Frankreich – WM 2010 Wetten
Trainer: Raymond Domenech
WM-Teilnahmen: 12
Größte WM-Erfolge: Weltmeister (1998), Vize-Weltmeister (2006), 3. Platz (1958, 1968), 4. Platz (1982)
Der Weltmeister von 1998, Frankreich, nimmt zum 13. Mal an einer WM-Endrunde teil. Vor zwölf Jahren haben die "Bleus" in ihrer Heimat nach zwölf Jahren ohne erfolgreiche Qualifikation als Gastgeber den Titel geholt, wobei der amtierende Weltmeister im Endspiel mit 3:0 bezwungen wurde. Nachdem man in der darauffolgenden Endrunde von 2002 in Japan und in Südkorea die Gruppe A gegen Dänemark, gegen den Senegal und gegen Uruguay auf den letzten Platz beendet hat, qualifizierten sich die "Bleus" 2006 in Deutschland erneut für das Finale: Zinedine Zidane brachte die Franzosen mit einem Elfmeter in Führung, Marco Materazzi sorgte für den Ausgleich. Nach dem Kopfstoß von "Zizou" gegen den italienischen Innenverteidiger scheiterte Frankreich im Elfmeterschießen mit 3:5 an die "Azzurri". Darüber hinaus wurde "L’Equipe tricolor" 1958 in Schweden sowie 1986 in Mexiko Dritter, vier Jahre zuvor in Spanien hatten sich die Franzosen zudem den vierten Platz geholt. Im Kampf um das Ticket für WM-Endrunde in Südafrika wurde ein unbestraftes Hands von Thierry Henry im Relegations-Rückspiel gegen Irland zum zu diesem Zeitpunkte unverhofften Retter. Auf kontinentaler Ebene haben die "Bleus" bislang zweimal triumphiert: 1984 wurde im eigenen Land Spanien mit 2:0 bezwungen, 2000 bezwang der damalige amtierende Weltmeister Italien in der Verlängerung mit 2:1. Brisant: Der damalige Torschütze zum Golden Gol, David Trezeguet,ist im gleichen Sommer ausgerechnet in die italienische Serie A zu Juventus Turin gewechselt. Bei der EURO 2008 in Österreich und in der Schweiz beendete die französische Nationalmannschaft die Gruppe C hinter den Niederlanden, hinter Italien und hinter Rumänien mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz. Bei den Konföderationen-Pokalen haben sich die Franzosen zweimal den Titel geholt: 2001 in Japan und in Südkorea wurden die "Samurai Blue" im Endspiel mit 1:0 bezwungen, 2003 wurde im eigenen Land der Kamerun nach der Verlängerung mit 1:0 geschlagen. Diese Begegnung stand allerdings im Zeichen von Marc-Vivien Foé: Der kamerunische Mittelfeldspieler war während des Semifinales gegen Kolumbien einem Herzstillstand erlegen.
Frankreich Trainer
Raymond Domenech hat die französische Nationalmannschaft am 12. Juli 2004 übernommen und ist, obwohl es nach dem zweiten Platz bei der WM-Endrunde von 2006 das Vorrunden-Aus bei der EURO 2008 gegeben hat, wenn auch umstritten nach wie vor im Amt. Allerdings hat der französische Verband für die Zeit nach Weltmeisterschaft bereits Laurent Blanc von Girondins Bordeaux geholt. Der 62-jährige Franzose hatte vor seiner Beförderung seit 1993 das U21-Nationalteam betreut und zuvor als Trainer beim heutigen französischen Drittligisten FC Mulhouse und Olympique Lyon gearbeitet. Domenech hatte seine aktive Karriere beim entthronten französischen Serienmeister begonnen und zwischen 1969 und 1977 als Außenverteidiger in 264 Pflichtspielen 13 Mal getroffen. Weiters hatte der achtmalige französische Internationale bei Racing Straßburg, bei Paris Saint Germain, bei Girondins Bordeaux und beim FC Mulhouse seine Fußball-Schuhe zerrissen.
Bekannte Spieler
Der Dreh- und Angelpunkt in der französische Nationalmannschaft ist Yoann Gourcuff von Girondins Bordeaux. Der 26-Jährige führt als Stellvertreter für den Dauerverletzten Franck Ribéry vom deutschen Rekordmeister Bayern München das offensive Mittelfeld an. Henry vom Klub-Weltmeister FC Barcelona und André-Pierre Gignac vom französischen Europa-League-Teilnehmer FC Toulouse bilden das Sturmduo, Nicolas Anelka vom englischen Meister FC Chelsea findet sich derzeit nur als Back-Up wieder. Bacary Sagna und William Gallas vom Chelsea-Stadtrivalen Arsenal London sowie Eric Abidal vom FC Barcelona und Patrice Evra vom englischen Topklub Manchester United bilden die Viererkette. Hugo Lloris von Olympique Lyon wurde von Domenech auf Kosten von Steve Mandanda, der bei Olympique Marseille unter Vertrag steht, zum Stamm-Tormann befördert. Staubsauger Lassana Diarra von Real Madrid fällt nach einer in der Vorbereitung erlittenen Verletzung für die WM-Endrunde aus.
Stärken
Die Franzosen sind grundsätzlich auf jeder Position top besetzt. Das Prunkstück der "Bleus" ist allerdings das Offensivspiel, wobei mit Gignac der amtierende Torschützenkönig in der französischen Ligue 1 der große Newcomer ist. Wenn man es sich als Teamchef leisten kann, Stars wie Benzema oder Anelka auf der Ersatzbank zu lassen, dann spricht das auf jeden Fall für viel Qualität im Angriff. Gourcuff ist der Motor im Spielaufbau der Bleus: Können der Star von Girondins Bordeaux und Ribéry ihre Topleistungen abrufen, dann kommt so gut wie niemand an sie heran.
Schwächen
Die Überheblichkeit hat der französischen Nationalmannschaft bereits öfters große Probleme bereitet, das war auch bei der EURO 2008 gegen Italien, gegen die Niederlande und gegen Rumänien der Fall. Der eindrucksvollste Beweis in den letzten Jahren war allerdings ein 1:3 in Österreich am 6. September 2008 und somit zum Auftakt der WM-Qualifikation. Außerdem ist das Spiel der Franzosen unter Domenech äußerst langsam und stereotypisch.
Frankreich WM-Qualifikation
Die französische Nationalmannschaft ist in der UEFA-Gruppe 7 gegen Serbien, gegen Österreich, gegen Rumänien, gegen Litauen und gegen Färöer-Inseln angetreten. Dabei haben die "Bleus", wie bereits erwähnt, zum Auftakt am 6. September 2008 ein böses Erwachen erlebt, denn Österreich ging in Wien mit 3:1 als Sieger vom Platz. Dieser Fehlstart hat den Franzosen auch das direkte Ticket für die Endrunde in Südafrika gekostet, den Serbien holte sich mit einem Punkt Vorsprung auf "L’Equipe tricolor" den ersten Platz. In der Relegation gab es zunächst am 14. November einen 1:0-Auswärtserfolg gegen Irland und dann am 18. November ein 1:1 nach der Verlängerung in der Heimat. Der alles entscheidende Treffer durch Gallas in der 103. Minute entstand allerdings aus einem ungeahndeten Hands von Henry. Der Stürmer des FC Barcelona kam unbestraft davon, für die Franzosen blieb die Einteilung in den zweiten Topf für die Vorrunde die einzige Konsequenz.
Potenzial/Chancen
Frankreich tritt in der Vorrunden-Gruppe A gegen den Gastgeber Südafrika, gegen Mexiko und gegen Uruguay an. Alles andere als der erste Platz wäre eine faustdicke Überraschung und der französische Verband könnte sich auf jeden Fall den zweiten Flop in Folge bei einem Fußball-Großereignis in Folge nicht leisten. Im Achtelfinale würde man auf einen Vertreter der Gruppe B mit Argentinien, mit Griechenland, mit Nigeria und mit Südkorea treffen: Mit Ausnahme der "Albiceleste" sind auch diese vier Teams für die "Bleus" im Normalfall mehr als schlagbar.
Frankreich WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Frankreich als Weltmeister: 101
Vor der WM war die Wettquote auf Frankreich 17 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Frankreich Wettquoten
WM-Kader Frankreich – Französische Nationalmannschaft
Tormänner:
Hugo Lloris (Olympique Lyon)
Steve Mandanda (Olympique Marseille)
Cédric Carrasso (Girondins Bordeaux)
Abwehrspieler:
Anthony Réveillère (Olympique Lyon)
Bacary Sagna (FC Arsenal)
William Gallas (FC Arsenal)
Gaël Clichy (FC Arsenal)
Éric Abidal (FC Barcelona)
Sébastien Squillaci (FC Sevilla)
Patrice Evra (Manchester United)
Marc Planus (Girondins Bordeaux)
Mittelfeldspieler:
Jéremy Toulalan (Olympique Lyon)
Alou Diarra (Girondins Bordeaux)
Florent Malouda (Chelsea)
Franck Ribéry (Bayern München)
Yoann Gourcuff (Girondins Bordeaux)
Abou Diaby (Arsenal)
Sidney Govou (Olympique Lyon)
Mathieu Valbuena (Olympique Marseille)
Stürmer:
Thierry Henry (FC Barcelona)
Nicolas Anelka (Chelsea)
Djibril Cissé (Panathinaikos Athen)
André-Pierre Gignac (FC Toulouse)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Frankreich Spiele/Termine – Gruppe A
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 11.06. / 16:00 | A | Südafrika - Mexiko | 1-1 |
| 11.06. / 20:30 | A | Uruguay - Frankreich | 0-0 |
| 16.06. / 20:30 | A | Südafrika - Uruguay | 0-3 |
| 17.06. / 20:30 | A | Frankreich - Mexiko | 0-2 |
| 22.06. / 16:00 | A | Mexiko - Uruguay | 0-1 |
| 22.06. / 16:00 | A | Frankreich - Südafrika | 1-2 |
WM 2010 Gruppe A - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Uruguay | 3 Spiele / 7 Punkte |
| 2 | Mexiko | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Südafrika | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Frankreich | 3 Spiele / 1 Punkt |
Frankreich blamiert sich bis auf die Knochen gegen China
Gut eine Woche vor dem WM-Start in Südafrika blamiert sich der Vize-Weltmeister Frankreich im Testspiel gegen China bis auf die Knochen. Die Mannschaft vom umstrittenen Nationalcoach Raymond Domenech verlor gegen China mit 0:1. Das einzige Tor des Abends für die nicht für die WM qualifizierten Chinesen erzielte Mittelfeldspieler Deng Zhuoxiang. Vor gut 16.000 Zuschauern lieferten die "Bleus" eine erstaunlich schwache Vorstellung ab. Über die gesamte Spielzeit waren die Franzosen zwar spielbestimmend, doch speziell in der ersten Spielhälfte erspielte sich der Vize-Weltmeister von 2006 keine einzige Torchance. Auch nach dem Seitenwechsel fehlte es den Franzosen an Kreativität und Durchschlagskraft. China ging durch einen direkt verwandelten Freistoß durch Deng Zhuoxiang in Führung. Nach dem Rückstand erhöhte Frankreich den Druck. Henry und Gallas vergaben die wenigen Chancen für die "Equipe Tricolore".
In der WM Gruppe A trifft Frankreich im ersten Spiel auf Uruguay am 11.06.2010. Weitere Gegner sind Mexiko und der WM Gastgeber Südafrika. Die Franzosen müssen sich gewaltig steigern, um das Achtelfinale zu erreichen.
Frankreich – WM 2010 Wetten
Trainer: Raymond Domenech
WM-Teilnahmen: 12
Größte WM-Erfolge: Weltmeister (1998), Vize-Weltmeister (2006), 3. Platz (1958, 1968), 4. Platz (1982)
Der Weltmeister von 1998, Frankreich, nimmt zum 13. Mal an einer WM-Endrunde teil. Vor zwölf Jahren haben die "Bleus" in ihrer Heimat nach zwölf Jahren ohne erfolgreiche Qualifikation als Gastgeber den Titel geholt, wobei der amtierende Weltmeister im Endspiel mit 3:0 bezwungen wurde. Nachdem man in der darauffolgenden Endrunde von 2002 in Japan und in Südkorea die Gruppe A gegen Dänemark, gegen den Senegal und gegen Uruguay auf den letzten Platz beendet hat, qualifizierten sich die "Bleus" 2006 in Deutschland erneut für das Finale: Zinedine Zidane brachte die Franzosen mit einem Elfmeter in Führung, Marco Materazzi sorgte für den Ausgleich. Nach dem Kopfstoß von "Zizou" gegen den italienischen Innenverteidiger scheiterte Frankreich im Elfmeterschießen mit 3:5 an die "Azzurri". Darüber hinaus wurde "L’Equipe tricolor" 1958 in Schweden sowie 1986 in Mexiko Dritter, vier Jahre zuvor in Spanien hatten sich die Franzosen zudem den vierten Platz geholt. Im Kampf um das Ticket für WM-Endrunde in Südafrika wurde ein unbestraftes Hands von Thierry Henry im Relegations-Rückspiel gegen Irland zum zu diesem Zeitpunkte unverhofften Retter. Auf kontinentaler Ebene haben die "Bleus" bislang zweimal triumphiert: 1984 wurde im eigenen Land Spanien mit 2:0 bezwungen, 2000 bezwang der damalige amtierende Weltmeister Italien in der Verlängerung mit 2:1. Brisant: Der damalige Torschütze zum Golden Gol, David Trezeguet,ist im gleichen Sommer ausgerechnet in die italienische Serie A zu Juventus Turin gewechselt. Bei der EURO 2008 in Österreich und in der Schweiz beendete die französische Nationalmannschaft die Gruppe C hinter den Niederlanden, hinter Italien und hinter Rumänien mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz. Bei den Konföderationen-Pokalen haben sich die Franzosen zweimal den Titel geholt: 2001 in Japan und in Südkorea wurden die "Samurai Blue" im Endspiel mit 1:0 bezwungen, 2003 wurde im eigenen Land der Kamerun nach der Verlängerung mit 1:0 geschlagen. Diese Begegnung stand allerdings im Zeichen von Marc-Vivien Foé: Der kamerunische Mittelfeldspieler war während des Semifinales gegen Kolumbien einem Herzstillstand erlegen.
Frankreich Trainer
Raymond Domenech hat die französische Nationalmannschaft am 12. Juli 2004 übernommen und ist, obwohl es nach dem zweiten Platz bei der WM-Endrunde von 2006 das Vorrunden-Aus bei der EURO 2008 gegeben hat, wenn auch umstritten nach wie vor im Amt. Allerdings hat der französische Verband für die Zeit nach Weltmeisterschaft bereits Laurent Blanc von Girondins Bordeaux geholt. Der 62-jährige Franzose hatte vor seiner Beförderung seit 1993 das U21-Nationalteam betreut und zuvor als Trainer beim heutigen französischen Drittligisten FC Mulhouse und Olympique Lyon gearbeitet. Domenech hatte seine aktive Karriere beim entthronten französischen Serienmeister begonnen und zwischen 1969 und 1977 als Außenverteidiger in 264 Pflichtspielen 13 Mal getroffen. Weiters hatte der achtmalige französische Internationale bei Racing Straßburg, bei Paris Saint Germain, bei Girondins Bordeaux und beim FC Mulhouse seine Fußball-Schuhe zerrissen.
Bekannte Spieler
Der Dreh- und Angelpunkt in der französische Nationalmannschaft ist Yoann Gourcuff von Girondins Bordeaux. Der 26-Jährige führt als Stellvertreter für den Dauerverletzten Franck Ribéry vom deutschen Rekordmeister Bayern München das offensive Mittelfeld an. Henry vom Klub-Weltmeister FC Barcelona und André-Pierre Gignac vom französischen Europa-League-Teilnehmer FC Toulouse bilden das Sturmduo, Nicolas Anelka vom englischen Meister FC Chelsea findet sich derzeit nur als Back-Up wieder. Bacary Sagna und William Gallas vom Chelsea-Stadtrivalen Arsenal London sowie Eric Abidal vom FC Barcelona und Patrice Evra vom englischen Topklub Manchester United bilden die Viererkette. Hugo Lloris von Olympique Lyon wurde von Domenech auf Kosten von Steve Mandanda, der bei Olympique Marseille unter Vertrag steht, zum Stamm-Tormann befördert. Staubsauger Lassana Diarra von Real Madrid fällt nach einer in der Vorbereitung erlittenen Verletzung für die WM-Endrunde aus.
Stärken
Die Franzosen sind grundsätzlich auf jeder Position top besetzt. Das Prunkstück der "Bleus" ist allerdings das Offensivspiel, wobei mit Gignac der amtierende Torschützenkönig in der französischen Ligue 1 der große Newcomer ist. Wenn man es sich als Teamchef leisten kann, Stars wie Benzema oder Anelka auf der Ersatzbank zu lassen, dann spricht das auf jeden Fall für viel Qualität im Angriff. Gourcuff ist der Motor im Spielaufbau der Bleus: Können der Star von Girondins Bordeaux und Ribéry ihre Topleistungen abrufen, dann kommt so gut wie niemand an sie heran.
Schwächen
Die Überheblichkeit hat der französischen Nationalmannschaft bereits öfters große Probleme bereitet, das war auch bei der EURO 2008 gegen Italien, gegen die Niederlande und gegen Rumänien der Fall. Der eindrucksvollste Beweis in den letzten Jahren war allerdings ein 1:3 in Österreich am 6. September 2008 und somit zum Auftakt der WM-Qualifikation. Außerdem ist das Spiel der Franzosen unter Domenech äußerst langsam und stereotypisch.
Frankreich WM-Qualifikation
Die französische Nationalmannschaft ist in der UEFA-Gruppe 7 gegen Serbien, gegen Österreich, gegen Rumänien, gegen Litauen und gegen Färöer-Inseln angetreten. Dabei haben die "Bleus", wie bereits erwähnt, zum Auftakt am 6. September 2008 ein böses Erwachen erlebt, denn Österreich ging in Wien mit 3:1 als Sieger vom Platz. Dieser Fehlstart hat den Franzosen auch das direkte Ticket für die Endrunde in Südafrika gekostet, den Serbien holte sich mit einem Punkt Vorsprung auf "L’Equipe tricolor" den ersten Platz. In der Relegation gab es zunächst am 14. November einen 1:0-Auswärtserfolg gegen Irland und dann am 18. November ein 1:1 nach der Verlängerung in der Heimat. Der alles entscheidende Treffer durch Gallas in der 103. Minute entstand allerdings aus einem ungeahndeten Hands von Henry. Der Stürmer des FC Barcelona kam unbestraft davon, für die Franzosen blieb die Einteilung in den zweiten Topf für die Vorrunde die einzige Konsequenz.
Potenzial/Chancen
Frankreich tritt in der Vorrunden-Gruppe A gegen den Gastgeber Südafrika, gegen Mexiko und gegen Uruguay an. Alles andere als der erste Platz wäre eine faustdicke Überraschung und der französische Verband könnte sich auf jeden Fall den zweiten Flop in Folge bei einem Fußball-Großereignis in Folge nicht leisten. Im Achtelfinale würde man auf einen Vertreter der Gruppe B mit Argentinien, mit Griechenland, mit Nigeria und mit Südkorea treffen: Mit Ausnahme der "Albiceleste" sind auch diese vier Teams für die "Bleus" im Normalfall mehr als schlagbar.
Frankreich WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Frankreich als Weltmeister: 101
Vor der WM war die Wettquote auf Frankreich 17 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Frankreich Wettquoten
WM-Kader Frankreich – Französische Nationalmannschaft
Tormänner:
Hugo Lloris (Olympique Lyon)
Steve Mandanda (Olympique Marseille)
Cédric Carrasso (Girondins Bordeaux)
Abwehrspieler:
Anthony Réveillère (Olympique Lyon)
Bacary Sagna (FC Arsenal)
William Gallas (FC Arsenal)
Gaël Clichy (FC Arsenal)
Éric Abidal (FC Barcelona)
Sébastien Squillaci (FC Sevilla)
Patrice Evra (Manchester United)
Marc Planus (Girondins Bordeaux)
Mittelfeldspieler:
Jéremy Toulalan (Olympique Lyon)
Alou Diarra (Girondins Bordeaux)
Florent Malouda (Chelsea)
Franck Ribéry (Bayern München)
Yoann Gourcuff (Girondins Bordeaux)
Abou Diaby (Arsenal)
Sidney Govou (Olympique Lyon)
Mathieu Valbuena (Olympique Marseille)
Stürmer:
Thierry Henry (FC Barcelona)
Nicolas Anelka (Chelsea)
Djibril Cissé (Panathinaikos Athen)
André-Pierre Gignac (FC Toulouse)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Frankreich Spiele/Termine – Gruppe A
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 11.06. / 16:00 | A | Südafrika - Mexiko | 1-1 |
| 11.06. / 20:30 | A | Uruguay - Frankreich | 0-0 |
| 16.06. / 20:30 | A | Südafrika - Uruguay | 0-3 |
| 17.06. / 20:30 | A | Frankreich - Mexiko | 0-2 |
| 22.06. / 16:00 | A | Mexiko - Uruguay | 0-1 |
| 22.06. / 16:00 | A | Frankreich - Südafrika | 1-2 |
WM Gruppe A - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Uruguay | 3 Spiele / 7 Punkte |
| 2 | Mexiko | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 3 | Südafrika | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Frankreich | 3 Spiele / 1 Punkt |
Play-off Hinspiele: Frankreich und Portugal siegreich
Portugal vs. Bosnien 1:0
Die Portugiesen gewinnen daheim ohne ihren Superstar Christiano Ronaldo dank eines Kopfballtores von Alves mit 1:0 gegen Bosnien. Bei den Portugiesen standen viele internationale Stars auf der Bühne wie: Deco von Chelsea, Simao von Atletico Madrid, Liedson von Sporting Lissabon, Nani von Manchester United, Pepe von Real Madrid und Carvalho ebenfalls von Chelsea. Das Tor des Abends erzielte jedoch Alves vom FC Porto. Die Bosnier traten ebenfalls mit einigen bekannten Gesichtern aus der Bundesliga an – Dzeko von Wolfsburg, Misimovic von Wolfsburg, Ibisevic und Salihovic beide von Hoffenheim. Beide Mannschaften stürzten sich von Beginn an in die Zweikämpfe. Zunächst begannen die Bosnier etwas defensiver. Portugal war wie gewohnt ballsicher und kombinierte im Mittelfeld flüssig. Dennoch benötigten die Hausherren bis zur 30zigsten Minute, ehe sie das 1:0 durch ein Kopfballtor von Alves markierten. Nach dem Führungstreffer musste Bosnien aufmachen und es entwickelte sich ein spannendes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Ibisevic, Salihovic und Ibricic hatten die großen Tormöglichkeiten zum Ausgleich in der ersten Spielhälfte. Etwas glücklich gingen die Portugiesen mit der 1:0 Führung im Rücken in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit spielteb der Gastgeber dann etwas defensiver und die Bosnier machten nicht komplett auf. Liedsen und Deco hätten für ein besseres Ausgangsergebnis fürs Rückspiel sorgen können. Am Ende blieb es beim 1:0 Sieg für Portugal. Ob Portugal der 1:0 Sieg gegen Bosnien fürs Rückspiel in den Play-off Spielen zur WM-Qualifikation reichen wird, muss sich erst zeigen. Bosnien hatte ebenso hochkarätige Chancen und nun spielt man daheim.
Irland vs. Frankreich 0:1
Die Franzosen siegen dank eines Tores von Anelka gegen Irland mit 1:0 und der WM Teilnahme 2010 ein großes Stückchen nähergekommen. Was den Iren an Spieltechnik fehlte, versuchten Sie mit Kampfgeist und Körpereinsatz wegzumachen. Daher war die Partie sehr kampfbetont. Die Franzosen suchten den schnellen Weg zum gegnerischen Tor und nach rund 11 Minuten lag der Ball im Tor von Irland. Glück für den Gastgeber, das Tor zählte nicht wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung. Die größte Torchance verbuchten jedoch die Iren. Lawrence schoss jedoch aus knapp 7 Metern Entfernung am leeren Tor vorbei. Kurz vor dem Ende der ersten Spielhälfte hatte Henry den Führungstreffer für Frankreich auf dem Fuße. Der Stürmer schob den Ball jedoch knapp auf Pfosten vorbei. Die zweite Halbzeit bot kam Veränderungen. Die Iren hatten mehr Ballbesitz und Frankreich lauerte auf Konter. 72.Minute nahm sich Anelka endlich mal ein Herz und zog aus gut 20 Metern Entfernung ab. Der Ball wurde abgefälscht und landete im Tor. Plötzlich stand es 1:0 für Frankreich. Auch die Auswechslungen durch Trapattoni konnten die Wende nicht herbeiführen. Am Ende siegte Frankreich etwas glücklich mit 1:0 in Irland und hat nun vor dem Rückspiel die besten Voraussetzungen für das Erreichen der WM 2010 in Südafrika.
Griechenland vs. Ukraine 0:0
Die Griechen und Otto Rehhagel kommen nicht über ein 0:0 gegen die Ukraine hinaus. Die Griechen spielten über die gesamte Zeit einfach zu ideenlos. Die Ukraine verteidigte clever und machte die Räume eng. Besonders in der Anfangsphase versuchten beide Teams schnell nach vorne zu spielen. Distanzschüsse waren das Ergebnis. Gekas Tor in der 15 Minute zählte nicht, da der Angreifer abseits stand. Ab der 20zigsten Minute passierte jedoch sehr wenig. Griechenland war leicht optisch überlegen, konnte jedoch daraus keinen Vorteil schlagen. Kurz vor der Pause hatte Gekas jedoch noch eine gute Chance für die Griechen. Zur Halbzeit stand es also 0:0. Auch die zweite Halbzeit bot nur wenige Höhepunkte. Am Ende blieb es beim 0:0. Die Ukraine kann wohl mit dem Ergebnis leben. Für Griechenland könnte das 0:0 zu wenig gewesen sein.
Russland vs. Slowenien 2:1
Die Russen siegten daheim mit 2:1 gegen Slowenien. Zwischenzeitlich führte der Gastgeber sogar mit 2:0. Beide Tore für Russland erzielte Bilyaletdinov. Über die gesamte Spielzeit waren die Russen das bessere Team. Bis zur 40zigsten Minute dauerte es bis Russland den Abwehrriegel der Slowenen knackte. Am Ende musste sich der Gastgeber jedoch mit einem 2:1 zufrieden geben. Pecnik erzielte das wichtige Tor für Slowenien 3 Minuten vor dem Ende.
Alle Playoff Spiele im Überblick:
Portugal – Bosnien-H. 1:0 (1:0)
Irland – Frankreich 0:1 (0:0)
Griechenland – Ukraine 0:0 (0:0)
Costa Rica – Uruguay 0:1 (0:1)
Russland – Slowenien 2:1 (1:0)
Neuseeland – Bahrain 1:0 (1:0)
WM Wettquoten – Wer wird Weltmeister 2010 Quoten
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen in unregelmäßigen Abständen die besten Wettquoten auf die Teilnehmer der WM 2010 an.
Welche Wettquote erhält man für Weltmeister Deutschland, Weltmeister Spanien, Weltmeister Italien, Weltmeister Brasilien, Weltmeister Frankreich, Weltmeister Argentinien, Weltmeister England, Weltmeister Niederlande oder aber auch die Quoten aller teilnehmenden Länder für einen unerwarteten Außenseiter-Sieg bei der kommenden Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Wer wird Weltmeister 2010 – die Quoten:
WM Wettquoten Weltmeister 2010
| Weltmeister | Quote | Wettanbieter |
|---|---|---|
| Spanien | 6.50 | Bwin |
| Brasilien | 6.50 | Unibet |
| Argentinien | 7.00 | Unibet |
| Deutschland | 8.00 | Betsson |
| England | 9.50 | Bwin |
| Holland | 10.00 | Bet365 |
| Italien | 15.00 | Sportingbet |
| Frankreich | 29.00 | Sportingbet |
| Portugal | 34.00 | Bet365 |
| Elfenbeinküste | 41.00 | Paddypower |
| Chile | 60.00 | Interwetten |
| Uruguay | 60.00 | Interwetten |
| USA | 81.00 | Bet365 |
| Paraguay | 81.00 | Sportingbet |
| Ghana | 90.00 | Betsson |
| Mexiko | 101.00 | Sportingbet |
| Schweiz | 151.00 | Sportingbet |
| Südkorea | 175.00 | Interwetten |
| Serbien | 230.00 | Tipico |
| Nigeria | 251.00 | Bet365 |
| Dänemark | 251.00 | Bwin |
| Japan | 500.00 | Tipico |
| Slowenien | 500.00 | Tipico |
| Kamerun | 650.00 | Tipico |
| Australien | 751.00 | Sportingbet |
| Slowakei | 751.00 | William Hill |
| Südafrika | 800.00 | Interwetten |
| Griechenland | 1000.00 | Tipico |
| Algerien | 2000.00 | Bwin |
| Honduras | 2000.00 | Tipico |
| Nordkorea | 2501.00 | William Hill |
| Neuseeland | 3001.00 | Expekt |
| Zuletzt aktualisiert am 17.6.2010 |
Europa Gruppe 7 – Stand und Ausblick WM Qualifikation
Gruppe 7
Teilnehmenden Mannschaften: Färör Inseln, Frankreich, Litauen, Österreich, Rumänien, Serbien
Frankreich geht als Favorit in die Gruppenphase muss allerdings harte Konkurrenz aus Ost-Europa erwarten. Serbien tritt nach der Trennung von Montenegro zum ersten Mal als eigenständige Nation in einem internationalen Bewerb an. Bei der Qualifikation zur Euro 2008 stellten die Serben ihre Stärken erstmals unter Beweis, die nur zwei ihrer 14 Spiele verloren. Mit Rumänien gesellt sich der härteste Kontrahent um den Gruppensieg dazu. Österreich und Litauen werden in diesem Pool nur mit außergewöhnlichen Leistungen ein Ticket zugeschrieben. Die Insulaner Färör wollen sich ihren Partien gut präsentieren, die einen Punktegewinn anstreben.
Ausgangslage:
Weder Frankreich noch Rumänien konnten den Erwartungen gerecht werden. Indes ist Serbien der klare Gruppenleader, die mit 18 Punkten so gut wie im Flieger nach Südafrika sitzen. Derzeit hat Serbien 8 Punkte Vorsprung auf Frankreich, die allerdings 2 Partien weniger absolviert haben. Litauen rangiert nach dem fulminanten Start nunmehr auf dem 3ten Rang mit 9 Zählern. Gegenüber Rumänien und Österreich (jeweils 7 Pkte.) haben die Ost-Europäer eine Runde mehr auf dem Buckel. Domenech`s Truppe startete denkbar ungünstig: in Wien setzte es für die "Blues" eine 1:3 Schlappe. Österreichs Euphorie wurde allerdings in den darauffolgenden Runden immens gebremst. Unter Karel Brückner gab es gegen Litauen bereits nach der 0:2 Niederlage einen herben Dämpfer. Die Färör Insel schaffte ausgerechnet gegen Österreich ihren bisher einzigen Punktegewinn. Neben dem Sieg von Österreich über Frankreich war es Litauen die auswärts gegen Rumänien ihre Kontertaktik perfekt umsetzten. Und nach dem 3:0 Sieg für die zweite große Überraschung sorgten. Das einzige Team das durchgehend ihre Konstanz behielt, war Serbien, die bisher nur eine Niederlage aufweisen. Frankreich absolviert im August sein sechstes Gruppenspiel gegen Färör, alles andere als drei Punkte wären ein Blamage. Rein rechnerisch bleibt die Gruppe offen, neben Frankreich haben auch Litauen, Rumänien und Österreich minimale Chancen doch noch die Play-Offs zu erreichen. Die Entscheidung über den Gruppensieg fällt wahrscheinlich am 9ten September in Belgrad wenn Frankreich zu Gast bei Serbien ist.
Wichtige Infos:
Serbien könnte mit einem Sieg als unabhängige Nation zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft vertreten sein. Kapitän Vidic ist der wichtige Rückhalt in der Mannschaft, Ivanovic und Jovanovic sind mit jeweils drei Treffern die bisher erfolgreichsten Torschützen bei den Serben. Franck Ribery, der ebenfalls dreimal traf, ist bei den "Blues" die Leitfigur. Österreichs Topscorer Marc Janko und Erwin Hoffer bewiesen nicht nur in der Bundesliga ihre Stärke. Sie trugen sich beide 2mal in die Torschützenliste ein. Enttäuscht hat Rumäniens Star Adrian Mutu, der bisher noch nicht auf Touren kam. Sollte Frankreich ausscheiden würde eine Serie von 3 Teilnahmen bei einer WM zu Ende gehen. In den letzten Jahren mussten die "Blues" allerdings nur in eine Qualifikation starten.
WM Qualifikation Europa Gruppe 7
| Land | Spiele | S | U | N | Diff. | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Serbien | 10 | 7 | 1 | 2 | 14 | 22 |
| 2 | Frankreich | 10 | 6 | 3 | 1 | 9 | 21 |
| 3 | Österreich | 10 | 4 | 2 | 4 | -1 | 14 |
| 4 | Litauen | 10 | 4 | 0 | 6 | -1 | 12 |
| 5 | Rumänien | 10 | 3 | 3 | 4 | -6 | 12 |
| 6 | Färöer | 10 | 1 | 1 | 8 | -15 | 4 |
| Stand: | 15.10.2009 |
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