Afrika Cup – Überfall auf Togo Mannschaftsbus
Der am 10. Januar beginnende Afrika Cup wird von einem dunklen Vorfall überschattet. Der Mannschaftsbus der togoischen Nationalmannschaft wurde von der „Befreiungsfront für die Unabhängigkeit von Cabinda“ (FLEC) angegriffen. Unter dem Kugelhagel des Maschinengewehrfeuers kam der Busfahrer ums Leben. Weitere neun Personen wurden teilweise leicht oder schwer verletzt. Darunter auch zwei Spieler des Teams, die anderen Personen sind Verantwortliche und Leute der medizinischen Abteilung.
Am Montag soll das Spiel Togo gegen Ghana in der Gruppe B des Afrika Cup stattfinden. Der Vorfall ereignete sich bei der Überfahrt der Grenze. Viele Spieler sind jetzt für die gesamte Absage des Afrika Cups, in dessen Mittelpunkt natürlich auch die Sicherheit des Turniers gerückt ist, was auch Auswirkungen auf die WM in Südafrika haben wird.
Sicherheitsfrage bei der WM 2010
Südafrika als Austragungsort der WM sollte auch Pionierarbeit für einen gesamten Kontinent leisten. Nach dem Vorfall mit der togoischen Nationalmannschaft werden automatisch Stimmen zur Sicherheit laut, die Afrika als gesamten Kontinent für zu unsicher halten. Der rebellische Angriff wirft damit einen Schatten auf den gesamten Kontinent, der sich vor allem in den letzten Jahren immer mehr aus seinem Image befreit hat.
Allerdings darf diese Tat wohl auch nicht überbewertet werden, in dem Sinne, dass die gesamte Sicherheit der WM 2010 in Frage steht, da die Aufgebote und Sicherheitsmaßnahmen noch größer sein werden. Wie schon nach dem Tod von Robert Enke richtet sich der Fokus einmal mehr auf mehr als nur den Fußball und wird hoffentlich richtungsweisende Folgen hinter sich ziehen, damit die WM 2010 eine Zeit der weltweiten Freude werden kann.






