Algerien – WM 2010 Wetten
Trainer: Rabah Saadane
WM-Teilnahmen: 2
Größte WM-Erfolge:
1982 – Musste Algerien ein bitteres Ausscheiden hinnehmen. Nach dem Algerien den späteren Finalisten Deutschland 2:1 besiegte, gegen Österreich 0:2 verlor und Chile mit 3:2 stand man vor dem Aufstieg bei der WM in Spanien. Doch es kam wie es kommen musste, Österreich verlor knapp gegen Deutschland mit 0:1 und somit waren beide Teams dank der Tordifferenz eine Runde weiter. 1986 und damit nur vier Jahre später qualifizierte sich Algerien abermals für eine WM, in Mexiko scheiterte man erneut in der Vorrunde. Trotz 13 Teilnahmen gelang Algerien nur 1990 als Gastgeber der Titel als Afrika-Meister, zudem holte man 1980 in Nigeria einen zweiten Platz sowie 1984 in der Elfenbeinküste und 1988 in Marokko jeweils einen dritten Platz. Danach trat Algerien endgültig von der internationalen Bühne ab. Dennoch galt man zu dieser Zeit als eines der besten afrikanischen Teams, allerdings qualifizierte sich Algerien 2006 und 2008 nicht für den Afrika-Cup. Erst unter dem derzeitigen Teamchef Rabah Saâdane wurden Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika erfreuliche Ergebnisse erzielt: Die Auswahl aus Nordafrika wird seine erste insgesamt dritte Weltmeisterschaft absolvieren.
Algerien Trainer
Der 64-jährige Saâdane, der die Nationalmannschaft aus seinem Heimatland bereits von 1981 bis 1982, von 1985 bis 1986, 1999 sowie von 2003 bis 2004 betreut hatte, schwingt in seiner fünften Amtszeit seit dem Oktober 2007 das Trainerzepter bei den Nordafrikanern. Saâdane, der im Jahr 2003 auch als Teamchef des Yemen fungiert hat, hat als Trainer auch für die nordafrikanischen Spitzenklubs Raja Casablanca, Étoile Sportive du Sahel und ES Serif gearbeitet. Der 63-Jährige, der in seiner aktiven Karriere ein Abwehrspieler gewesen ist und an der Weltmeister 1986 teilgenommen hat, hat als Fußballer unter anderem beim französischen Ligue-1-Klub Stade Rennes seine Schuhe zerrissen.
Bekannte Spieler
Algerien verfügt durchaus über einen qualitativ guten Kader und hat unter anderem Legionäre in der französischen Ligue 1, in der deutschen Bundesliga, in der italienischen Serie A und in der englischen Premier League in ihren Reihen. Die Mittelfeldspieler Karim Matmour von Borussia Mönchengladbach und Karim Ziani vom VfL Wolfsburg sind wohl jene Akteure, die bei den bekannteren europäischen Spitzenklubs spielen. Madjid Bougherra von den Glasgow Rangers bildet das Herzstück in der Abwehr. Der beste Torschütze im derzeitigen Kader der algerischen Nationalmannschaft, Rafik Saïfi, der bisher in 57 Länderspielen 18 Mal getroffen hat, verdient aktuell beim FC Istres (französische 2. Liga) sein Geld. Überraschend aus dem Kader gestrichen wurde Mourad Meghni vom Serie-A-Vertreter Lazio Rom, doch der Offensivspieler laboriert an einer Knieverletzung.
Stärken
Die Tatsache, dass einige Spieler in den europäischen Spitzenligen unter Vertrag stehen oder dort früher einmal ihr Brot verdient haben, bringt natürlich dem Kollektiv etwas Erfahrung mit. Nicht zu verachten ist auch, dass Bougherra mit Glasgow Rangers sowie Ziani mit dem VfL Wolfsburg an der Champions-League-Gruppenphase teilgenommen haben. Außerdem sind Djebbour (AEK Athen) und Rafik Halliche vom portugiesischen SuperLiga-Klub Nacional Madeira in der Europa-League-Gruppenphase zum Einsatz gekommen. Auf rein spielerischer Ebene haben die Algerier vor allem eine starke und eingespielte Abwehr, die nur wenige Gegentore zulässt. Zudem zeigen die Nordafrikaner immer viel Willen im Offensivspieler und haben mit Matmour auf der rechten Außenbahn sowie mit Nadir Belhadj vom englischen Premier-League-Absteiger FC Portsmouth auf der linken Außenbahn zwei hochkarätige Akteure an den Flügeln.
Schwächen
Nur wenige Akteure im derzeitigen Kader haben bislang 40 oder mehr A-Länderspiele absolviert. Teamkapitän Yazid Mansouri, der beim FC Lorient unter Vertrag steht, ist mit 61 Länderspielen jener Mann, der die meisten Länderspiele absolviert hat. Der Bewerb im Angola der erste große Bewerb, an dem die meisten Teamspieler teilnehmen. Und eine gewisse internationale Erfahrung ist bei WM-Gegnern wie England, die USA und Slowenien alles andere als unwesentlich. Außerdem spricht gegen die Algerier die Tatsache, dass sie sich nur schwer an extreme klimatische Bedingungen gewöhnen kann und dass man in psychologischer Hinsicht nicht wirklich stark
Algerien WM-Qualifikation
Algerien ist in der zweiten Runde der afrikanischen WM-Qualifikation ins Geschehen eingestiegen. Hierbei hat man sich in der Gruppe 6 mit zehn Zählern und mit nur einem Punkt Vorsprung gegen Gambia und gegen den Senegal durchgesetzt. Dabei wurden die Heimspiele gegen die beiden direkten Konkurrenten knapp gewonnen, auswärts setzte es zwei 0:1-Niederlagen. In der dritten Runde trafen die Algerier dann in der Gruppe C auf Ägypten, auf Sambia und auf den Ruanda. Hierbei passierte das Unglaubliche: Die "Wüstenfüchse" holten ebenso wie die "Pharaone" vier volle Erfolge, ein Unentschieden und kassierten ein Niederlage. Zudem beendeten beide Mannschaften mit einer Tordifferenz von 9:4 die Gruppenphase. Es kam deshalb zu einem Entscheidungsspiel im Sudan, in dem sich die Algerier dank eines Tores von Antar Yahia vom VfL Bochum durchsetzten.
Potenzial/Chancen
Die Algerier bringen mit Ausnahme von Teamchef Saâdane, der als Abwehrspieler an der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko teilgenommen hat, und aufgrund der nicht-Teilnahmen an den Afrika-Cups von 2006 und von 2008 nur sehr wenig Erfahrung bei Großereignissen mit. Gegen die englische Nationalmannschaft, die ein Favorit auf den WM-Titel ist, haben die Nordafrikaner keinen Funken einer Chance. Ein zweiter Gruppengegner, die USA, haben mit ihrem Final-Einzug beim Konföderations-Cup im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie auch außerhalb der CONCACAF-Bewerbe immer konkurrenzfähiger werden. Demnach wird sich Algerien gemeinsam mit Slowenien aller Voraussicht nach nach der Gruppenphase vom Turnier verabschieden müssen. Interessant ist, dass die algerische Nationalmannschaft gegen keines der drei Gruppengegner je ein Länderspiel absolviert hat.
Algerien WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Algerien als Weltmeister: 2000
Vor der WM war die Wettquote auf Algerien 501 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Algerien Wettquoten
WM-Kader Algerien – Algerische Nationalmannschaft
Tormänner:
Faouzi Chouachi (ES Sétif)
Lounes Gaouaoui (ASO Chlef)
M’bohi Rais Ouheb (Slavia Sofia)
Abwehrspieler:
Haib Belaid (Boulogne)
Nadir Belhadj (Portsmouth FC)
Madjid Bougherra (Glasgow Rangers)
Rafik Halliche (CD Nacional)
Abdelkader Laifaoui (ES Sétif)
Carl Medjani (Ajaccio)
Anther Yahia (VfL Bochum)
Djamel Mesbah (Lecce)
Mittelfeldspieler:
Hassan Yebda (Portsmouth FC)
Mehdi Lacen (Racing Santander)
Yazid Mansouri (FC Lorient)
Adlene Guedioura (Wolverhampton Wanderers)
Ryad Boudebouz (Sochaux)
Djamel Abdoun (Nantes)
Foued Kadir (Valenciennes)
Karim Ziani (VfL Wolfsburg)
Stürmer:
Abdelkader Ghezzal (AC Siena)
Rafik Djebbour (AEK Athens)
Rafik Saifi (Istres)
Karim Matmour (Gladbach)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Algerien Spiele/Termine – Gruppe C
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 12.06. / 20:30 | C | England - USA | 1-1 |
| 13.06. / 13:30 | C | Algerien - Slowenien | 0-1 |
| 18.06. / 16:00 | C | Slowenien - USA | 2-2 |
| 18.06. / 20:30 | C | England - Algerien | 0-0 |
| 23.06. / 16:00 | C | Slowenien - England | 0-1 |
| 23.06. / 16:00 | C | USA - Algerien | 1-0 |
WM 2010 Gruppe C - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | USA | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 2 | England | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 3 | Slowenien | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Algerien | 3 Spiele / 1 Punkt |
Algerien – WM 2010 Wetten
Trainer: Rabah Saadane
WM-Teilnahmen: 2
Größte WM-Erfolge:
1982 – Musste Algerien ein bitteres Ausscheiden hinnehmen. Nach dem Algerien den späteren Finalisten Deutschland 2:1 besiegte, gegen Österreich 0:2 verlor und Chile mit 3:2 stand man vor dem Aufstieg bei der WM in Spanien. Doch es kam wie es kommen musste, Österreich verlor knapp gegen Deutschland mit 0:1 und somit waren beide Teams dank der Tordifferenz eine Runde weiter. 1986 und damit nur vier Jahre später qualifizierte sich Algerien abermals für eine WM, in Mexiko scheiterte man erneut in der Vorrunde. Trotz 13 Teilnahmen gelang Algerien nur 1990 als Gastgeber der Titel als Afrika-Meister, zudem holte man 1980 in Nigeria einen zweiten Platz sowie 1984 in der Elfenbeinküste und 1988 in Marokko jeweils einen dritten Platz. Danach trat Algerien endgültig von der internationalen Bühne ab. Dennoch galt man zu dieser Zeit als eines der besten afrikanischen Teams, allerdings qualifizierte sich Algerien 2006 und 2008 nicht für den Afrika-Cup. Erst unter dem derzeitigen Teamchef Rabah Saâdane wurden Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika erfreuliche Ergebnisse erzielt: Die Auswahl aus Nordafrika wird seine erste insgesamt dritte Weltmeisterschaft absolvieren.
Algerien Trainer
Der 64-jährige Saâdane, der die Nationalmannschaft aus seinem Heimatland bereits von 1981 bis 1982, von 1985 bis 1986, 1999 sowie von 2003 bis 2004 betreut hatte, schwingt in seiner fünften Amtszeit seit dem Oktober 2007 das Trainerzepter bei den Nordafrikanern. Saâdane, der im Jahr 2003 auch als Teamchef des Yemen fungiert hat, hat als Trainer auch für die nordafrikanischen Spitzenklubs Raja Casablanca, Étoile Sportive du Sahel und ES Serif gearbeitet. Der 63-Jährige, der in seiner aktiven Karriere ein Abwehrspieler gewesen ist und an der Weltmeister 1986 teilgenommen hat, hat als Fußballer unter anderem beim französischen Ligue-1-Klub Stade Rennes seine Schuhe zerrissen.
Bekannte Spieler
Algerien verfügt durchaus über einen qualitativ guten Kader und hat unter anderem Legionäre in der französischen Ligue 1, in der deutschen Bundesliga, in der italienischen Serie A und in der englischen Premier League in ihren Reihen. Die Mittelfeldspieler Karim Matmour von Borussia Mönchengladbach und Karim Ziani vom VfL Wolfsburg sind wohl jene Akteure, die bei den bekannteren europäischen Spitzenklubs spielen. Madjid Bougherra von den Glasgow Rangers bildet das Herzstück in der Abwehr. Der beste Torschütze im derzeitigen Kader der algerischen Nationalmannschaft, Rafik Saïfi, der bisher in 57 Länderspielen 18 Mal getroffen hat, verdient aktuell beim FC Istres (französische 2. Liga) sein Geld. Überraschend aus dem Kader gestrichen wurde Mourad Meghni vom Serie-A-Vertreter Lazio Rom, doch der Offensivspieler laboriert an einer Knieverletzung.
Stärken
Die Tatsache, dass einige Spieler in den europäischen Spitzenligen unter Vertrag stehen oder dort früher einmal ihr Brot verdient haben, bringt natürlich dem Kollektiv etwas Erfahrung mit. Nicht zu verachten ist auch, dass Bougherra mit Glasgow Rangers sowie Ziani mit dem VfL Wolfsburg an der Champions-League-Gruppenphase teilgenommen haben. Außerdem sind Djebbour (AEK Athen) und Rafik Halliche vom portugiesischen SuperLiga-Klub Nacional Madeira in der Europa-League-Gruppenphase zum Einsatz gekommen. Auf rein spielerischer Ebene haben die Algerier vor allem eine starke und eingespielte Abwehr, die nur wenige Gegentore zulässt. Zudem zeigen die Nordafrikaner immer viel Willen im Offensivspieler und haben mit Matmour auf der rechten Außenbahn sowie mit Nadir Belhadj vom englischen Premier-League-Absteiger FC Portsmouth auf der linken Außenbahn zwei hochkarätige Akteure an den Flügeln.
Schwächen
Nur wenige Akteure im derzeitigen Kader haben bislang 40 oder mehr A-Länderspiele absolviert. Teamkapitän Yazid Mansouri, der beim FC Lorient unter Vertrag steht, ist mit 61 Länderspielen jener Mann, der die meisten Länderspiele absolviert hat. Der Bewerb im Angola der erste große Bewerb, an dem die meisten Teamspieler teilnehmen. Und eine gewisse internationale Erfahrung ist bei WM-Gegnern wie England, die USA und Slowenien alles andere als unwesentlich. Außerdem spricht gegen die Algerier die Tatsache, dass sie sich nur schwer an extreme klimatische Bedingungen gewöhnen kann und dass man in psychologischer Hinsicht nicht wirklich stark
Algerien WM-Qualifikation
Algerien ist in der zweiten Runde der afrikanischen WM-Qualifikation ins Geschehen eingestiegen. Hierbei hat man sich in der Gruppe 6 mit zehn Zählern und mit nur einem Punkt Vorsprung gegen Gambia und gegen den Senegal durchgesetzt. Dabei wurden die Heimspiele gegen die beiden direkten Konkurrenten knapp gewonnen, auswärts setzte es zwei 0:1-Niederlagen. In der dritten Runde trafen die Algerier dann in der Gruppe C auf Ägypten, auf Sambia und auf den Ruanda. Hierbei passierte das Unglaubliche: Die "Wüstenfüchse" holten ebenso wie die "Pharaone" vier volle Erfolge, ein Unentschieden und kassierten ein Niederlage. Zudem beendeten beide Mannschaften mit einer Tordifferenz von 9:4 die Gruppenphase. Es kam deshalb zu einem Entscheidungsspiel im Sudan, in dem sich die Algerier dank eines Tores von Antar Yahia vom VfL Bochum durchsetzten.
Potenzial/Chancen
Die Algerier bringen mit Ausnahme von Teamchef Saâdane, der als Abwehrspieler an der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko teilgenommen hat, und aufgrund der nicht-Teilnahmen an den Afrika-Cups von 2006 und von 2008 nur sehr wenig Erfahrung bei Großereignissen mit. Gegen die englische Nationalmannschaft, die ein Favorit auf den WM-Titel ist, haben die Nordafrikaner keinen Funken einer Chance. Ein zweiter Gruppengegner, die USA, haben mit ihrem Final-Einzug beim Konföderations-Cup im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie auch außerhalb der CONCACAF-Bewerbe immer konkurrenzfähiger werden. Demnach wird sich Algerien gemeinsam mit Slowenien aller Voraussicht nach nach der Gruppenphase vom Turnier verabschieden müssen. Interessant ist, dass die algerische Nationalmannschaft gegen keines der drei Gruppengegner je ein Länderspiel absolviert hat.
Algerien WM 2010 Wettquoten
aktuelle Bwin Wettquote auf Algerien als Weltmeister: 2000
Vor der WM war die Wettquote auf Algerien 501 (Stand 04.06.2010)
Aktuelle Algerien Wettquoten
WM-Kader Algerien – Algerische Nationalmannschaft
Tormänner:
Faouzi Chouachi (ES Sétif)
Lounes Gaouaoui (ASO Chlef)
M’bohi Rais Ouheb (Slavia Sofia)
Abwehrspieler:
Haib Belaid (Boulogne)
Nadir Belhadj (Portsmouth FC)
Madjid Bougherra (Glasgow Rangers)
Rafik Halliche (CD Nacional)
Abdelkader Laifaoui (ES Sétif)
Carl Medjani (Ajaccio)
Anther Yahia (VfL Bochum)
Djamel Mesbah (Lecce)
Mittelfeldspieler:
Hassan Yebda (Portsmouth FC)
Mehdi Lacen (Racing Santander)
Yazid Mansouri (FC Lorient)
Adlene Guedioura (Wolverhampton Wanderers)
Ryad Boudebouz (Sochaux)
Djamel Abdoun (Nantes)
Foued Kadir (Valenciennes)
Karim Ziani (VfL Wolfsburg)
Stürmer:
Abdelkader Ghezzal (AC Siena)
Rafik Djebbour (AEK Athens)
Rafik Saifi (Istres)
Karim Matmour (Gladbach)
Stand: 18.06.2010
WM 2010 Algerien Spiele/Termine – Gruppe C
| Tag / Zeit | Gruppe | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 12.06. / 20:30 | C | England - USA | 1-1 |
| 13.06. / 13:30 | C | Algerien - Slowenien | 0-1 |
| 18.06. / 16:00 | C | Slowenien - USA | 2-2 |
| 18.06. / 20:30 | C | England - Algerien | 0-0 |
| 23.06. / 16:00 | C | Slowenien - England | 0-1 |
| 23.06. / 16:00 | C | USA - Algerien | 1-0 |
WM Gruppe C - Tabelle
| Platz | Team | Spiele / Punkte |
|---|---|---|
| 1 | USA | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 2 | England | 3 Spiele / 5 Punkte |
| 3 | Slowenien | 3 Spiele / 4 Punkte |
| 4 | Algerien | 3 Spiele / 1 Punkt |
WM Spielplan und Ergebnisse
WM Gruppe von Algerien
Afrika – Stand und Ausblick WM Qualifikation
WM-Qualifikation Afrika
Ingesamt starteten 53 Mannschaften in die Qualifikation. Nach einer Vorausscheidung im Oktober/November 2007 wurden 48 Nationen in zwölf Qualifikationsgruppen der zweiten Runde gelost. Dabei schafften die zwölf Gruppensieger und die acht besten Zweitplatzierten den Weg in die letzte und dritte Runde. Diese 20 Mannschaften kämpfen in 5 Gruppen (jeweils 4 Nationen) um 5 Tickets. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die Endrunde in Südafrika. Dadurch das Südafrika die WM austragt, nehmen insgesamt 6 Teams aus Afrika teil. Die Gruppenphasen sind dabei zwischen A-D unterteilt.
Gruppe A
Teilnehmende Mannschaften: Gabun, Kamerun, Marokko, Togo
Mit Kamerun und Marokko sind im Vorfeld zwei Spitzennationen, die klar das Ziel Gruppensieg verfolgen. Dabei wurde der Mannschaft von Gabu vorausgesagt, dass sie sich die Zähne an den "Löwen" ausbeißen werden. Togo nimmt aus den Hinterhalt den Angriff auf die Qualifikation.
Ausgangslage:
Die "Panther" aus Gabun wurden weder von den Unzähmbaren Löwen aus Kamerun, noch von den Marokkanern gestoppt. Marokko legte dabei einen klassischen Fehlstart hin, die zu Hause gegen das von Trainer Alain Giresse betreute Team verloren. Togo ist nach dem fulminanten Auftaktsieg etwas ins stocken geraten. Der derzeitige Zweitplatzierte liegt mit 4 Punkten nur hinter Gabun. Der Französische Trainer Giresse, der zuvor in der marokkanischen Liga tätig war, feierte nach dem Auftaktsieg auch gegen Togo einen klaren Erfolg. Somit liegt das Team aus Gabun mit 6 Zählern an der Spitze. Marokko, das nur zwei dürftige Punkte aus drei Spielen am Konto haben, gerieten vor allem wegen der eklatanten Offensivschwäche immer mehr in Kritik. Patzer dürfen dabei keine mehr passieren, zudem muss die Truppe von Coach Lemmeerre auf Schützenhilfe hoffen. Kamerun verlor die Vorherrschaft nach der Auftaktpleite gegen Togo. Es gab gegen Marokko ein denkbar ungünstiges 0:0. Nach 2 Spieltagen halten die Löwen bei einem Punkt. Als Schlüsselspiel wird dabei der Auftakterfolg von Gabun über Marokko angesehen, nun muss Kamerun im September binnen weniger Tagen gleich zwei Mal gegen Leader Gabun ran. Dort sieht man die letzte Hoffnung für das WM-Ticket. Entscheidend könnten auch noch das abschließende Duell zwischen Togo und Gabun werden, sollte Gabun bis dahin nicht als Gruppensieger feststehen.
Wichtige Infos:
Togo´s größte Geheimwaffe ist der Arsenal London Legionär Emmanuel Adebayor, der im Auftakt gegen Kamerun den entscheidenden Siegestreffer erzielte. In der Qualifikationsrunde 2 traf der Inselkicker gleich 5 mal und bescherte den erwartungsgemäßen Aufstieg in die Gruppe A. Sein größter Widersacher in dieser Gruppe war dabei am ersten Spieltag kein geringerer als Samuel Eto`o. Der "Barca" Starkicker traf bisher in der Runde 3 kein einziges mal, durfte aber in der Vorrunde gleich 6 mal jubeln.
Gruppe B
Teilnehmende Mannschaften: Kenia, Mosambik, Nigeria, Tunesien
In der letzten Qualifikations-Phase in Afrika ist Nigeria, angesichts des leistungsstarken Kaders, der Favorit. Der größte Kontrahent kommt dabei Tunesien. Die Karthager verfügen über die dementsprechende Erfahrung. Bereits 3 mal in Folge nahm Tunesien an einer WM-Endrunde teil. Zahlreiche Spieler sind außerdem in Europas Topligen engagiert. Mosambik und Kenia gelten dabei als klare Außenseiter. Bei den unbeständigen Kenianern, weiß man allerdings nie so recht genau wie stark diese sind. Ein durchaus unangenehmer Gegner, während Mosambik auf die Spielerfahrung der in Portugal spielenden Spieler baut.
Ausgangslage:
Kenia und Mosambik werden in der entscheidenden Phase wohl nur Zuschauer sein. Tunesien und Nigeria werden sich im direkten Duell den Gruppensieg ausmachen. Die "Super Eagles" aus Nigeria haben dabei allerdings die schlechteren Karten. Nach dem enttäuschenden Auftakt (0:0) gegen Mosambik haben sie bereits die Tore für Tunesien weit geöffnet. Tunesien setzte dabei ein wichtiges Zeichen, gewannen ihre beiden ersten Runden und spielten im ersten Aufeinandertreffen mit Nigeria 0:0. Somit liegen die Tunesier mit 7 Punkten auf Rang 1. Dahinter Nigeria, die ihren einzigen Sieg gegen Kenia (3:0) feierten, weisen 5 Punkte auf. Gleich im September kommt es zum großen Showdown in Abjua zwischen den beiden Gruppenfavoriten. Tunesien die ihre vierte Teilnahme in folge fixieren wollen, sind im entscheidenden Spiel gegen Nigeria davon überzeugt, dass man 3 Punkte mit nach Hause nimmt.
Wichtige Infos:
Nigeria, die neben dem ehrgeizigen Kader auf Stars wie Kanu, John Obi Mikel und Obafemi Martinis vertrauen, konnte erstmals 1994 auf sich aufmerksam machen. Nach den stürmischen Zeiten, besitzt Nigeria eine ausgewogene Mischung aus Routine und jungen talentierten Spielern. An Talenten mangelt es derzeit keines Wegs. Tunesien, die als "Adler Kahagos" gelten, ist bereits Dauergast bei der WM. Sie nahmen 1978 sowie 1998-2006 an der Endrunde teil. Der erfolgreichste Torschütze dieser Gruppe ist Uche, der mit 4 Treffern noch vor Jemaa (3.), und Teamkollege Obinna (3.) liegt. Uche ist derzeit beim FC Villareal unter Vertrag und machte in Europa gehörig auf sich aufmerksam.
Gruppe C
Teilnehmende Mannschaften: Ägypten, Algerien, Ruanda, Sambia
Ägypten wittert nach den schweren Qualifikationsrunden für die letzten beiden WM-Endrunden, in dem Kaliber wie Elfenbeinküste und Kamerun sowie Marokko und Senegal ihre Gegner waren, ihre Chance. Ägypten blieb ein Zusammentreffen mit den Schwergewichtlern erspart, zumindest auf den Papier ist der Afrika-Meister Favorit. Die meisten Spieler kommen dabei vom Spitzenklub Al Ahly. Algerien, die seit 22 Jahren nicht mehr auf der internationalen Bühne vertreten waren, wollen nach 34 Trainerwechsel die Qualifikation angehen. Sambia kennt man noch von der U20-Wm 2007 in Kanada. Trainer Herve Renaud will mit diesem Kader die Ausscheidung antreten. Ruanda ist ebenfalls Außenseiter. Die Chancen hier eine Überraschung zu lande sind gering.
Ausgangslage:
Algerien und Ägypten starteten jeweils mit einem Unentschieden. Dadurch, dass im direkten Duell, Algerien über die "Pharaonen" mit 3:1 siegte, und ebenfalls einen vollen Erfolg über Ruanda feierte, gelten diese als heißeste Anwärter auf den Gruppensieg. Ägypten, die erst 2 Partien absolvierten, stehen indessen unter gehörigen Druck. Die Moral der Ägypter ist angeschlagen, die nach der Niederlage im Nordderby gegen Algerien nur geringe Chancen auf ein Wiedersehen nach dem Confed-Cup in Südafrika haben. Ab sofort darf der Afrika-Cup Sieger keinen einzigen Punkt liegen lassen. Das Schlüsselspiel war dabei der Sieg über Ägypten, die nach Jahrzehnten kein entscheidendes Spiel mehr gewonnen haben, streben den ersehnten Wideraufschwung an.
Wichtige Infos:
Die meisten Spieler von Ägypten kommen vom Klub Al Ahli, nur sechs Spieler verdienen dabei ihr Brötchen außerhalb ihres Landes. Die größten Stars im Kader sind Zaki und Mohamend Zidane. Mit Aboutrika, Motab und Zaki, die jeweils bei drei Treffern halten, stehen gleich drei Spieler von Ägypten in dieser Gruppe in der Torschützenliste an erfolgreichster Position.
Gruppe D
Teilnehmende Mannschaften: Benin, Ghana, Mali, Sudan
Die "Black Stars" aus Ghana übernehmen in dieser Gruppe die Favoritenrolle. Aufstrebende Mannschaften wie Benin und Mali stehen dabei im Weg, aber auch das unberechenbare Team aus Sudan kann durchaus gefährlich werden.
Ausgangslage:
Die Gegenwehr von Benin und Mali fiel gegen die überragende Ghana Mannschaft etwas überraschend eher dürftig aus. Ghana hat nach 3 Runden das Punktemaximum am Konto stehen. Als einziger Kontrahent wird Mali gerechnet die mit 4 Punkten nur noch rein rechnerische Chancen auf ein WM-Ticket haben. Das Schüsselspiel fand am 7.Juni statt, als die großartigen Mittelfeldakteure von Ghana Mali kaum Chancen ließen. Die Ambitionen für die Qualifikationen sind nun immens. Bereits mit zwei Unentschieden in den kommenden beiden Runde würde Ghana das Ticket lösen. Benin, die derzeit 3 Zähler halten müssten, gewinnen bereits jedes Spiel, Sudan hat keine Chance mehr.
Wichtige Infos:
Mali hat einige Topspieler in ihren Reihen. Vor allem Kanoute, der beim FC Sevilla unter Vertrag steht, hat mit seinen bisherigen 7 Treffern einiges dazu beigetragen, dass die aufstrebende Mannschaft soweit vorne steht. Aber auch mit Seyoud Keita steht Mali ein europäischer Spitzenspieler zur Seite, der sein Geld beim FC Barcelona verdient. Bisher brachte es Keita auf 4 Treffer. Ghana hat starkes Kollektiv, wobei keiner bei einem Großklub unter Vertrag steht. Mit Agogo von Zamalek und Amoah, der bei NAC Breda kickt (jeweils 4 Treffer), sind zwei technisch starke Stürmer im Team.
Gruppe E
Teilnehmende Mannschaften: Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea, Malawi
Den Elefanten, die bei der WM in Deutschland für Aufsehen gesorgt haben, steht ein Duell mit zwei westafrikanischen Nachbarn bevor. Mit Burkina Faso wartet der unangenehmste Gegner, Guinea zählt wie Malawi zu den Außenseiter. Für die Elfenbeinküste sieht es zumindest auf dem Papier nach einer lösbaren Aufgabe aus.
Ausgangslage:
Dem Status des Favoriten wurden die Ivorer nach 3 Siegen in drei Runden vollkommen gerecht. Dabei spielte die Disziplin, gemischt mit der inviduellen Klasse der Spieler, eine große Rolle. Das Team rund um Drogba startete mit einem klaren 5:0 Erfolg gegen Malawi, danach gab es gegen Burkina Faso und Guniea jeweils knappe Erfolge. Als Schlüsselspiel wird dabei das Rückspiel vor heimischen Publikum mit Burkina Faso angesehen. Faso, die nach 2 Siegen zweiter sind, benötigt einen Sieg, ansonsten fahren die Ivorer zum zweiten Mal in Folge zu einer WM.
Wichtige Infos:
Burkina Faso spielte bisher eine gute Qualifikation. Mit Beli Moumouni Dagano steht ihnen ein ausgezeichneter Stürmer zur Seite. Dagano der vom FC Souchaux zu Al-Khor gewechselt war, ist derzeit der beste Torschütze mit 10 Treffern in der Afrika-Qualifiaktion. Trainer von Burinka Faso, der Seine "Hengste" gut eingestellt hat, darf mit der Leistung seiner Männer durchaus stolz sein. Das vorweggenommen Endspiel wird eine erneute Bewährungsprobe. Guinea, die nur noch wenige Chancen auf ein Ticket haben, sind mit Bangoura und Feindouno zumindest mit talentierten Stürmern ausgestattet, die es in der laufenden Qualifikation auf 5 Treffer brachten. Feindouno spielt derzeit bei UEFA-Pokal Halbfinalist Dinamo Kiev. Der Kader von der Elfenbeinküste beherbergt zahlreiche Europäische Stars, angeführt von Didir Drogba (FC Chelsea). Mit Cisse, Kone und Sanogo gesellen sich drei exzellente Spielmacher dazu, die alle samt bei drei Toren halten.
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