-2
WM 2010 Gruppe F - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Paraguay | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 2 | Slowakei | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Neuseeland | 3 Spiele / 3 Punkte |
| 4 | Italien | 3 Spiele / 2 Punkte |
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