Schweiz – WM 2010 Wetten
Trainer: Ottmar Hitzfeld
WM-Teilnahmen: 8
Größte WM-Erfolge: Viertelfinale (1934, 1938, 1954), Achtelfinale (1994, 2006)
Die Schweiz nimmt zum neunten Mal und zum zweiten Mal in Folge an einer WM-Endrunde teil. 1934 in Italien, 1938 in Frankreich und zuletzt 1954 in der Heimat gelang der Schweizer "Nati" die Qualifikation für das Viertelfinale. 1994 in den USA und vor vier Jahren in Deutschland zogen die Eidgenossen ins Achtelfinale ein. Nach einem überraschenden ersten Platz In der Gruppe G gegen Frankreich, gegen Südkorea und gegen Togo kam in der Runde der besten 16 mit einem 0:3 im Elfmeterschießen gegen die Ukraine das Aus. Auf kontinentaler Ebene hat sich die Schweiz um einiges schwächer präsentiert, denn bei insgesamt drei EM-Endrunden (1996 in England, 2004 in Portugal und 2008 bei der gemeinsam mit Österreich ausgetragenen EURO) ist man immer nach der Vorrunde ausgeschieden. Vor zwei Jahren belegte man in der Gruppe A trotz eines 2:0 gegen Portugal am letzten Spieltag hinter den Lusitanern, hinter der Türkei und hinter der Tschechischen Republik nur den letzten Platz.
Schweiz Trainer
Ottmar Hitzfeld hat die Schweizer "Nati" im Sommer 2008 von Köbi Kuhn übernommen. Der 61-Jährige ist zwar ein waschechter Deutscher, ist aber in der Nähe der Grenze zur Schweiz aufgewachsen. Außerdem ist Hitzfeld als Profi-Spieler über weite Strecken in der Schweiz, und genauer gesagt beim FC Basel, beim FC Lugano und beim FC Luzern unter Vertrag gestanden. Außerdem hat der heute 61-Jährige in der Schweiz als Trainer des FC Zug, des FC Aarau und der Grasshoppers Zürich gearbeitet. In der deutschen Bundesliga hat Hitzfeld von 1975 bis 1978 für den VfB Stuttgart gestürmt und vor allem von 1991 bis 1997 Borussia Dortmund sowie von 1998 bis 2004 und von 2007 bis 2008 Bayern München betreut. Der heute 61-Jährige führte die beiden deutschen Spitzenklubs unter anderem jeweils zu einem Champions-League-Erfolg und zu einem Weltpokal: 1997 gelang ihm dieses Kunststück mit Borussia Dortmund, 2001 mit Bayern München. In diesen beiden Jahren wurde Hitzfeld auch zum Welt-Trainer des Jahres gewählt.
Bekannte Spieler
Alexander Frei ist der Kapitän der Eidgenossen. Der 30-jährige Stürmer, der bisher in 73 Länderspielen 40 Mal eingenetzt hat, ist nach drei Jahren in der französischen Ligue 1 bei Stade Rennes und nach drei Saisonen im Dress von Borussia Dortmund zum FC Basel gewechselt und somit in die Schweizer Axpo Super League zurückgekehrt, wobei es auf Anhieb mit dem Meistertitel geklappt hat. In der deutschen Bundesliga stehen nach wie vor der derzeit verletzte Tormann Diego Benaglio vom amtierenden Meister VfL Wolfsburg sowie Tranquillo Barnetta von Bayer 04 Leverkusen. Philipp Senderos versucht beim englischen Premier-League-Klub FC Everton wieder Fuß zu fassen, Valon Behrami spielt beim Liga-Konkurrenten West Ham United. Mit Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom), mit Reto Ziegler, mit Marco Padalino (beide Sampdoria Genua) und mit Gökhan Inler (Udinese Calcio) verdienen vier Profis in der italienischen Serie A ihr Geld. Blerim Dzemaili vom FC Parma wurde nach einer langen Verletzungspause nicht berücksichtigt. Stéphane Grichting spielt in der Ligue 1 für den AJ Auxerre und Blaise Kufo stürmt seit 2003 mehr als erfolgreich für den niederländischen Meister Twente Enschede. Weltenbummler Hakan Yakin, der bisher in 80 Länderspielen 20 Mal getroffen hat, hat im vergangenen Sommer beim FC Luzern angeheuert.
Stärken
Der Schweizer "Nati" fehlt es mit Sicherheit nicht an Qualität: Dafür sprechen auch die Legionäre in den europäischen Topligen. In allen vier Bereichen – egal ob im Tor, in der Abwehr, im Mittelfeld und im Angriff – haben die Eidgenossen Qualität in ihren Reihen. Die größte Stärke der Schweizer "Nati" liegt allerdings in ihrem Angriff, denn Frei und Kufo sind jederzeit für einen Treffer gut sind. Yakin und Behrami sind nur zwei der Akteure, die im Offensivspiel die notwendigen Akzente setzen können. Zudem setzt man auf die Einzelqualitäten der jungen Akteure wie Barnetta. Außerdem sprechen die taktische Disziplin und die Tatsache, dass man die "Nati" nur schwer in Bedrängnis bringen kann, für die Schweiz.
Schwächen
Dass die Schweizer Nationalelf keine Turnier-Mannschaft ist, hat sie vor allem bei den EM-Endrunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Fragezeichen stellt die Tormann-Frage dar, denn Benaglio kämpft ständig mit Verletzungsproblemen. Sein Ersatzmann bei der "Nati", Johnny Leoni vom amtierenden Schweizer Meister FC Zürich, hat noch kein einziges Länderspiel absolviert. Der 25-Jährige konnte aber immerhin mit dem FC Zürich in der Champions League und im UEFA Cup eine gewisse internationale Erfahrung sammeln.
Schweiz WM-Qualifikation
Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich in einer der auf dem Papier am ehesten machbaren Gruppen mit 21 Punkten vor Griechenland, vor Lettland, vor Israel, vor Luxemburg und vor Moldawien durchgesetzt. Allerdings hat die "Nati" in dieser WM-Qualifikation auch einen Tiefpunkt erreicht, denn das Heimspiel gegen Luxemburg am 10. September 2008 endete mit einer 1:2-Pleite am Zürcher Letzigrund. Das ist allerdings auch die einzige Begegnung, die die Eidgenossen als Verlierer beendet haben, geblieben. Gegen den schärfsten Konkurrenten in der Gruppe 2, gegen die Griechen, gab es am 15. August 2008 einen 2:1-Auswärtserfolg und am 5. September 2009 einen 2:0-Heimsieg.
Potenzial/Chancen
Auch bei der Auslosung für die WM-Endrunde in Südafrika hätte es die Schweizer durchaus schlimmer treffen können. Zwar trifft man in der Gruppe H auf den amtierenden Europameister und WM-Favoriten Spanien, doch gegen Chile und gegen Honduras hat die "Nati" keine schlechten Chancen auf das zweite Achtelfinal-Ticket. Dabei wird die Schweizer Auswahl am 21. Juni im Rahmen des zweiten Spieltages gegen Chile und am 25. Juni und somit zum Abschluss der Vorrundenspiele gegen Honduras antreten. Bei einem Aufstieg ins Achtelfinale würde dann allerdings ein Duell gegen Brasilien, gegen Portugal oder gegen die Elfenbeinküste drohen. Da wären die Chancen auf eine Viertelfinal-Teilnahme äußerst gering.
Schweiz WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Schweiz als Weltmeister: 101
Vor der WM war die Wettquote auf Schweiz 201 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Schweiz Wettquoten
WM-Kader Schweiz – Schweizer Nationalmannschaft (Nati)
Tormänner:
Diego Benaglio (VfL Wolfsburg)
Marco Wölfli (Young Boys Bern)
Johnny Leoni (FC Zürich)
Abwehrspieler:
Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom)
Philippe Senderos (FC Everton)
Stephane Grichting (AJ Auxerre)
Steve von Bergen (Hertha BSC Berlin)
Mario Eggimann (Hannover 96)
Reto Ziegler (Sampdoria Genua)
Ludovic Magnin (FC Zürich)
Mittelfeldspieler:
Valon Behrami (West Ham United)
Gökhan Inler (Udinese Calcio)
Benjamin Huggel (FC Basel)
Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt)
Gelson Fernandes (AS St. Etienne)
Tranquillo Barnetta (Bayer Leverkusen)
Xherdan Shaqiri (FC Basel)
Marco Padalino (Sampdoria Genua)
Hakan Yakin (FC Luzern)
Stürmer:
Alexander Frei (FC Basel)
Blaise Nkufo (Twente Enschede)
Eren Derdiyok (Bayer Leverkusen)
Albert Bunjaku (1. FC Nürnberg)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Schweiz Spiele/Termine – Gruppe H
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 16.06. / 13:30 | H | Honduras - Chile | 0-1 |
| 16.06. / 16:00 | H | Spanien - Schweiz | 0-1 |
| 21.06. / 16:00 | H | Chile - Schweiz | 1-0 |
| 21.06. / 20:30 | H | Spanien - Honduras | 2-0 |
| 25.06. / 20:30 | H | Chile - Spanien | 1-2 |
| 25.06. / 20:30 | H | Schweiz - Honduras | 0-0 |
WM 2010 Gruppe H - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Spanien | 3 Spiele / 6 Punkte |
| 2 | Chile | 3 Spiele / 6 Punkte |
| 3 | Schweiz | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Honduras | 3 Spiele / 1 Punkt |
Schweiz – Honduras, WM Vorschau, Analyse & Wettquoten. Gruppe H, 3. Spieltag
Am Freitag, den 25.06.2010 um 20:30 Uhr, finden die letzten Vorrundenspiele in der WM Gruppe H statt. Rechnerisch gesehen, haben alle 4 Mannschaften noch die Chance das Achtelfinale der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu erreichen. Doch Honduras muss auf die Schützenhilfe von Chile hoffen und selbst relativ hoch gegen die Eidgenossen gewinnen. Bei einem Sieg der Schweizer und einem gleichzeitigen Unentschieden des Europameisters Spanien gegen Chile, wäre die Riesensensation perfekt – Der Topfavorit Spanien scheidet bereits nach der Vorrunde aus. Nachfolgend nun die Gruppenkonstellation im Überblick:
1. Chile 6 Punkte, +2, 2 Tore
2. Spanien 3 Punkte, +1, 2 Tor
3. Schweiz 3 Punkte, 0, 1 Tore
4. Honduras 0 Punkt, –3, 0 Tor
Mit einem 2:0 Sieg wären die Eidgenossen sicher im Achtelfinale, unabhängig wie das Spiel zwischen Chile und dem Europameister Spanien endet. Sollte Chile gar einen Sieg gegen Spanien einfahren, so würde der Hitzfeld-Elf ein Unentschieden reichen.
Mannschaftsanalyse Schweiz
Nach dem historischen 1:0 Sieg gegen den Europameister Spanien war die Stimmung im Lager der Eidgenossen mehr als glücklich. Am zweiten Spieltag folgte dann eine 0:1 Niederlage gegen die Südamerikaner aus Chile. Wie so oft bei dieser WM, trug eine falsche Schiedsrichterentscheidung zur Spielentwicklung bei. Der Schweizer Mittelfeldspieler Valon Behrami wurde vom "Unparteiischen" per rote Karte vorzeitig zum Duschen geschickt. Von einer Tätlichkeit kann jedoch keine Rede sein. In diesem Spiel war der Benachteiligte die Schweiz, denn gut eine Stunde musste man in Unterzahl auskommen. Die Südamerikaner erzielten dann schließlich in der 2. Spielhälfte das 1:0 und die Eidgenossen verloren das Spiel. Am Ende konnte man sich auch nicht wirklich freuen, den Weltrekord der Italiener, ohne ein Gegentor auszukommen, gebrochen zu haben. Die Eidgenossen sind 559 Minuten ohne WM-Gegentor geblieben.
Im letzten Gruppenspiel gegen Honduras benötigen die Eidgenossen einen Sieg mit 2 Toren Unterschied, dann würde man sicher das Achtelfinale erreichen. Gegen Honduras müssen die Eidgenossen das Spiel machen. In den bisherigen beiden Spielen kam von der Offensiv-Abteilung sehr wenig. Die Schweizer agierten sehr defensiv und setzten recht wenige offensive Akzente. Gegen Honduras muss sich das ändern. Im offensiven Spielaufbau haben die Eidgenossen einige Probleme. Man darf gespannt sein, wie Hitzfeld seine Truppe einschwören wird. Im Vergleich: Die Chilenen kamen zu einem 1:0 Sieg gegen Honduras und Spanien siegte lediglich 2:0.
Voraussichtliche Aufstellung Schweiz:
Benaglio – Lichtsteiner, von Bergen, Grichting, Ziegler – Barnetta , Huggel, Inler, Fernandes – Frei, Nkufo
Mannschaftsanalyse Honduras
Trotz der beiden Niederlagen aus den ersten Gruppenspielen gegen Chile und Spanien kann Honduras noch das Achtelfinale rechnerisch erreichen. Man ist auf die Schützenhilfe von Chile angewiesen. Gegen die Spanier agierte Honduras sehr defensiv und kann sich am Ende beim Europameister bedanken, dass man nur mit 0:2 verloren hat. Gegen die Schweizer benötigt Honduras einen hohen Sieg und dieser ist mehr als fraglich. Im bisherigen Turnier konnte man noch keinen einzigen Treffer erzielen. Es fehlen halt die spielerischen Mittel.
Man darf davon ausgehen, dass Honduras das Leben der Eidgenossen sehr schwer machen wird. Zumindest will man sich nicht ohne ein Pünktchen im Gepäck von dieser WM verabschieden.
Voraussichtliche Aufstellung Honduras:
Valladares – Mendoza, Chavez, Figueroa, Izaguirre – W. Palacios – E. Alvarez, Guevara, Nunez, Welcome – Suazo
Wettquoten im Überblick
Sieg Schweiz: 1,53
Unentschieden: 4,00
Sieg Honduras: 6,00
Sieg Schweiz: 1,53
Unentschieden: 4,10
Sieg Honduras: 6,50
Sieg Schweiz: 1,55
Unentschieden: 4,50
Sieg Honduras: 7,80
Wettempfehlung / Fazit
Die Ausgangslage in der Gruppe H ist klar: Die Eidgenossen müssen ihr Spiel gegen Honduras gewinnen. Im Spielaufbau nach vorne haben die Schweizer so ihre Probleme. Clever verteidigen und auf Konter lauern ist die eigentlich Stärke der Schweizer. Gegen Honduras muss man das Spiel selbst gestalten. Das könnte zu einem Problem werden. Mit Hitzfeld hat man einen der besten Trainer an der Seite. Die Schweizer werden gegen Honduras gewinnen. Ob die Nati in die nächste Runde einzieht, wird man sehen. Bisher fehlte es den Stürmern an Durchschlagskraft.
Unser Tipp: Sieg Schweiz
Schweiz – WM 2010 Wetten
Trainer: Ottmar Hitzfeld
WM-Teilnahmen: 8
Größte WM-Erfolge: Viertelfinale (1934, 1938, 1954), Achtelfinale (1994, 2006)
Die Schweiz nimmt zum neunten Mal und zum zweiten Mal in Folge an einer WM-Endrunde teil. 1934 in Italien, 1938 in Frankreich und zuletzt 1954 in der Heimat gelang der Schweizer "Nati" die Qualifikation für das Viertelfinale. 1994 in den USA und vor vier Jahren in Deutschland zogen die Eidgenossen ins Achtelfinale ein. Nach einem überraschenden ersten Platz In der Gruppe G gegen Frankreich, gegen Südkorea und gegen Togo kam in der Runde der besten 16 mit einem 0:3 im Elfmeterschießen gegen die Ukraine das Aus. Auf kontinentaler Ebene hat sich die Schweiz um einiges schwächer präsentiert, denn bei insgesamt drei EM-Endrunden (1996 in England, 2004 in Portugal und 2008 bei der gemeinsam mit Österreich ausgetragenen EURO) ist man immer nach der Vorrunde ausgeschieden. Vor zwei Jahren belegte man in der Gruppe A trotz eines 2:0 gegen Portugal am letzten Spieltag hinter den Lusitanern, hinter der Türkei und hinter der Tschechischen Republik nur den letzten Platz.
Schweiz Trainer
Ottmar Hitzfeld hat die Schweizer "Nati" im Sommer 2008 von Köbi Kuhn übernommen. Der 61-Jährige ist zwar ein waschechter Deutscher, ist aber in der Nähe der Grenze zur Schweiz aufgewachsen. Außerdem ist Hitzfeld als Profi-Spieler über weite Strecken in der Schweiz, und genauer gesagt beim FC Basel, beim FC Lugano und beim FC Luzern unter Vertrag gestanden. Außerdem hat der heute 61-Jährige in der Schweiz als Trainer des FC Zug, des FC Aarau und der Grasshoppers Zürich gearbeitet. In der deutschen Bundesliga hat Hitzfeld von 1975 bis 1978 für den VfB Stuttgart gestürmt und vor allem von 1991 bis 1997 Borussia Dortmund sowie von 1998 bis 2004 und von 2007 bis 2008 Bayern München betreut. Der heute 61-Jährige führte die beiden deutschen Spitzenklubs unter anderem jeweils zu einem Champions-League-Erfolg und zu einem Weltpokal: 1997 gelang ihm dieses Kunststück mit Borussia Dortmund, 2001 mit Bayern München. In diesen beiden Jahren wurde Hitzfeld auch zum Welt-Trainer des Jahres gewählt.
Bekannte Spieler
Alexander Frei ist der Kapitän der Eidgenossen. Der 30-jährige Stürmer, der bisher in 73 Länderspielen 40 Mal eingenetzt hat, ist nach drei Jahren in der französischen Ligue 1 bei Stade Rennes und nach drei Saisonen im Dress von Borussia Dortmund zum FC Basel gewechselt und somit in die Schweizer Axpo Super League zurückgekehrt, wobei es auf Anhieb mit dem Meistertitel geklappt hat. In der deutschen Bundesliga stehen nach wie vor der derzeit verletzte Tormann Diego Benaglio vom amtierenden Meister VfL Wolfsburg sowie Tranquillo Barnetta von Bayer 04 Leverkusen. Philipp Senderos versucht beim englischen Premier-League-Klub FC Everton wieder Fuß zu fassen, Valon Behrami spielt beim Liga-Konkurrenten West Ham United. Mit Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom), mit Reto Ziegler, mit Marco Padalino (beide Sampdoria Genua) und mit Gökhan Inler (Udinese Calcio) verdienen vier Profis in der italienischen Serie A ihr Geld. Blerim Dzemaili vom FC Parma wurde nach einer langen Verletzungspause nicht berücksichtigt. Stéphane Grichting spielt in der Ligue 1 für den AJ Auxerre und Blaise Kufo stürmt seit 2003 mehr als erfolgreich für den niederländischen Meister Twente Enschede. Weltenbummler Hakan Yakin, der bisher in 80 Länderspielen 20 Mal getroffen hat, hat im vergangenen Sommer beim FC Luzern angeheuert.
Stärken
Der Schweizer "Nati" fehlt es mit Sicherheit nicht an Qualität: Dafür sprechen auch die Legionäre in den europäischen Topligen. In allen vier Bereichen – egal ob im Tor, in der Abwehr, im Mittelfeld und im Angriff – haben die Eidgenossen Qualität in ihren Reihen. Die größte Stärke der Schweizer "Nati" liegt allerdings in ihrem Angriff, denn Frei und Kufo sind jederzeit für einen Treffer gut sind. Yakin und Behrami sind nur zwei der Akteure, die im Offensivspiel die notwendigen Akzente setzen können. Zudem setzt man auf die Einzelqualitäten der jungen Akteure wie Barnetta. Außerdem sprechen die taktische Disziplin und die Tatsache, dass man die "Nati" nur schwer in Bedrängnis bringen kann, für die Schweiz.
Schwächen
Dass die Schweizer Nationalelf keine Turnier-Mannschaft ist, hat sie vor allem bei den EM-Endrunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Fragezeichen stellt die Tormann-Frage dar, denn Benaglio kämpft ständig mit Verletzungsproblemen. Sein Ersatzmann bei der "Nati", Johnny Leoni vom amtierenden Schweizer Meister FC Zürich, hat noch kein einziges Länderspiel absolviert. Der 25-Jährige konnte aber immerhin mit dem FC Zürich in der Champions League und im UEFA Cup eine gewisse internationale Erfahrung sammeln.
Schweiz WM-Qualifikation
Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich in einer der auf dem Papier am ehesten machbaren Gruppen mit 21 Punkten vor Griechenland, vor Lettland, vor Israel, vor Luxemburg und vor Moldawien durchgesetzt. Allerdings hat die "Nati" in dieser WM-Qualifikation auch einen Tiefpunkt erreicht, denn das Heimspiel gegen Luxemburg am 10. September 2008 endete mit einer 1:2-Pleite am Zürcher Letzigrund. Das ist allerdings auch die einzige Begegnung, die die Eidgenossen als Verlierer beendet haben, geblieben. Gegen den schärfsten Konkurrenten in der Gruppe 2, gegen die Griechen, gab es am 15. August 2008 einen 2:1-Auswärtserfolg und am 5. September 2009 einen 2:0-Heimsieg.
Potenzial/Chancen
Auch bei der Auslosung für die WM-Endrunde in Südafrika hätte es die Schweizer durchaus schlimmer treffen können. Zwar trifft man in der Gruppe H auf den amtierenden Europameister und WM-Favoriten Spanien, doch gegen Chile und gegen Honduras hat die "Nati" keine schlechten Chancen auf das zweite Achtelfinal-Ticket. Dabei wird die Schweizer Auswahl am 21. Juni im Rahmen des zweiten Spieltages gegen Chile und am 25. Juni und somit zum Abschluss der Vorrundenspiele gegen Honduras antreten. Bei einem Aufstieg ins Achtelfinale würde dann allerdings ein Duell gegen Brasilien, gegen Portugal oder gegen die Elfenbeinküste drohen. Da wären die Chancen auf eine Viertelfinal-Teilnahme äußerst gering.
Schweiz WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Schweiz als Weltmeister: 101
Vor der WM war die Wettquote auf Schweiz 201 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Schweiz Wettquoten
WM-Kader Schweiz – Schweizer Nationalmannschaft (Nati)
Tormänner:
Diego Benaglio (VfL Wolfsburg)
Marco Wölfli (Young Boys Bern)
Johnny Leoni (FC Zürich)
Abwehrspieler:
Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom)
Philippe Senderos (FC Everton)
Stephane Grichting (AJ Auxerre)
Steve von Bergen (Hertha BSC Berlin)
Mario Eggimann (Hannover 96)
Reto Ziegler (Sampdoria Genua)
Ludovic Magnin (FC Zürich)
Mittelfeldspieler:
Valon Behrami (West Ham United)
Gökhan Inler (Udinese Calcio)
Benjamin Huggel (FC Basel)
Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt)
Gelson Fernandes (AS St. Etienne)
Tranquillo Barnetta (Bayer Leverkusen)
Xherdan Shaqiri (FC Basel)
Marco Padalino (Sampdoria Genua)
Hakan Yakin (FC Luzern)
Stürmer:
Alexander Frei (FC Basel)
Blaise Nkufo (Twente Enschede)
Eren Derdiyok (Bayer Leverkusen)
Albert Bunjaku (1. FC Nürnberg)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Schweiz Spiele/Termine – Gruppe H
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 16.06. / 13:30 | H | Honduras - Chile | 0-1 |
| 16.06. / 16:00 | H | Spanien - Schweiz | 0-1 |
| 21.06. / 16:00 | H | Chile - Schweiz | 1-0 |
| 21.06. / 20:30 | H | Spanien - Honduras | 2-0 |
| 25.06. / 20:30 | H | Chile - Spanien | 1-2 |
| 25.06. / 20:30 | H | Schweiz - Honduras | 0-0 |
WM Gruppe H - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Spanien | 3 Spiele / 6 Punkte |
| 2 | Chile | 3 Spiele / 6 Punkte |
| 3 | Schweiz | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Honduras | 3 Spiele / 1 Punkt |
Europa Gruppe 2 – Stand und Ausblick WM Qualifikation
Gruppe 2
Teilnehmende Mannschaften: Griechenland, Israel, Lettland, Luxemburg, Moldawien, Schweiz
Dass diese Gruppe durchaus im Vorfeld interessant wird, zeigte sich nach 6 Runden in vollen Zügen. Neben Griechenland, dem Europameister von 2004, haben die Eidgenossen aus der Schweiz die Favoritenrolle bestätigt. Lettland und Israel wittern allerdings ihre Chancen weiterhin. Luxemburg und Moldawien sind wie erwartet zu keinen großen Taten bestimmt.
Ausgangslage:
Griechenland führt mit 13 Punkten die Tabelle derzeit an. Ebenso viele Zähler besitzen die Schweizer, die wegen der schlechteren Tordifferenz den zweiten Rang einnehmen. Lettland liegt überraschend auf dem dritten Zwischenrang. Israel teilte bisher gleich dreimal die Punkte und trotz einer Niederlage in 6 Partien sieht das Punktekonto mit 9 Zählern etwas mager aus. Gleich zu Wiederbeginn im September kommt es zum großen Showdown der Verfolger: zum Duell zwischen Israel und Lettland! Voraussichtlich in Tel Aviv. Nur ein Sieg hilft beiden Teams weiter, denn in der Paralellbegegnung in Zürich, trifft die Schweiz auf Griechenland. Otto Rehagel baut in dieser Partie auf die Routine seiner Truppe. So könnte bereits ein Unentschieden für den Gruppensieg genügen. Als großer Vorteil gelten die beiden abschließenden Heimspiele gegen Lettland und Luxemburg. Zuvor ist man zu Gast bei Moldawien. Für die Schweiz wäre ein Sieg gegen die griechische Abwehrphalanx ein wichtiger Schritt in Richtung Südafrika. Mit Auswärtsspielen in Luxemburg und Lettland wartet in den darauf folgenden Partien das härtere Programm.
Wichtige Infos:
Ein Blick auf die Torschützen beweißt in der Gruppe B die bisherige Ausgeglichenheit. Mit Blaise Nkufo vom Twente Enschede steht ein wichtiger Stürmer in den Reihen der Eidgenossen. Er ist es, der mit 5 Treffern bisher am erfolgreichsten agierte. Alexander Frei, wohl der Leistungsträger der Schweizer, traf bereits 4 Mal. Ebensooft wie der Grieche Gekas und der israelische Stürmer Golan. Israel hat aber noch wohl den wichtigsten Mann vorzuweisen: mit Yossi Benayoun vom FC Liverpool steht in der entscheidenden Phase ein routinierter Spieler zur Seit. Er war es, der in der WM-Qualifikation dreimal traf. Die größte Pleite bezogen die Schweizer in Letzigrund gegen Luxemburg. Bereits nach 27 Minuten sorgte Strasser für Entsetzen. Twente-Stürmer Nkufo (43.) glich zwar aus, doch Leweck bescherte dem krassen Außenseiter drei Minuten vor Schluss den bisher einzigen Sieg in dieser Gruppe. Israel bezog seine einzige Niederlage in Heraklion gegen Griechenland.
WM Qualifikation Europa Gruppe 2
| Land | Spiele | S | U | N | Diff. | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Schweiz | 10 | 6 | 3 | 1 | 10 | 21 |
| 2 | Griechenland | 10 | 6 | 2 | 2 | 10 | 20 |
| 3 | Lettland | 10 | 5 | 2 | 3 | 3 | 17 |
| 4 | Israel | 10 | 4 | 4 | 2 | 10 | 16 |
| 5 | Luxemburg | 10 | 1 | 2 | 7 | -21 | 5 |
| 6 | Moldawien | 10 | 0 | 3 | 7 | -12 | 3 |
| Stand: | 15.10.2009 |
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